Folgen der Alzheimer-Erkrankung?
Trauer um Patrick Stewart: Die "Star Trek"-Ikone ist mit 86 Jahren gestorben
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von Peter Falan PichaPatrick Stewart ist im Alter von 86 Jahren gestorben.
Bild: picture alliance / Willy Sanjuan/Invision/AP | Willy Sanjuan
"Star Trek"-Fans auf der ganzen Welt trauern um Patrick Stewart. Der Schauspieler ist am 28. Oktober im Kreise seiner Familie gestorben. Alle Infos zu seinem Tod, sein Privatleben und die Karriere im Überblick.
Mehr über die Entstehungsgeschichte der beliebten Sci-Fi-Werke in "Inside Star Trek"
Patrick Stewart ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Wie aus einem Instagram-Post hervorgeht, den seine Angehörigen veröffentlicht haben, starb er bereits am Mittwoch (28. Oktober 2026) im Kreise seiner Familie in Los Angeles. Zuvor hatte er an einer "kurzen und heftigen" Form von Alzheimer und der Lewy-Körperchen-Demenz gelitten. Ob die Folgen der Erkrankungen zu seinem Ableben geführt haben, steht noch nicht fest.
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"Seine sonore Stimme und sein einzigartiges Talent werden für immer synonym mit unvergesslichen Darbietungen in jedem Genre sein", heißt es in dem Instagram-Statement. "Er erforschte das Wesen des Menschen in all seiner poetischen Komplexität und brachte Hoffnung nicht nur in die entlegensten Winkel des Marvel Cinematic Universe (MCU), sondern an Bord des Raumschiffs Enterprise auch in die ikonischsten, unendlichen Weiten der Science-Fiction", so seine Angehörigen.
So begann Patrick Stewarts Karriere
Geboren am 13. Juli 1940 im englischen Mirfield, entdeckte Patrick Stewart schon früh seine Leidenschaft für die Schauspielerei. Seine Karriere nahm zunächst auf der Theaterbühne Fahrt auf: 1966 wurde er Mitglied der renommierten Royal Shakespeare Company und machte sich mit klassischen Rollen einen Namen. 1971 folgte sein Broadway-Debüt in der Shakespear-Interpretation von "Ein Sommernachtstraum". Auch im britischen Fernsehen und Kino war Stewart bereits vor seinem internationalen Durchbruch zu sehen, unter anderem in "Der kleine Lord" (1980) in der Rolle von Wiilkins und im Sci-Fi-Film "Dune" (1984) von David Lynch, in dem er Gurney Halleck verkörperte.
In diesem Sci-Fi-Abenteuer spielt Patrick Stewart mit
Captain Picard und Charles Xavier: Patrick Stewarts ikonischste Rollen
Weltberühmt wurde der Schauspieler schließlich als Captain Jean-Luc Picard in "Star Trek: Das nächste Jahrhundert", in der er von 1987 bis 1994 (in 176 Folgen) das Kommando über die Enterprise führte. Die Rolle prägte seine Karriere so nachhaltig, dass er später auch in mehreren "Star Trek"-Kinofilmen und der Serie "Star Trek: Picard" zurückkehrte.
Dass er sich mit der Figur stark verbunden fühlte, drückte der Filmstar in seinen Memoiren aus: "Genau wie ich hat Jean-Luc ein ungewöhnliches Leben geführt, das ihn weit über die Grenzen der normalen menschlichen Erfahrung hinausgeführt hat. Aber er ist auch jemand, der seinen irdischen Wurzeln treu geblieben ist, denn sie haben ihm seine Identität verliehen."
Letztendlich verspürt er [Jean-Luc Picard] den Ruf der Heimat, genau wie ich.
Ein zweites großes Franchise eroberte Stewart ab dem Jahr 2000: In der "X-Men"-Filmreihe verkörperte er Professor Charles Xavier, den Gründer der Mutantenschule. Zuletzt spielte er die Rolle in dem Marvelfilm "Doctor Strange in the Multiverse of Madness" (2022). Ein großer Auftritt steht jedoch noch aus. In "Avengers: Doomsday" (2026) wird er voraussichtlich ein letztes Mal den Professor verkörpern.
Doch nicht nur in der Filmbranche, sondern auch bei Theateraufführungen nahm Stewart Engagements im hohen Alter an. Beispielweise wirkte er 2016 im Wyndham's Theatre im Londoner West End in dem Stück "No Man's Land" als Spooner mit. Für seine Darbietungen, darunter als Claudius in "Hamlet", wurde er vielfach ausgezeichnet. 2010 schlug ihn Queen Elizabeth II. für seine Verdienste um die Schauspielkunst zum Ritter.
Patrick Stewart privat: Seine Beziehungen und Kinder
1966 heiratete di "Star Trek"-Ikone die Choreografin Sheila Falconer, mit der er zwei Kinder bekam: Sohn Daniel (geb. 1968), der ebenfalls Schauspieler wurde (bekannt aus "Shaka Zulu" und "Blunt Talk"), und Tochter Sophie (geb. 1973), die sich weitgehend aus der Öffentlichkeit heraushält. Nach rund 24 Jahren Ehe trennten sich die beiden.
Im Jahr 2000 gab Stewart der "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert"-Produzentin Wendy Neuss das Jawort, doch auch diese Ehe wurde 2003 geschieden.
Sein spätes Liebesglück fand der Schauspieler schließlich mit der US-amerikanischen Sängerin Sunny Ozell. Die beiden lernten sich 2008 in New York kennen und heirateten 2013 - mit Stewarts langjährigem Freund und "X-Men"-Kollegen Ian McKellen als Trauredner.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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