Pläne fürs Finale
Zum Finale von "Immer wieder sonntags": Stefan Mross verspricht einen polarisierenden Schlusssatz
Aktualisiert:
von Jan IslingerStefan Mross kündigt einen letzten Satz bei "Immer wieder sonntags" an, der es in sich haben könnte.
Bild: Imago Images / pictureteam
Die Ära von "Immer wieder sonntags" neigt sich dem Ende: Noch zwei Live-Ausgaben und eine Best-of-Folge, dann wird das Format nach 30 Jahren eingestellt. Für die letzte Sendung hat Stefan Mross einen besonderen Abschied geplant – und kündigt einen letzten Satz an, der "sehr polarisieren" werde.
Am 6. September 2026 läuft die letzte Live-Ausgabe von "Immer wieder sonntags"

"Immer wieder sonntags" - im Livestream auf Joyn
Das Ende von "Immer wieder sonntags" rückt in großen Schritten näher: Am 30. August 2026 läuft bereits die vorletzte Live-Ausgabe – zwei Wochen später, am 13. September, folgt dann das große Finale: Eine Best-of-Ausgabe mit den Höhepunkten der letzten Staffel.
Für Mross fühlt sich der Abschied nach 22 Jahren, in denen er das Format moderierte, jedoch "sehr positiv" an, wie er nun in einem "Spiegel"-Interview verriet. "Es hat noch selten einen Moderator im deutschen Fernsehen gegeben, der so lange dasselbe Format moderiert hat", sagte Mross. "Damit gehe ich in die Fernsehgeschichte ein. Ich tue mir nicht leid."
"Immer wieder sonntags"-Aus: "Völliger Quatsch"
Bis er zu dieser Einstellung gelangte, war es jedoch ein Weg. Die Entscheidung von SWR und ARD, "Immer wieder sonntags" einzustellen, habe ihn unerwartet getroffen. Er habe gedacht, "dass ich bei 'Verstehen Sie Spaß' bin."
Nachvollziehen kann er die Entscheidung bis heute nicht. "Das ist ein völliger Quatsch", sagte Mross. "Man kann die Glühbirne nicht neu erfinden. Aber die wollen es versuchen, weil sie ganz, ganz tief in der Miese sitzen."
"Immer wieder sonntags" ist nicht die einzige Schlager-Show, die dem Rotstift zum Opfer fällt. Auch die "Beatrice Egli Show" wird eingestellt. Angst um das Genre hat der Moderator allerdings nicht.
Mittlerweile sei Schlager eine generationenübergreifende Volksweise, eine Tradition. "Wenn Tradition ausstirbt, dann stirbt auch die Menschheit", sagt Mross. "Und das wird nicht passieren."
Mir tun vor allem die Fans leid. Nicht mein Ego.
"Letzter Satz wird sehr polarisieren"
Für die allerletzte Sendung am 13. September 2026 hat sich Stefan Mross indes etwas ganz Besonderes überlegt: "Emotion pur" soll es geben, ohne dass die Sendung zur Trauerveranstaltung wird.
"Wir werden Vollgas geben", verspricht Mross und kündigt an:
Es wird einen letzten Satz geben, der wird sehr polarisieren.
Was genau es damit auf sich hat, verrät der Moderator jedoch nicht.
"Immer wieder sonntags" am 6. September im ARD-Livestream auf Joyn
Auch für das kommende Jahr habe er sich den Zeitraum Juli bis September "vorsichtshalber" freigehalten. Dass es sich SWR und ARD mit "Immer wieder sonntags" noch einmal anders überlegen, glaubt der Moderator zwar nicht. Aber: "Vielleicht hoffe ich auf irgendeiner Ebene dann doch, dass es noch weitergeht."
Die Idee, dass "Immer wieder sonntags" bei einem neuen Sender eine Heimat finden könnte, hatte Stefan Mross zuletzt selbst ins Spiel gebracht. Die Privatsender hatten sich dazu bereits geäußert.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
Mehr entdecken

Schlagabtausch unter Stars
Promi Padel WM 2026: Spitzensport trifft auf Entertainment-Größen

Zurück aus der Sommerpause
"In aller Freundschaft"- Vorschau heute: Sorge um Oskar

Ab 1. September auf Joyn
So kannst du das "Ocean Atlantic Race 2026" kostenlos und live sehen

Er ist ausgewandert
"Villa der Versuchung"-Star Thorsten Legat: Darum hat er Deutschland verlassen

Zweite Chance für die Liebe?
"Sturm der Liebe" heute: Erweckt Marlon bei Fanny alte Gefühle?

Nach zwölf Jahren als Ermittler
Bald Schluss mit Michael Oberländer? Matthias Koeberlins Gedanken über "Die Toten vom Bodensee"


