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Besondere Performance

Das hat es bei "Inas Nacht" noch nie gegeben: Maria Furtwängler überrascht das Publikum

Veröffentlicht:

von teleschau

Maria Furtwängler (l.) war zu Gast bei "Inas Nacht".

Bild: NDR/ARD/Morris Mac Matzen


Bei "Inas Nacht" wird eigentlich ständig gesungen - doch diese Performance hatte es in sich: Maria Furtwängler und Ina Müller überraschten mit einer Gesangseinlage der besonderen Art, die es so in der Sendung noch nicht gab.

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Plötzlich ist es im "Schellfischposten" ganz alpenländisch: Ina Müller und Maria Furtwängler greifen mitten in der Sendung zu den Mikrofonen. "Wir haben uns heute Nachmittag ja schon kurz im Schellfischposten getroffen und haben etwas geprobt", verrät Müller - dann legen die beiden los.

Zum ersten Mal in der Geschichte von "Inas Nacht" wird gejodelt! Zunächst bleibt die ungewöhnliche Gesangseinlage ein Duett, doch schon bald stimmen die Kneipenband und die Männer des Wilhelmsburger Shantychors De Tampentrekker mit ein. Das Publikum ist begeistert und applaudiert. Furtwängler zeigt sich ebenfalls beeindruckt: "Du bist begabt!", lobt sie Müller.

Hier kannst du die Folge mit der Jodel-Einlage nochmal sehen


Schauspielerin bestieg den Kilimandscharo - aus einem besonderen Grund

Passend zum Jodeln ist Furtwängler auch mit dem Bergsteigen vertraut: Gemeinsam mit ihrer Mutter bestieg sie sogar den Kilimandscharo, wie sie in der Sendung schildert. "Vor zehn Jahren - wir sind da rausgelaufen und das war aufregend, ob sie es schafft." Schließlich sei ihre Mutter mit Ende 70 "die zweitälteste Frau" gewesen, die je den Berg in Tansania erklommen habe, verrät Furtwängler.

Die außergewöhnliche Expedition habe die Familie jedoch aus einem anderen Grund gewagt: "Da oben, deswegen sind wir da hingefahren als Familie Furtwängler, gab es einen Furtwängler-Gletscher." Die TV-Ermittlerin erklärt: "Mein Großvater Walter Furtwängler war der Erste, der mit Skiern hochgegangen ist. Deshalb dachten wir, wir müssten als Furtwänglers da einmal hoch, solange es diesen Gletscher noch gibt." Letzteres sei inzwischen - zum Bedauern der Schauspielerin - wohl nicht mehr der Fall: "Ich glaube, mittlerweile ist er weggeschmolzen - dank Klimakrise."

"Tatort"-Kommissarin Maria Furtwängler über ihren Karrierestart

Neben dem Thema Bergsteigen befragt Ina Müller Maria Furtwängler auch zu ihren beruflichen Anfängen: Bis 2001 war sie nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Ärztin tätig. "Das war schon immer parallel", stellt sie zum Erstaunen von Ina Müller klar, die angenommen hatte, ihr "Inas Nacht"-Gast sei aus Unterforderung im Medizinstudium zur Schauspielerei gekommen. Einen ihrer ersten Auftritte habe sie bereits als junges Mädchen in der ARD-Kinderserie "Das feuerrote Spielmobil" gehabt, erklärte Furtwängler: "Weißt nicht, ob du das kennst."

"Natürlich, wir sind ja eine Generation", rief die 61-jährige Ina Müller und fing sich prompt einen Seitenhieb des zwei Jahre jüngeren TV-Stars ein: "Kaum zu glauben." Unter lautem Gelächter aus dem Publikum im Hamburger Schellfischposten bittet die Moderatorin darum, einfach zum nächsten Thema überzugehen, während Furtwängler ihre Stichelei rechtfertigte: "Der lag auf dem Elfmeter. Ich habe noch überlegt: Komm ich dran vorbei? Ich bin nicht dran vorbeigekommen."

Schließlich tut die 59-Jährige ihrem Gegenüber dann doch den Gefallen und erzählt weiter von den Anfängen ihrer Karriere. "Ich habe gleichzeitig angefangen zu studieren und zu spielen in meiner ersten Serie." Schnell habe die heutige "Tatort"-Kommissarin gemerkt: "Boah, also so richtig frei bin ich nicht vor der Kamera. Da gibt es andere, die viel entspannter und mehr bei sich sind."

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Der "Tatort" kehrt aus der Sommerpause zurück!

Maria Furtwängler kannst du am 13. September im ARD-Livestream auf Joyn sehen


"Okay, das mit der Schönheit hat nicht geklappt"

Sie sei früher aber "eher unsicher" gewesen, erinnert sich Furtwängler. Dies sei wohl auch so manchem Drehpartner aufgefallen. So habe etwa eine "vielleicht 15 Jahre ältere" Kollegin, deren Namen die gebürtige Münchnerin nicht nennen wollte, während einer gemeinsamen Szene zu ihr gesagt: "Das mit der Medizin - das finde ich ganz prima, dass du das machst."

Doch nicht nur wegen ihrer schauspielerischen Fähigkeiten, auch bezüglich ihres Äußeren habe Maria Furtwängler lange mit Unsicherheiten zu kämpfen gehabt. Dies habe nicht zuletzt damit zu tun gehabt, dass ihre Mutter - die Schauspielerin Kathrin Ackermann - eine "wahnsinnig schöne Frau" sei.

Kathrin Ackermann (l.) und Maria Furtwängler (r.) spielen auch Mutter und Tochter im "Tatort".

Bild: picture alliance / SZ Photo


"Das hat auch dazu geführt, dass ich immer dachte: Schön, das kann ich nicht, das ist meine Mama." Auch ihre Mitschüler hätten Furtwängler immer wieder darauf hingewiesen, wie gutaussehend ihre prominente Mutter sei. "Und ich weiß, als ich meinen ersten Freund hatte - einen ganz hübschen schwarzhaarigen Knaben - sagte mein Klassenkamerad: 'Das ist dein Freund? Aber was will der denn mit dir?'" Das, offenbarte die heute zweifache Mutter, habe "so diese Vorstellung in mir gefestigt: Okay, das mit der Schönheit hat nicht geklappt - aber ich bin lustig. Und ich bin klug, weitestgehend."


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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