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Drei Jahrzehnte vor der Kamera

Katharina Müller-Elmau früher: So sah der "Hubert ohne Staller"-Star vor 31 Jahren aus

Veröffentlicht:

von Annalena Graudenz

Katharina Müller-Elmau ist eine Frau mit vielen künstlerischen Talenten.

Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress | Nikita Kolinz


Sie ist heute vor allem als resolute Polizeirätin Sabine Kaiser aus der ARD-Serie "Hubert ohne Staller" bekannt. Dabei steht Katharina Müller-Elmau schon seit Jahrzehnten vor der Kamera. Wie sie sich seit ihrer ersten großen Kinorolle 1995 verändert hat.

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Es liegen über 30 Jahre zwischen ihren heutigen Auftritten in "Hubert ohne Staller" und einer ihrer ersten großen Rollen im Kinofilm "Japaner sind die besseren Liebhaber". Als der Film im März 1995 in die deutschen Kinos kam, war Katharina Müller-Elmau gerade einmal 29 Jahre alt. Wer sich Fotos der Schauspielerin aus der Zeit anschaut, wird feststellen, dass sie sich in 31 Jahren kaum verändert hat. Das dunkelbraune, meist offen getragene Haar und die Gesichtszüge sind auch heute eindeutig zu erkennen.

Natürlich ist auch Müller-Elmau in rund drei Jahrzehnten etwas gealtert, reifer geworden, trotzdem erkennt man sie wider. In "Japaner sind die besseren Liebhaber" spielte sie die Rolle der Theamarianne Höderbach. Der Film handelt von zwei deutschen Managern, die um einen wichtigen Geschäftsabschluss mit einem japanischen Konzern konkurrieren und dabei auch in amouröse Verwicklungen gerate.

Schauspielerin, Musikerin und Wurzeln im Theater

Müller-Elmau war zu diesem Zeitpunkt längst keine Anfängerin mehr. Die am 13. September 1965 geborene Schauspielerin stammt aus einer Theaterfamilie. Ihr Vater und ihr Großvater waren ebenfalls Schauspieler und auch sie selbst war zu Beginn ihrer Karriere fast zehn Jahre am Bayerischen Staatsschauspiel engagiert. Ihr Herz schlug jedoch nicht nur für das Schauspiel, sie war ebenfalls als Musikerin aktiv und studierte Gesang. Zudem komponierte sie Bühnenmusik für Inszenierungen des Münchner Residenztheaters.

Ab Mitte der 1990er-Jahre stand Katharina Müller-Elmau dann vermehrt für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera und seltener auf Theaterbühnen. Nach ihrer Kino-Hauptrolle 1995 folgten zahlreiche weitere Rollen. Später war sie unter anderem in "Sex oder Liebe?", "Mein Vater, seine Neue und ich" und "Blind Date – Flirt mit Folgen" zu sehen. Sie spielte aber unter anderem auch in Folgen von "Ein Fall für zwei", "Nord Nord Mord" und "Der Staatsanwalt" mit.

Thomas Heinze und Katharina Müller-Elmau 1995 in "Japaner sind die besseren Liebhaber"

Bild: imago/United Archives


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Seit 2019 Teil von "Hubert ohne Staller"

Einem großen Fernsehpublikum dürfte Katharina Müller-Elmau heute als Sabine Kaiser bekannt sein. Seit 2019 gehört sie zum Hauptcast von "Hubert ohne Staller". Ihre Figur ist Polizeirätin und Revierleiterin in Wolfratshausen. Sie übernahm die Leitung, nachdem Reimund Girwidz seinen Posten verloren hatte.

Damit stieß die Schauspielerin zu einem bereits etablierten Serienensemble rund um Christian Tramitz als Franz Hubert und Michael Brandner als Reimund Girwidz. Ihre Figur bringt als Vorgesetzte eine neue Dynamik in das Revier und muss sich dabei regelmäßig mit den eher unkonventionellen Ermittlungsmethoden ihrer Kollegen auseinandersetzen.

Auch mehr als drei Jahrzehnte nach ihrem Auftritt in "Japaner sind die besseren Liebhaber" ist Katharina Müller-Elmau damit noch immer regelmäßig im Fernsehen zu sehen. Die Schauspielerin war schon lange vor "Hubert ohne Staller" eine feste Größe auf der Theaterbühne sowie vor der Kamera. Die gebürtige Göttingerin hat sich in 31 Jahren einen Namen im TV gemacht und ist heute kaum noch aus der Fernsehlandschaft wegzudenken.


Katharina Müller-Elmau in "Mein Vater, seine Neue und ich"


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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