Heimliche TV-Vergangenheit
Schwanger bei "Alexander Hold": Lena Meyer-Landruts skurriles TV-Debüt vor dem ESC
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von Edwin B.Lena war zudem auch bei K11 - Kommissare im Einsatz
Bild: Joyn, picture alliance / Flashpic | Jens Krick
Sie war schwanger, hatte ein Rotes Kleid und einen Traum: In ihrer Rolle als Carola Tietke hat sie ein Jahr vor ihrem großen ESC-Sieg in Oslo ihr großes TV Debüt in der Sendung "Richter Alexander Hold" geliefert.
Aufruf der Sache: Worum ging es in der Folge?
Der Fall: Der tote Jürgen wurde angeblich von seiner Frau Elke getötet, welche wegen Totschlags, Nötigung und versuchten Versicherungsbetrugs angeklagt ist. In der Folge wird viel rumdiskutiert, und es ist auch echt schwer, dieses schauspielerische Meisterwerk zusammenzufassen. Ich versuche es mal …
Die Angeklagte soll ihren Mann aus zweiter Ehe umgebracht haben. Dieser war gekleidet wie ein Einbrecher, für den sie ihn auch angeblich hielt. Später wird dann spekuliert, ob er nicht mit ihr Versicherungsbetrug begehen wollte, denn er hat aus seinem eigenen Geschäft geklaut um Geld für die gestohlene Ware zu erhalten. Später gibt es noch ein paar Twists, denn auch Elkes Sohn Sebastian ist nicht ganz unschuldig. Außerdem werden Dessous noch ein wichtiger Anhaltspunkt.
Figuren-Übersicht aus der Folge:
Elke Halmer: Die Angeklagte
Jürgen Halmer: Das Opfer
Nina Dreyer: Jürgens Affäre (Oh mein Gott)
Sebastian Lang: Sohn von Elke und Stiefsohn von Jürgen
Gabrielle: Die Dessous-Verkäuferin
Thomas Halmer: Jürgens Bruder
Carola Tietke: Das ist Lena's Rolle! Teenie-Mutter und Freundin von Sebastian
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Was war Lena Meyer-Landruts Part?
Wen spielte jetzt die Popsängerin? Sie war die Freundin Carola Tietke von dem absoluten "Traummann" Sebastian: arbeitslos, ohne Ausbildung und dann auch noch finanziell abhängig von seiner angeklagten Mutter. Perfekt, dass sie in ihrer Teenie-Rolle dann auch noch schwanger war! Das scheint eine rosige Aussicht für den Verlauf ihrer Rolle zu haben.
Der Staatsanwalt fragt ihn zu Recht: "Haben Sie es eigentlich nie als notwendig empfunden, selber Geld zu verdienen?". Und oh ja, das hat er! Er wollte für seine Freundin und Mutter seines zukünftigen Kindes die Handys aus dem Laden seines Stiefvaters klauen - blöd, dass dieser auch vorhatte, einen Versicherungsbetrug zu begehen…
Das Urteil: Wie fande ich die Folge?
Zusammenfassend war das Schauspiel in der Folge sehr interessant: Die Elke hat sehr auffällig viele "sch-Laute" in ihre Sprache einfließen lassen. Zu Beginn sagt sie zum Beispiel so in etwa: "Ja natülisch möscht isch misch äußern". Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob sie Hessisch oder Kölsch spricht. Die Kleidung der Angeklagten ist wirklich cool. Dazu muss man aber auch sagen, dass ich die Mode aus der Zeit echt ansprechend finde. Aber na ja, das ist ja kein Fashion-Contest, sondern gespielter Ernst! Hier geht es um Totschlag!
Die Verhandlung war sehr spannend und hatte auch einige Plot-Twists. Kleiner Spoiler: Carola wird höchstwahrscheinlich nicht nur als Teenie-Mutter aus der Verhandlung rausgehen, sondern darf sich wahrscheinlich auch bald alleinerziehend bezeichnen. Ihre letzten Worte waren: "Entschuldigung, aber das halte ich nicht mehr aus hier, das ist mir zu viel!" - und sie macht ihren großen Abgang.
Zusätzliche Beweislast
In der siebten Staffel von "Wer stiehlt mir die Show?" mit Sarah Connor und Klaas Heufer-Umlauf unterhielten sie sich über Jugendjobs. Da schien Lena schon vergessen zu haben, wo sie eigentlich jetzt überall mitgespielt hatte. "Richterin Barbara Salesch"? "Neee, Alexander Hold! Egal, irgendwas davon", erzählte sie Joko Winterscheidt in seiner Sendung.
Sie meinte zwar in der Sendung, dass sie zu dem Zeitpunkt 14 war, aber laut unseren Recherchen muss sie 18 gewesen sein, denn ihr legendärer ESC-Sieg im Jahr 2010 war ein Jahr später und da war sie bekanntlich 19. Die Sängerin sagte damals auch: "Das kann man auch gar nicht mehr im Internet nachgucken" … Oh doch! Auf Joyn findest du alle Folgen! ;)
Geisel, Teenie-Mutter und Quiz-Teilnehmerin
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.







