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Seltener privater Einblick

"SOKO Wismar"-Star Udo Kroschwald: Diese Schauspielerin ist seine Ehefrau

Veröffentlicht:

von teleschau

Udo Kroschwald (r.) spielt seit 23 Jahren Revierchef Jan-Hinrich Reuter in "SOKO Wismar".

Bild: ZDF und ZDF / Meyerbroeker


Seit mehr als 500 Folgen ist er als Erster Kriminalhauptkommissar Jan-Hinrich Reuter zu sehen: Udo Kroschwald ist das Urgestein der ZDF-Serie "SOKO Wismar". Jetzt kommen neue Folgen. Auch privat steht der gebürtige Freiberger auf unaufgeregte Kontinuität.

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"SOKO Wismar": Mittwochs um 18:00 Uhr im Stream


Am 11. März lief die bisher letzte Folge von "SOKO Wismar" über die Bildschirme. Jetzt dürfen sich Fans des Formats auf neue Fälle freuen: Ab 7. Oktober sendet das ZDF 21 neue Episoden.

Los geht's mit "Die andere Hälfte": Der Extremtaucher Sören Hunke (Sönke Schnitzer) liegt tot am Strand. Offenbar war er mit dem Hinterkopf nach einem Stoß auf einen Stein geprallt. Wollte jemand den wohlhabenden Aussteiger um sein Geld erleichtern? Oder steckt seine Frau Wiebke Nolting (Felicia Spielberger) dahinter? Die verhält sich zumindest merkwürdig.

Ein Fall für das bewährte Wismarer Polizeiteam um Dienststellenleiter Jan-Hinrich Reuter (Udo Kroschwald), Kriminalhauptkommissarin Karoline Joost (Nike Fuhrmann) und Kriminaloberkommissar Lars Pöhlmann (Dominic Boeer).

Eine neue Folge "SOKO Wismar": Am Mittwoch um 18 Uhr im ZDF-Livestream auf Joyn


Udo Kroschwald ist das einzige "SOKO Wismar"-Urgestein

"Die andere Hälfte" ist die 519. Folge des ZDF-Vorabendformats. Udo Kroschwald ist mit seiner Rolle des Jan-Hinrich Reuter als einziger seit den Anfängen im Jahr 2004 durchgehend dabei. Und längst eine Institution. "Unerkannt kann ich nicht mehr durch die Straßen gehen", sagte der Schauspieler 2016 in einem Interview mit der "Ostsee-Zeitung".

Demselben Medium sagte er 2023 anlässlich des 20-jährigen Dreh-Jubiläums: "Es freut uns, dass wir so viele Fans haben. Und dass sich die Serie nach 20 Jahren immer noch so hält und sogar die Quoten in dem Format anführt. Da muss irgendetwas sein, das funktioniert."

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Das ist die Frau des TV-Ermittlers

Auch das Privatleben des Fernseh-Kommissars scheint allem Anschein nach gut zu funktionieren. Die Betonung liegt auf "privat", denn der 1955 im sächsischen Freiberg geborene Darsteller lässt sich diesbezüglich nur ungern in die Karten schauen.

Bekannt ist, dass Udo Kroschwalds Frau ebenfalls Schauspielerin ist. Ihr Name: Frauke Poolman. Sie stammt aus einer niederländischen Theaterfamilie. Ihre Mutter Marylu war bis kurz vor ihrem Tod im Jahr 2004 insgesamt 46 Jahre lang Ensemblemitglied am Schauspielhaus Leipzig. Auch ihre Tochter Marylu-Saskia Poolman ist in diesem Beruf tätig, wirkte sogar schon mal in einer "SOKO Wismar"-Episode mit. Genaue Informationen gibt es nicht, aber vermutlich entstammt sie einer früheren Beziehung von Frauke Poolman, bevor diese mit Udo Kroschwald zusammenkam.

Poolman selbst ist heute hauptsächlich als Hörspiel-Sprecherin sowie Dozentin tätig. Ihr Privatleben verbringen sie und ihr Mann fernab der Öffentlichkeit. Das Paar wohnt in Berlin in der Nähe vom Lietzensee und in Nettelbeck (Brandenburg).

Udo Kroschwald hat eine Tochter aus einer kurzen Liaison

In der "Ostsee-Zeitung" erzählte der erfahrene Darsteller noch, dass er vor seiner Karriere eine kleine Liaison hatte, aus der 1980 eine Tochter hervorging. "Die Nachricht, dass ich Vater werde und die Immatrikulationszusage der Schauspielschule in Leipzig, kamen ziemlich gleichzeitig", erinnerte er sich.

Zu diesem Zeitpunkt war Kroschwald bereits 24 Jahre alt. Und eigentlich geprägt durch verschiedene Handwerksberufe in seiner Familie. Sein Großvater mütterlicherseits hatte eine Schmiede, in der er sich als Kind oft aufhielt. Sein anderer Opa war Steinmetz in der Lausitz, sein Vater Dreher.

Udo Kroschwald lernte zunächst "Kybernetik"

Nach dem Abitur begann er in Dresden ein Elektrotechnik-Studium. Kybernetik lautete damals der Fachbegriff - ein Vorläufer des heutigen Informatik-Studiums. Udo Kroschwald war in dieser Phase Gitarrist in einer Band und dachte, er könne seine Expertise gut für sein Hobby nutzen. "Um Verstärker und Mischpulte selbst zu bauen. So was gab es ja damals in der DDR noch nicht so einfach zu kaufen", berichtete er in der "Ostsee-Zeitung".

Bald merkte er, dass die Technik doch nicht so ganz seins ist. Durch sein Gitarrenspiel kam Kroschwald in Kontakt mit der Studentenbühne der Technischen Universität Dresden und schlug dort sehr erfolgreich ein. "Der Umgang miteinander war wesentlich liberaler, entspannter", blickte er vor sechs Jahren im "Nordkurier" zurück auf diese Zeit. "Wir sind dann in den Semesterferien mit Pferd und Wagen durchs Erzgebirge, durchs Elbsandsteingebirge, und haben am Vormittag und Abend Shakespeare im Gasthof gespielt. Das war eine tolle Zeit."

So sattelte er um und absolvierte bis 1984 an der Theaterhochschule Leipzig eine professionelle Schauspielausbildung. Mittlerweile hat Kroschwald in mehr als 60 Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt.

Für Kroschwald stand immer der Spaß im Vordergrund

Im "Nordkurier" verriet Udo Kroschwald auch, dass er nie großen Wert darauf gelegt hat, welchen Charakter er auf der Bühne oder vor der Kamera verkörpert. "Die Rolle war mir nie wichtig. Es war immer wichtig, mit wem, wie die Stimmung und wie die Atmosphäre bei der Arbeit war. Es musste Spaß machen."

Spaß hat der Schauspieler ganz offensichtlich nach wie vor am Set von "SOKO Wismar". Auch nach 23 Jahren.

"SOKO Wismar - Die andere Hälfte" wird am Mittwoch, dem 7. Oktober, um 18:00 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Zeitgleich ist der Start der 23. Staffel im kostenlosen Livestream auf Joyn verfügbar. Immer mittwochs um 18:00 Uhr laufen dann weitere 20 neue Episoden.


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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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