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Am 7. Mai läuft "Auf Augenhöhe"

"Lena Lorenz": Diese zwei Folgen haben Judith Hoersch besonders berührt

Veröffentlicht:

von Annalena Graudenz

Drama und Emotionen stehen bei "Lena Lorenz" auf der Tagesordnung. Hauptdarstellerin Judith Hoersch (r.) spricht über die beiden Folgen, die ihr am meisten ans Herz gingen.

Bild: ZDF und Jacqueline Krause-Burber; IMAGO / Michel Kaers


Die Erfolgsserie "Lena Lorenz" begeistert seit Jahren ein treues Publikum - und auch für Hauptdarstellerin Judith Hoersch bleibt die Arbeit emotional. Obwohl die Dreharbeiten zur aktuellen Staffel längst abgeschlossen sind, wirken bestimmte Geschichten bei ihr noch immer nach.

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Seit 2015 steht Judith Hoersch als Hebamme Lena vor der Kamera und hat in dieser Zeit zahlreiche bewegende Schicksale begleitet. Jede Episode erzählt eine eigene, oft gesellschaftlich relevante Geschichte. Dennoch gibt es zwei Folgen, die für die Schauspielerin bis heute eine besondere Bedeutung haben.

Am 7. Mai läuft "Auf Augenhöhe" im ZDF-Livestream auf Joyn


Episoden, die unter die Haut gehen

Nicht nur als Zuschauer:in unterhalten und bewegen einen manche Folgen stärker als andere. Auch Darsteller:innen haben manchmal einen ganz besonderen Bezug zu den Geschehnissen vor der Kamera. "Mich haben alle Filme auf ihre Weise abgeholt. Sie sind alle aktuell und alle wichtig, auch wenn sie sehr unterschiedliche Themen behandeln", sagt Hoersch in einem Interview mit dem ZDF. Doch es gibt zwei Episoden, die besonders hängen geblieben sind. "Müsste ich nun welche nennen, würde ich die Folgen 'Loverboy' und 'Auf Augenhöhe' betonen, diese haben mich sehr berührt." Die beiden Episoden greifen Themen auf, die nicht nur emotional fordern, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant sind.

"Loverboy": Eine Geschichte über Abhängigkeit und Manipulation

In der Folge "Loverboy" steht eine junge Frau im Mittelpunkt, die sich aus einer toxischen Beziehung befreien will. Die schwangere Sina (Fanny Altenburger) sucht Schutz vor ihrem ehemaligen Partner, der sie zuvor kontrolliert und zur Prostitution gezwungen hat. Als dieser plötzlich wieder Kontakt aufnimmt und Reue zeigt, entsteht eine gefährliche Dynamik. Alte Gefühle mischen sich mit Angst und Unsicherheit. Lena gerät in die schwierige Rolle, ihre Patientin zu unterstützen und zu beschützen.

Die Episode zeigt, wie subtil emotionale Abhängigkeit wirken kann und wie schwer es ist, sich daraus zu lösen. Für Hoersch war genau diese Vielschichtigkeit der Grund, warum die Geschichte so nachhallt.

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"Auf Augenhöhe": Wenn eine Geburt zum Trauma wird

Noch intensiver wird es in der Folge "Auf Augenhöhe". Hier geht es um die Folgen einer schwierigen Geburt – nicht körperlich, sondern psychisch. Eine junge Mutter kämpft nach der Entbindung mit massiven Ängsten und kann keine Verbindung zu ihrem Baby aufbauen. Schnell wird klar, dass das Erlebte im Kreißsaal tiefe Spuren hinterlassen hat.

Lena beginnt, die Umstände der Geburt zu hinterfragen, und stößt auf Entscheidungen, die unter Druck getroffen wurden. Dabei gerät sie in Konflikt mit einer Kollegin, die eine andere Herangehensweise vertritt. Die Episode beleuchtet sensibel, wie wichtig Selbstbestimmung und Vertrauen während einer Geburt sind und welche Folgen es haben kann, wenn diese fehlen.

Zwischen Beruf und Privatleben: Lena bleibt gefordert

Neben den bewegenden Fällen im Berufsalltag wird auch Lenas Privatleben in der aktuellen Staffel auf die Probe gestellt. Persönliche Herausforderungen und familiäre Sorgen treffen auf die ohnehin anspruchsvolle Arbeit als Hebamme. Dieses Spannungsfeld macht die Figur für Judith Hoersch so reizvoll. "Das mag ich so an der Figur: Sie muss immer jonglieren, die Bälle oben zu halten. Langweilig wird’s nie", so Hoersch gegenüber dem ZDF.

"Lena Lorenz" nimmt nicht nur ihr Publikum emotional mit, sondern auch die Darsteller:innen selbst. Die Mischung aus persönlichen Geschichten, gesellschaftlichen Themen und authentischen Figuren sorgt dafür, dass die Serie für viele mehr als nur reine Unterhaltung ist. Gerade "Loverboy" und "Auf Augenhöhe" zeigen, wie nah die Serie an realen Problemen ist und warum sie auch nach elf Staffeln nichts von ihrer Intensität verloren hat.


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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