zur Joyn Startseite

Vor sieben Jahren

"Mein Lokal, Dein Lokal": Profi-Koch Robin Pietsch war auch schon als Teilnehmer dabei

Aktualisiert:

von Nicola Schiller

Vom dynamischen Küchenchef zum erfolgreichen Profi-Koch: Robin Pietsch vor sieben Jahren (l.) und heute

Bild: Kabel Eins; Phruetthiphong_stock.adobe.com


Eine Region, fünf Restaurants und drei Experten: Bei "Mein Lokal, Dein Lokal" probiert sich Profi-Koch Robin Pietsch durch die Gastro-Welt. Vor einigen Jahren sah das aber noch anders aus. Denn in Staffel 9 stand er mit seinem Restaurant auf dem Prüfstand.

- Anzeige -
- Anzeige -

Frischer Wind bei "Mein Lokal, Dein Lokal"

Seit dem Ausstieg von Profi-Koch Mike Süsser bei "Mein Lokal, dein Lokal" haben drei Koch-Kollegen die Moderation der beliebten Kabel-Eins-Serie übernommen. Seit Anfang 2025 sind es jetzt Christian Henze, Ali Güngörmüş und Robin Pietsch, die sich durch Restaurants in ganz Deutschland testen. Aber wusstest du, dass Robin vor einigen Jahren auch schon mal auf der (wortwörtlich) anderen Seite stand?

Fine Dining im Südharz

2019 ging der damals 26-Jährige mit seinem Lokal ZeitWerk in Wernigerode ins kulinarische Rennen. In der Folgenbeschreibung heißt es: "Der ehrgeizige junge Koch präsentiert ausgefallene 'Fine Dining'- und Gourmet-Küche. Ob Robins Konzept aufgeht und er auch seine vier Mitstreiter verzaubern kann?"

Wir werfen einen Blick zurück in die "Mein Lokal, Dein Lokal"-Vergangenheit. Damals noch ohne den Zusatz "Der Profi kommt". Einen Experten-Besuch mit Profiblick und anschließender Bewertung gab es damals noch nicht. Umso lustiger, dass Robin einmal eben jener Profi werden sollte. Was als Zuschauer:in sofort auffällt: Schon in dieser Folge glänzt er mit viel Expertise, Charisma und noch mehr Sympathie.

Exquisites Essen und kritische Gäste

Schon im Intro wird klar, hier ticken die Uhren anders. Es gibt mehr Besteck pro Person als man zählen kann, die Teller sind schick, die Portionen klein. Dafür aber umso kunstvoller angerichtet - eben alles, wie man es aus dem Fine-Dining-Bereich kennt. Zudem gibt es "nur" ein Menü, aus dem die Gäst:innen zwischen vier und sechs Gängen wählen können. Es scheint, als hätten die anderen Gastronomen mit einem anderen Stil im mittelalterlichen Wernigerode gerechnet.

Sowohl Robins ehrgeizig junges Alter, der Name des Restaurants, als auch die außergewöhnlichen Gerichtbezeichnungen und überschaubaren Portionen sorgen bei den Mitstreiter:innen zunächst für Verwirrung. Statt auf regionale Klassiker wie Hackus und Knieste, Eintopf oder Handkäse setzt Robin mit seinem Team auf außergewöhnliche Zutaten wie Yuzu, karamellisierte Hanfsamen und Fichtentriebe.

Lässt sich die Konkurrenz auf diese unerwartete Gastro-Erfahrung ein? Oder hagelt es am Ende womöglich mehr Kritik als Punkte?

- Anzeige -
- Anzeige -

Heute kocht er "ausgezeichnet"

Eine klare Vision, handwerkliche Präzision und eine große kulinarische Leidenschaft: Die "Mein Lokal, Dein Lokal"-Folge zeigt, dass Robin schon damals alle Zutaten für eine erfolgreiche Karriere hatte.

Knapp sieben Jahre später hat das "ZeitWerk" sogar einen Stern im "Guide Michelin" - und auch sein zweites Restaurant "Pietsch" in Wernigerode wurde bereits zweimal mit dem renommierten Stern ausgezeichnet.


Ganze Folgen "Mein Lokal, Dein Lokal" jetzt auf Joyn streamen


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr entdecken

"Mein Lokal, dein Lokal": Sternekoch Robin Pietsch war früher auch Teilnehmer