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Nach bitteren Abschieden

"Rosenheim-Cops": Warum Serien-Liebling Elena Dimos dem Umbruch auch Gutes abgewinnt

Aktualisiert:

von Annalena Graudenz

Anastasia Papadopoulou ist sich sicher, dass sie den "Rosenheim-Cops" noch lange Zeit treu bleiben wird.

Bild: picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand


Bei den "Rosenheim-Cops" ist nichts mehr so, wie es einmal war. In den vergangenen Monaten haben mehrere bekannte Darsteller:innen die beliebte ZDF-Serie verlassen. Anastasia Papadopoulou hat verraten, wie sie zu dem Wandel steht und ob er ihr Sorgen bereitet.

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Auch wenn Ausstiege zu langjährigen Serien dazugehören, sind sie immer wieder traurig. Und sie können die Dynamik zwischen den bleibenden Charakteren verändern, manchmal sogar den ganzen Vibe einer Serie. "Wenn bekannte oder beliebte Gesichter oder Figuren gehen, entsteht natürlich erst einmal ein Bruch im gewohnten Gefühl der Serie", erklärt Anastasia Papadopoulou im Gespräch mit der "Abendzeitung". Für sie ist es jedoch entscheidend, wie mit solchen Veränderungen umgegangen wird.


"Die Rosenheim-Cops" laufen jeden Dienstag um 19:25 Uhr


Neue Erzählstränge können der Serie guttun

Bei den "Rosenheim-Cops" haben sich in den letzten Monaten gleich mehrere Schauspieler:innen vom Set verabschiedet. Das bedeutet aber immer auch Platz für neue Figuren, die einer Serie eben auch neuen Schwung verleihen können. "Wenn der Abschied gut vorbereitet wird und neue Figuren ihren Raum bekommen, kann so ein Wandel in der Serie frische Energien freisetzen, ohne dass etwas verloren geht", so Papadopoulou. Der typische "Rosenheim-Cops"-Charme soll erhalten bleiben, gleichzeitig darf sich ein Format aber auch weiterentwickeln.

So denkt Anastasia Papadopoulou über ihre eigene Zukunft in der Serie

Während mit Christian K. Schaeffer (Ignaz "Jo" Casper), Isabel Mergl (Hilde Stadler) und Marissa Burger (Miriam Stockl) gleich drei beliebte Darsteller:innen aus der Serie ausgeschieden sind oder ihren Abschied angekündigt haben, denkt Papadopoulou selbst offenbar noch lange nicht daran, ihre Rolle abzugeben. Auf die Frage nach einem möglichen Serien-Aus findet sie klare Worte: "Ich verlasse die 'Rosenheim-Cops' nicht."

Für die Schauspielerin gibt es noch keinen Grund, über ein Ende nachzudenken. "Es ist ja erst das vierte Jahr", sagt Papadopoulou der "Abendzeitung". "Ich freue mich auf die weiteren 20 Jahre", legt sie sogar noch nach und macht damit klar, dass Fans sich noch auf eine lange gemeinsame Zeit mit ihrer Figur Elena Dimos freuen dürfen.

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Es gibt noch viel über Dr. Elena Dimos zu erfahren

Dass Papadopoulou weiterhin Freude an ihrer Rolle hat, liegt vermutlich auch daran, dass sie ihre Figur noch längst nicht für auserzählt hält. "Für mich fühlt sich die Rolle immer noch aufregend an. Immer wieder entdecke ich neue Facetten an ihr, da gibt es noch viel zu erzählen, worauf ich Lust habe", erklärt sie.

Besonders interessant ist für die Schauspielerin die private Seite von Dr. Elena Dimos. Abseits ihres Berufs ist über das Privatleben der Rechtsmedizinerin bislang nur wenig bekannt. Mit ihrer Sehnsucht nach einer Beziehung und ihrem Humor gäbe es noch viel zu entdecken, ist sich Papadopoulou sicher.

Mehr Raum für Elenas persönliche Geschichten

Ein wichtiger Bestandteil von Elenas Geschichte ist außerdem ihre Freundin, die regelmäßig in Rosenheim auftaucht. Damit wurde die Rechtsmedizinerin zur ersten offiziell homosexuellen Hauptfigur der Serie. "Ich freue mich immer wieder über die Nebengeschichten, in denen 'Elena' involviert ist, die geben meiner Figur immer wieder Futter", so Anastasia Papadopoulou. Ihren Wunsch für die Zukunft der Rolle formuliert sie deshalb deutlich: "Davon gern mehr!"

Für die Schauspielerin scheint festzustehen, dass Veränderungen zu einer langlebigen Serie dazugehören. Solange dabei Raum für neue Geschichten bleibt und Elena sich weiterentwickeln darf, will sie den "Rosenheim-Cops" noch lange erhalten bleiben.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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