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Fast ertrunken

Lola Weipperts Schwester rettete ihr das Leben

Veröffentlicht:

von C3 Newsroom

Im Podcast von Daniel Boschmann spricht Lola Weippert ungewöhnlich offen über ihre Angst vor dem Tod, zwei Tumore und eine lebensgefährliche Hirnhautentzündung. Ihre Schwester rettete ihr als Kind das Leben - inzwischen hat Lola sogar einen Grabstein gekauft.

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Schön laut

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Sie stehen im Rampenlicht, sie ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und polarisieren die Massen. Über Vanessa Mai und Lola Weippert wird viel geredet – Zeit, dass sie das Mikro selbst in die Hand nehmen.

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Lola Weippert spricht im Podcast von Daniel Boschmann über Themen, die sie im Alltag beschäftigen: ihre Angst vor dem Tod, gesundheitliche Untersuchungen und die Frage, wie sie ihr Leben gestalten möchte. "Ich hab immer Angst zu sterben", sagt die Moderatorin. Gerade deshalb wolle sie möglichst viel ausprobieren und sich nicht ständig selbst ausbremsen.

Ich möchte zu allem Ja sagen. Ich möchte gute und schlechte Entscheidungen treffen und einfach machen, ohne zu viel nachzudenken.

Lola Weippert spricht über ihr Leben

Lola Weippert als Kandidatin in "Die Unschlagbaren - Wer besiegt die Stars?"


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"Ich habe immer Angst zu sterben": Lola über ihre Gesundheit

Weippert berichtet, dass bei ihr ein Tumor in einer Brust festgestellt worden sei, der nach aktuellem Stand gutartig sein soll. Auf der anderen Seite gebe es einen weiteren Tumor, der wachse. Ob auch dieser gutartig ist, müsse in den kommenden Monaten geklärt werden. "Ich hab hoffentlich nach wie vor einen gutartigen Tumor in meiner einen Brust. Auf der anderen Seite einen Tumor, der schon wächst, der hoffentlich auch gutartig ist."

Zusätzlich erinnert sie sich an eine Hirnhautentzündung, die lebensgefährlich hätte enden können. Ein Arzt habe ihr damals gesagt: "Ein anderer Patient wär nach einer Stunde gestorben." Solche Erfahrungen seien für sie ein "Rüttelmoment". Sie wolle sich dadurch aber nicht lähmen lassen, sondern bewusster leben. Trotzdem tut auch ihr manchmal eine Pause gut:

Wenn alles super viel ist und überwältigend, dann bleibe ich mal einen Tag zu Hause.

Auch Lola Weippert wird hin und wieder alles zu viel

"Meine Schwester hat mir das Leben gerettet"

Eine besonders einschneidende Erfahrung machte Weippert als Kind. Nach einem Saunabesuch sprang sie in ein Schwimmbecken, ohne zu bemerken, dass sie ihre Schwimmflügel nicht trug. Sie konnte damals nicht schwimmen und ging unter. "Ich hab irgendwann nur noch gestrampelt, Wasser geschluckt", erzählt sie.

Ihre Schwester bemerkte die Situation und holte sie aus dem Wasser. "Meine Schwester hat mir das Leben gerettet", sagt Weippert. Die Moderatorin hat ihre Begeisterung für das Meer und das Tauchen trotzdem nicht verloren. Sie erzählt, dass sie nach dem Unfall zunächst Angst vor dem Wasser hatte, diese später aber wieder ablegen konnte.


Noch mehr Geständnisse von Lola Weippert gibt's im Podcast "Schön laut" mit ihr und Vanessa Mai - hier kostenlos als Video!


"Live is life": Warum sie einen Grabstein gekauft hat

Auch über ihren eigenen Tod spricht Weippert mit schwarzem Humor. Sie hat sich bereits einen Grabstein gekauft, der derzeit hinter ihrem Flügel steht. Sie findet den Gedanken beruhigend, für ihre Angehörigen im Ernstfall bereits etwas organisiert zu haben.

Du willst doch nicht sterben und dann müssen sich alle anderen um alles kümmern.

Lola Weippert über den Grabstein im Wohnzimmer

Auf dem Grabstein steht nicht ihr Name, sondern der Satz "Live is life". Weippert hofft, dass ihre Familie diesen ungewöhnlichen Abschiedsgruß irgendwann mit einem Lächeln lesen kann. Am Ende des Gesprächs geht es für sie deshalb nicht nur um Angst, sondern auch um Genügsamkeit. Sie fragt sich, wann im Leben eigentlich "genug" erreicht ist - und kommt zu dem Schluss, dass man nicht ständig nach "immer höher, immer schneller, immer weiter" streben müsse. Entscheidend sei vielmehr die Erkenntnis: "Wir sind genug in unserem puren Sein."

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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