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"Programmliche Anpassungen"

"Die Rosenheim-Cops": Ist die Serie vom ZDF-Sparkurs betroffen?

Veröffentlicht:

von C3 Newsroom

Polizeihauptmeister Mohr (Max Müller), Kommissar Anton Stadler (Dieter Fischer, M.) und Kommissar Sven Hansen (Igor Jeftić), r.) sind "Die Rosenheim-Cops".

Bild: ZDF/Bojan Ritan


"Die Rosenheim-Cops" zählen zu den beliebten Vorabendserien beim ZDF. Gleichzeitig herrschen Sparzwänge beim Mainzer Sender. Wie wirken sich diese auf die erfolgreiche Krimiserie aus?

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Sparmaßnahmen beim ZDF - sind auch "Die Rosenheim-Cops" betroffen?

Seit mehr als 24 Jahren sind "Die Rosenheim Cops" fester Bestandteil im ZDF-Programm. Die Vorabend-Krimiserie läuft bis heute erfolgreich.

Auch der Sender hebt den Stellenwert seiner Vorabendserien - unter anderem auch seiner "SOKO"-Reihen oder "Notruf Hafenkante" - hervor. Seit vielen Jahren seien sie "ein zentraler Pfeiler des Programmangebots", der "für Kontinuität, Verlässlichkeit und Qualität" stehe und "hohe Akzeptanz beim Publikum" genieße, zitiert das Portal "DWDL.de" den Sender.

Das ZDF kündigt demnach an: "Entsprechend sorgfältig werden programmliche Anpassungen in diesem Bereich vorgenommen."

Stehen neue Programmanpassungen an?

Diese "sorgfältigen programmlichen Anpassungen" sind aber grundsätzlich nötig, weil einerseits der Rundfunkbeitrag zuletzt nicht erhöht wurde und gleichzeitig beim ZDF auch verstärkt ein jüngeres Publikum angesprochen werden soll, um auch in dieser Zielgruppe den Beitrag zu rechtfertigen. Bei den jüngeren Zuschauern sind die Vorabend-Krimiserien laut "DWDL" aber deutlich weniger erfolgreicher als in der Gesamt-Reichweite.

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Folgen werden bei mehreren ZDF-Vorabendkrimis reduziert

Dem Portal zufolge machen sich die programmlichen Anpassungen in einer Reduzierung der Erstausstrahlungen einiger der Vorabendserien bemerkbar. So seien von "SOKO Köln" in der kommenden Staffel nur noch 20 neue Folgen geplant und damit vier weniger als zuletzt. Die gleiche Folgenzahl sei für "SOKO Wismar" und "SOKO Stuttgart" vorgesehen. Von der "SOKO Potsdam" wird es im kommenden Jahr erneut nur zwölf neue Folgen geben. Gleichzeitig wird die Zahl der Wiederholungen im Vorabendprogramm steigen.

Auch bei den Formaten "Notruf Hafenkante" und "Bettys Diagnose" wird die Zahl neuer Folgen in der kommenden Staffel laut "DWDL.de" reduziert. Und wie schaut es bei den "Rosenheim-Cops", der reichweitenstärksten Serie im ZDF-Vorabend, aus? Fans dürfen hier erst einmal aufatmen. Sie kommen dem Bericht zufolge auch weiterhin dienstags 24 Mal zum Einsatz. Hier sind also zunächst keine Einschränkungen geplant.


Lust auf mehr spannende Krimis?


Auch "Rosenheim-Cops"-Star Marisa Burger bedauerte Sparzwänge bereits

Dass die Sparzwänge sich aber auch bei den "Rosenheim-Cops" bereits bemerkbar gemacht haben, das hat Schauspielerin Marisa Burger der Münchner "Abendzeitung" berichtet. Die Darstellerin der beliebten Figur "Miriam Stockl", die inzwischen aus dem Format ausgestiegen ist, erzählte: "Im Jahr 2000 haben wir pro Folge zwölf Drehtage gehabt und heute sind wir bei 6,3 Drehtagen für eine Episode." Das Geld sei "jedes Jahr immer weniger" geworden, was sich auf die Arbeit und die Entwicklung der Rollen ausgewirkt habe, bedauerte.

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