Vom Wirtshaus-Azubi zum Sternekoch
Wer ist Ali Güngörmüş? Der sympathische Koch aus "Mein Lokal, Dein Lokal" im Porträt
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von RedaktionWo er ist, herrscht gute Laune: Ali Güngörmüş ist einer der beliebtesten und erfolgreichsten TV-Köche.
Bild: Joyn / Andreas Grote
Ali Güngörmüş hat eine ganze Menge auf der Pfanne, nicht nur als beliebter TV-Bruzzler und erfolgreicher Spitzenkoch. Auch die Familie ist ihm heilig. Hier erfährst du mehr über sein Privatleben.
Ali Güngörmüş führt als Host und Experte neben Robin Pietsch und Christian Henze in "Mein Lokal, Dein Lokal" (montags bis freitags, 17.55 Uhr, bei Kabel Eins oder auf Joyn) durch die Sendung.
"Mein Lokal, Dein Lokal" montags bis freitags um 17:55 Uhr auf Kabel Eins
Güngörmüş ist ein Garant für gute Laune, wo immer er im Fernsehen auftaucht. Gemeinsam mit den Kochkumpels Frank Rosin und Alexander Kumptner erforschte er bei "Roadtrip Amerika" die gastronomischen Seiten der USA und widmete sich in der Fortsetzung "Roadtrip Australien" der kulinarischen Welt von Down Under.
Nicht nur am Herd ein beliebter TV-Gast
Ali wurde dank seiner Kocheinsätze auch abseits der Herdplatten zum gern gesehenen TV-Gast. So war er unter anderem schon in "fachfremdem" Einsatz zu sehen, als Kandidat bei "Wer weiß denn so was?", der ARD-Quiz-Sendung mit Moderator Kai Pflaume.
Bei "Promi Taste" war er als Juror zu Gast und traf dort auch auf seine Koch-Kollegen und "Roadtrip"-Weggefährten Frank Rosin und Alexander Kumptner.
Schmackhafte "The Taste"-Folgen gefällig?
Ali Güngörmüş als Gast-Coach bei "Promi Taste"
Koch? Die Eltern von Ali Güngörmüş waren strikt dagegen!
Aber beinahe wäre er gar kein Koch geworden - zumindest, wenn es nach seinen Eltern gegangen wäre. Ali Güngörmüş wuchs in dem kleinen türkischen Provinzdorf Pageou auf. Sein Vater arbeitete seit 1964 als Schweißer in München. Erst 1986, als Ali zehn Jahre alt war, zog die Mutter mit ihm und seinen sechs Geschwistern in die Isar-Metropole.
Nach dem Hauptschulabschluss musste sich Ali seine Koch-Ausbildung regelrecht erkämpfen, denn die Eltern waren dagegen. Die konnten sich partout nicht vorstellen, dass er als Mann in der Küche stehen wollte. Dabei war der Job zunächst auch für Ali kein Traumjob: Er hatte sich auf alles Mögliche beworben - und die Anstellung in einem Wirtshaus war die einzige Zusage.
Aber er setzte sich nicht nur gegen die Eltern, sondern auch am Herd durch: Schon 2000 wurde er Küchenchef im Szene-Restaurant Lenbach, arbeitete später auch im Tantris, einem Zwei-Sterne-Restaurant in München. Spätestens als Güngörmüş 2005 in Hamburg das Restaurant Le Canard Nouveau eröffnete und dieses im November 2006 erstmals mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde, hatten auch seine Eltern erkannt: Der Bub hat's drauf und alles richtig gemacht.
Ali Güngörmüş kam als Koch-Coach zum TV
2009 kam er erstmals mit dem Filmbusiness in Kontakt, als er für den Film "Soul Kitchen" den Hauptdarsteller Birol Ünel coachte, der in dem Film einen exzentrischen Koch darstellt. Für eine Szene diente sogar sein Restaurant Le Canard Nouveau als Kulisse. Über die Kochsendungen "Die Küchenschlacht" und "Lanz kocht" fasste er im Fernsehen Fuß. Und auch im "Hauptberuf" ging es aufwärts: 2014 eröffnete er in München das nach seinem Heimatort benannte Restaurant Pageou, 2022 folgte, ebenfalls in München, das Pera Meze.
Ali ist ein Zauberer am Herd, verwöhnt seine Gäste mit ausgewählten, pfiffigen Gerichten. Nur nicht mit Türkischen. Denn die türkische Küche hat er nie erlernt, wie er freimütig zugibt. Seine Lieblingsspeise, am liebsten von seiner Mutter serviert, sind immer noch Kohlrouladen.
Sein Leben abseits der Kameras
Wenn Ali Güngörmüş gerade nicht am Herd steht oder für das Fernsehen unterwegs ist, gehört seine Zeit vor allem der Familie. Der Spitzenkoch lebt mit seiner Familie in München und genießt dort das Leben abseits des Rampenlichts. Vieles aus seinem Privatleben hält er bewusst aus der Öffentlichkeit heraus. Fest steht aber: Bei all dem Trubel rund um Restaurants, TV-Auftritte und Reisen ist die Familie für ihn ein wichtiger Rückhalt.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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