"Ist kein Geheimnis"
Schlechte Platzierung beim ESC 2026: So reagierte Sarah Engels nach dem Finale
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von Julia W.Nach dem Finale des ESC 2026 zeigte sich Sarah Engels gar nicht enttäuscht.
Bild: Imago Images / STEINSIEK.CH
Im Finale des 70. "Eurovision Song Contests" landete Deutschland erneut auf den hinteren Rängen. Sarah Engels zeigte sich nach der schlechten Platzierung selbstbewusst - und auch Österreichs Teilnehmer Cosmo reagierte auf seinen vorletzten Platz alles andere als enttäuscht.
Deutschland tummelte sich beim "Eurovision Song Contest" zuletzt häufig auf den letzten Plätzen. Auch 2026 wurde mit dieser (unliebsamen) Tradition nicht gebrochen: Sarah Engels belegte mit ihrem Song "Fire" den 23. Platz – und wurde damit Drittletzte. Von den internationalen Jurys bekam sie gerade einmal 12 Punkte, beim Publikum ging sie hingegen leer aus.
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Engels: "Deutschland hat es schwer beim Eurovision"
Nach dem Finale war bei Sarah Engels jedoch von Enttäuschung kaum eine Spur. "Für Deutschland beim weltweit größten Musikwettbewerb zu singen, ist eine Ehre – ganz unabhängig davon, wie am Ende die Platzierungen ausfallen", sagte sie laut Südwestrundfunk (SWR), der den ESC in diesem Jahr für Deutschland hostete.
Sie und ihr Team hätten "alles gegeben". Dass das für die vorderen Ränge nicht ausreichend sein könnte, darauf war Engels offenbar gefasst: "Ich glaube, das ist kein Geheimnis, dass es Deutschland generell sehr, sehr schwer hat beim Eurovision."
Aus ihrer Sicht besteht allerdings kein Grund zur Enttäuschung:
Ich möchte nicht, dass Deutschland traurig ist.
Dabeisein ist alles, scheint das Motto der 33-Jährigen zu sein. Ihre Teilnahme sei "ein großes Fest" gewesen, von dem sie noch ihren Enkelkindern berichten werde. "Deshalb habe ich mir über Platzierungen von Beginn an nicht den Kopf zerbrochen", sagte Engels. Ihre Familie werde sie "morgen genauso in den Arm nehmen wie gestern".
Cosmo: "Sechs sehr wertvolle Punkte"
Noch schlechter hat Gastgeberland Österreich beim ESC 2026 abgeschnitten. Cosmo, der mit bürgerlichem Namen Benjamin Gedeon heißt, belegte mit "Tanzschein" den 24. Platz und wurde damit Vorletzter, knapp hinter Deutschland.
Der 19-Jährige erreichte gerade einmal sechs Punkte – dennoch zeigte er sich nach dem Finale zufrieden. "Das sind sechs sehr wertvolle Punkte. Vielen lieben Dank", sagte Cosmo laut ORF und bedankte sich bei Luxemburg für den einen Punkt und beim Publikum für die übrigen fünf Punkte.
Er sei nicht enttäuscht über das Ergebnis, wie er nach dem Finale in Wien erklärte - eher im Gegenteil:
Mein Traum ist in Erfüllung gegangen. Es waren die schönsten Tage meines Lebens.
Er und sein Team hätten ihr Bestes gegeben und alle hätten mitgetanzt. "Die Halle hat getobt. Wir waren so, so happy. […] Das war unser Ziel und das haben wir erreicht, und ich bin sehr, sehr froh."
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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