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"Ghost Whisperer": Beruht die Serie auf einer wahren Geschichte?

Veröffentlicht:

von kvf

Gibt es wirklich ein reales Vorbild für Melinda Gorden (Jennifer Love Hewitt)?

Bild: IMAGO / Depositphotos; Allstar; Raja_stock.adobe.com


Melinda Gordon hilft ruhelosen Seelen, ihre letzte Botschaft zu überbringen. Die Fälle in "Ghost Whisperer" sind frei erfunden - die Idee hinter der Mystery-Serie hat jedoch einen überraschend realen Ursprung.

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Fünf Staffeln lang begeisterte "Ghost Whisperer" Millionen Fans. Jennifer Love Hewitt spielt darin Antiquitätenhändlerin Melinda Gordon, die Geister sehen und mit ihnen sprechen kann. Mit ihrer besonderen Gabe unterstützt sie Verstorbene, unerledigte Angelegenheiten abzuschließen und ihren Frieden zu finden. Doch wie viel Wahrheit steckt hinter der Erfolgsserie?

Jennifer Love Hewitt hatte eine echte Geisterflüsterin an ihrer Seite

Die Schauspielerin verriet bereits zum Serienstart, dass sie sich auf ihre Rolle mit der paranormalen Ermittlerin Mary Ann Winkowski vorbereitete. Gegenüber CBS News sagte sie: "Die Serie basiert auf den Erfahrungen einer echten Geisterjägerin. Sie berät das Produktionsteam. Gemeinsam sind wir in Los Angeles auf Geistersuche gegangen." Winkowski behauptet seit Jahrzehnten, mit Geistern kommunizieren zu können. Viele ihrer Erlebnisse flossen später in die Figur der Melinda Gordon ein.

Mary Ann Winkowski ist eine US-amerikanische Moderatorin. Ihre paranormalen Erlebnisse sollen Grundlage für die Serie sein.

Bild: IMAGO/Depositphotos


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Zwei Medien standen Pate für "Ghost Whisperer"

Mary Ann Winkowski war nicht die einzige Ideengeberin. Auch das bekannte US-Medium James Van Praagh prägte die Serie maßgeblich. Er arbeitete als Co-Executive Producer an "Ghost Whisperer" und half dabei, das Konzept der Serie zu entwickeln. CBS beschrieb die Mystery-Serie damals offiziell als "teilweise inspiriert von der Arbeit des bekannten Mediums James Van Praagh und Mary Ann Winkowski". Während Winkowski vor allem als Vorbild für Melindas Umgang mit Geistern gilt, brachte Van Praagh seine langjährige Expertise als Medium und Autor ein.

Eine Premiere 2006: James Van Praagh gilt als echtes Medium. Der Produzent stand Jennifer Love Hewitt (r.) bei der Entstehung von "Ghost Whisperer" zur Seite.

Bild: IMAGO/ZUMA Press Wire


Die Geistergeschichten sind erfunden - das Regelwerk dahinter nicht

Wer jetzt hofft, einzelne Folgen von "Ghost Whisperer" würden auf echten Spukfällen beruhen, wird leider enttäuscht. Die Schicksale der Geister, die fiktive Kleinstadt Grandview und Melinda Gordons persönliche Geschichte sind ausgedacht. Ganz ohne Reality-Check entstand "Ghost Whisperer" dennoch nicht: Mary Ann Winkowski erhielt die Drehbücher der Episoden und brachte ihre eigenen Erfahrungen in die Umsetzung ein. So orientierte sich etwa der Umgang mit sogenannten erdgebundenen Geistern immer wieder an ihren Schilderungen, auch wenn die einzelnen Storys der Fantasie der Autor:innen entsprangen.

Mary Ann Winkowski glaubt bis heute an ihre Gabe

Auch fast 20 Jahre nach dem Start von "Ghost Whisperer" hält Mary Ann Winkowski an ihren Überzeugungen fest. Im Interview mit dem US-Magazin "People" erzählte sie 2024, dass sie sich zwar weitgehend aus dem Berufsleben zurückgezogen habe, aber noch immer vereinzelt Beratungen anbiete. "Ich sage den Menschen nur dann, dass ich Geister in ihrem Haus sehe, wenn sie mich danach fragen." Den Seelen der Verstorbenen helfe sie anschließend, "behutsam ins Licht" zu gehen. Vielleicht macht das bis heute den besonderen Reiz von "Ghost Whisperer" aus: Die Serie erzählt zwar keine wahren Fälle - sie geht aber auf Menschen zurück, die sicher sind, Kontakt mit dem Jenseits aufnehmen zu können.

Wie es Hautdarstellerin heute geht erfährst du hier: Jennifer Love Hewitt heute: So lebt und arbeitet der frühere "Ghost Whisperer"-Star.

Ghost Whisperer

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Seit ihrer Kindheit kann Melinda Gordon mit den Seelen verstorbener Menschen sprechen. Sie hilft ihnen dabei, Dinge abzuschließen, die sie zu Lebzeiten nicht mehr erledigen konnten.

Verfügbar auf Joyn

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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