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Neuer Fall für die Schweizerinnen

Züricher "Tatort" auf Hollywood-Niveau? "Könige die Nacht" hat die Zuschauer vor der Sommerpause begeistert

Aktualisiert:

von Sylvia Loth, C3 Newsroom

Bekommen überraschenden Besuch in der Wohnung des Opfers: Kommissarin Tessa Ott (Carol Schuler, r.) und ihre Kollegin Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher, li.).

Bild: SRF/Sava Hlavacek


Im letzten "Tatort" vor der Sommerpause wird am Ufer der Limmat die brutal zugerichtete Leiche eines jungen Sexarbeiters gefunden. Die Spur führt zu einem angesehenen Richter mit dunklem Geheimnis und zwei vorbestraften Männern. Aber es gibt auch eine Zeugin, die illegal in der Schweiz lebt und selbst in Gefahr gerät. Die Zuschauer:innen dieses Zürich-Krimis sind begeistert.

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+++ Update, 4. Mai 2026 +++

Begeisterte Reaktionen auf letzten "Tatort" vor der Sommerpause

Mit einem spannenden Fall hat sich der "Tatort" in die Sommerpause verabschiedet. Ein junger Sexarbeiter wird brutal ermordet. Eine junge Kurierfahrerin aus Äthiopien, die illegal in der Schweiz lebt, beobachtet die Täter bei der Entsorgung der Leiche und kann gerade noch flüchten.

Bei den Ermittlungen der Züricher Kommissarinnen Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Tessa Ott (Carol Schuler) gerät zunächst ein Richter, der zu den Kunden des Opfers zählte, in den Fokus - aber auch zwei Freunde von ihm, die vorbestraft sind. Im Laufe der Ermittlungen kommt es zu überraschenden Wendungen - und es gibt eine weitere Leiche.

Bei den Zuschauer:innen kam dieser Zürich-"Tatort" sehr gut an, wie die Reaktionen im Netz zeigen. Die meisten sind begeistert und waren vor allem von der nervenaufreibenden Handlung bis zum Ende gefesselt.

"Vor der langen Sommerpause noch mal ein richtig guter Thriller-'Tatort'", lobt ein User auf Facebook. "Oh Gott, der ist so spannend", schreibt eine Zuschauerin.

"Meeeeeeeeeeeega gut. Ich hab jetzt noch Herzklopfen. Tolle Schauspieler und seeehr spannend", hebt ein Fan hervor. Ähnlich äußert sich auch diese Facebook-Nutzerin "Bin völlig fertig, weil er so irre aufregend war." Eine glatte Note 1 vergibt eine weitere Kommentatorin: "Mega! So muss Tatort sein! Alle Schauspieler waren absolute Spitze, ob Polizei, Opfer oder Täter! Glanzleistung!"

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"Wer diesen 'Tatort' nicht anschaut, ist selber schuld"

Einzelne kritische Stimmen gibt es zum Schluss des "Tatorts", bei dem die Kommissarinnen sich nicht an ihre Dienstanweisungen halten, um stattdessen zu helfen. Das sei unglaubwürdig, meinen einzelne Kritiker:innen: "Die Menschlichkeit ganz zum Schluss hatte leider etwas Märchenhaftes, sollte es in der Realität aber viel öfter geben", so ein Kommentar.

Insgesamt überwiegen aber deutlich die positiven Reaktionen. "Wer diesen 'Tatort' nicht anschaut, ist selber schuld und verpasst einen Hammer-Tatort", fasst ein User zusammen.


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+++ Ursprüngliche Meldung +++

"Tatort: Könige der Nacht": Darum geht es im neuen Fall aus Zürich

Die Leiche von Ruben Jovanov (Yves Weckemann) wird am Ufer der Limmat angespült - brutal zugerichtet. Sogar die erfahrenen Kommissarinnen Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Tessa Ott (Carol Schuler) sind schockiert. Schnell gerät der angesehene Richter Dr. Urs Jacobi (Stefan Merki) in den Fokus der Ermittlungen: Er hatte Kontakt zu dem 22-jährigen Sexarbeiter.

Auch zwei vorbestrafte Freunde des aus Nordmazedonien stammenden Opfers sind verdächtig. Und dann ist da noch Kurierfahrerin Moya Alemu (Nambitha Ben-Mazwi), die in der Tatnacht eine brisante Beobachtung gemacht hat. Der Haken: Sie lebt illegal in der Schweiz und fürchtet, abgeschoben zu werden. Besonders Profilerin Ott versucht, das Vertrauen der Geflüchteten zu gewinnen.

Richter unter Verdacht

Die Sehnsucht nach Lust und Liebe hat den erfolgreichen Juristen Dr. Jacobi direkt in die Arme von Ruben getrieben. Der anerkannte Richter am Züricher Obergericht hatte eine pikante Affäre mit dem Sexarbeiter. Wurde er mit kompromittierenden Videos erpresst? Ein Ex-Sträfling, den Jacobi einst verurteilt hatte, filmte die beiden heimlich in Rubens Wohnung. Wollte sich Christian Brock (Liliom Lewald) rächen? Und geriet Jacobi so sehr in die Enge, dass er keinen Ausweg mehr sah?

Angst vor Ausweisung

Kurierfahrerin Moya könnte der Schlüssel zum Fall sein. In der Tatnacht hat sie Ruben eine Pizza geliefert, war also kurz vor dem Verbrechen ganz in der Nähe des Tatorts. Die Aufnahmen ihrer Bodycam - offiziell auf ihre legal in der Schweiz lebende Freundin registriert - könnten die Ermittlerinnen schnurstracks zum Mörder führen. Doch Moya hat nicht nur vor der Ausweisung Angst, sondern auch um ihr Leben. Denn ihre Freundin Sanaa Mukambo (Nancy Mensah-Offei), für die sie in jener Tatnacht einsprang, wurde von einem SUV totgefahren.

Angst vor der eigenen Identität

Moya Alemu (Nambitha Ben-Mazwi, l.) und Yaro Alemu (André Nkot Olinga, M.) haben Angst vor der Abschiebung, was Kommissarin Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher, r.) ziemlich aufwühlt.

Bild: SRF/Pascal Mora


Blick hinter die Kulissen

Der neue Zürich-Krimi wurde vom 1. September bis zum 1. Oktober 2025 gedreht. Auch diesmal sind Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Tessa Ott (Carol Schuler) als Ermittlerinnen in Zürich und Umgebung im Einsatz.

Tessa kann ihre Emotionen nicht abschalten - und sie will es auch nicht. Sie versucht, auch als Polizistin stets Mensch zu bleiben. Aber gerade in dieser Folge wird ihre Menschlichkeit auf die Probe gestellt, als sie in Konflikt mit dem Asylgesetz gerät.

Carol Schuler

Die Schauspielerin fügt hinzu, dass Geflüchtete für Tessa keine Akten oder Statistiken sind, sondern Menschen, deren Zukunft von administrativen Entscheidungen abhängt. Für sie ist es ein schmerzhaftes Bewusstsein, Teil dieser oft ungerechten Struktur zu sein.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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