An der Front: Die grausamsten Schlachten im 2. Weltkrieg
209 Min.Ab 12

An der Front: Die grausamsten Schlachten im 2. Weltkrieg
Bastogne: Am 20. Dezember 1944, im härtesten Winter, den Westeuropa seit einer Generation erlebt hat, starten die Deutschen einen massiven Angriff auf die schwach verteidigte Front der Alliierten in den Ardennen. Die Mission der Wehrmacht lautet: Durchbrechen der Front und Rückeroberung des Hafens von Antwerpen. Die 101. US-Luftlandedivision hat gerade noch genügend Zeit, rund um die Stadt Bastogne, nahe der Grenze zu Luxemburg, Schützenlöcher auszuheben. So wird der Vormarsch der Wehrmacht aufgehalten, bis eine Woche später US-General George S. Pattons 3. Armee der Belagerung ein Ende bereitet. Höhe 112: Der deutsche Feldmarschall Rommel hält die Höhe 112 für kriegsentscheidend. Drei Wochen nach der Landung der alliierten Truppen in der Normandie kommt deren Vormarsch zum Erliegen. Die britischen Soldaten können die deutsche Frontlinie nicht durchbrechen. Die Schlachtfelder rund um Höhe 112 bedeuten für viele von ihnen den Tod, während die Wehrmacht sich an der Verteidigung aufreibt. Es ist eines der heftigsten Gefechte in der Normandie, dessen Opferzahl die vieler Schlachten an der Ostfront und im Ersten Weltkrieg übersteigt. Berlin: Berlin, April 1945: Stalins Generäle wetteifern um die Ehre, Vergeltung für den deutschen Ostfeldzug zu üben und die Rote Fahne auf dem Reichstag zu hissen. Eine Panzerarmee, zwei Heeresgruppen verstärkt durch fanatische SS-Divisionen sowie der Volkssturm leisten der Roten Armee, die Berlin komplett einkesselt, 16 Tage lang erbittert Gegenwehr. Die sowjetischen Truppen erleiden enorme Verluste, Hitler begeht Selbstmord, und die Zivilbevölkerung Berlins zahlt einen schrecklichen Preis. Iwo Jima: Auf der nur 24 Quadratkilometer kleinen japanischen Insel Iwo Jima stirbt im Februar 1945 ein Viertel aller im Zweiten Weltkrieg gefallenen US-Marinesoldaten. In der gewaltigen Schlacht selbst fällt jeder dritte Mann. Die US-Marines sind zu einem Taktikwechsel gezwungen. Nach den extrem heftigen Gefechten werden 27 Ehrenmedaillen verliehen, und das Foto der Marines, die auf dem Berg Suribachi die amerikanische Flagge hissen, erlangt weltweite Berühmtheit. Doch zum Zeitpunkt der Aufnahme stehen den Soldaten noch 30 Tage intensiver Kämpfe bevor.