Galaktische Karrieren
Nach "Star Trek": Das machen William Shatner, Patrick Steward und Kollegen heute
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von saroWie haben sich Chris Pine, William Shatner und Patrick Steward (v. l.) nach ihren "Star Trek"-Auftritten verändert?
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Der große Erfolg von "Star Trek" setzte erst ein, als die Serie längst eingestellt war. Dank zahlreicher Wiederholungen hob sie aber doch noch ab und eroberte später auch das Kino. Was wurde aus William Shatner und anderen bekannten Stars der Reihe?
Am 27. Mai 1972 landete "Raumschiff Enterprise" erstmals im deutschen Fernsehen. Vor dem Bildschirm saßen auch viele Kinder und Jugendliche. William Shatner als Captain James T. Kirk und Leonard Nimoy als Spock wurden für eine ganze Generation zu TV-Helden. Dabei sah es nach dem Ende der Serie zunächst nicht nach einer glänzenden Zukunft für die Enterprise aus. 1969 setzte NBC "Star Trek" nach drei Staffeln ab.
Widerspruch der Fans hatte zuvor zwar eine dritte Staffel gerettet, danach war trotzdem Schluss. Erst die zahlreichen Wiederholungen machten die Serie in den Siebzigerjahren zum Kult. Zwischen 1979 und 1991 kehrten William Shatner, Leonard Nimoy und weitere Stars der Originalcrew für sechs "Star Trek"-Kinofilme in ihre berühmten Rollen zurück. 1994 übernahm Patrick Stewart als Jean-Luc Picard das Kommando. Ab 2009 führten Chris Pine als James T. Kirk und Zachary Quinto als Spock eine neue Filmcrew an, zu der auch Zoe Saldaña, Karl Urban, Simon Pegg und John Cho gehörten.
Drei Generationen Enterprise, ganz unterschiedliche Karrieren: Einige blieben "Star Trek" eng verbunden, andere landeten ihre größten Erfolge später in völlig anderen Rollen.
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William Shatner als James T. Kirk: 1966 bis 1994
William Shatner: 95 Jahre alt und so selbstbewusst wie eh und je.
Bild: IMAGO / ZUMA Press
Nach Captain Kirk ging es für William Shatner erst einmal bergab. Als "Star Trek" 1969 endete, zerbrach auch seine erste Ehe. William Shatner musste für seine drei Töchter sorgen, hatte wenig Geld und bekam kaum attraktive Rollen angeboten. Zeitweise lebte er mit seinem Hund in einem Pick-up mit Wohnaufsatz und nahm Engagements an Sommertheatern an, um sich über Wasser zu halten. Besonders bitter: An den erfolgreichen Wiederholungen von "Star Trek" verdiente er nach eigener Aussage nichts.
1979 war William Shatner in "Star Trek: Der Film" wieder als James T. Kirk auf der großen Leinwand zu sehen. Bis 1994 spielte er die Rolle in insgesamt sieben Kinofilmen. Bei "Star Trek V: Am Rande des Universums" führte er 1989 sogar Regie. Auch jenseits des Weltraums gelangen ihm große Erfolge. Von 1982 bis 1986 spielte er die Titelrolle in der Polizeiserie "T.J. Hooker". Als exzentrischer Anwalt Denny Crane in "The Practice" und "Boston Legal" gewann William Shatner 2004 und 2005 schließlich zwei Emmys. 2021 wurde aus seiner berühmtesten Rolle fast Realität: William Shatner flog mit einer New-Shepard-Kapsel von Blue Origin ins All. Mit 90 Jahren war er damals der älteste Mensch, der einen solchen Flug absolviert hatte.
Auch mit 95 Jahren ist William Shatner noch aktiv. 2026 machte er öffentlich, dass bei ihm drei Jahre zuvor ein bösartiges Melanom im vierten Stadium diagnostiziert worden war, das bereits gestreut hatte. Inzwischen ist William Shatner krebsfrei. Gemeinsam mit seiner Tochter Melanie Shatner Gretsch, die selbst an Brustkrebs erkrankt war, spricht er im Podcast "No Time But Now" über Krankheit, Wissenschaft und das Älterwerden.
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Leonard Nimoy (†) als Spock: 1966 bis 2013
Leonard Nimoy besuchte 2009 die Saturn Awards.
Bild: IMAGO / Depositphotos
Nach "Star Trek" ging es für Leonard Nimoy beruflich direkt weiter. Noch 1969 wechselte er zur Agentenserie "Kobra, übernehmen Sie" und spielte dort zwei Staffeln lang den Verwandlungskünstler Paris. Es folgten Filme, Theaterrollen und die Moderation der Mystery-Reihe "In Search of ...". Außerdem widmete sich Leonard Nimoy intensiv der Fotografie, schrieb Gedichte und nahm mehrere Musikalben auf. Ab 1979 stand Leonard Nimoy auch im Kino wieder als Spock vor der Kamera. Bis 1991 spielte er den Vulkanier in allen sechs "Star Trek"-Filmen mit der Originalcrew.
Bei "Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock" führte Leonard Nimoy 1984 erstmals bei einem Kinofilm Regie, zwei Jahre später inszenierte er auch "Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart". Der größte Regieerfolg folgte ohne Enterprise: Seine Komödie "Noch drei Männer, noch ein Baby" mit Tom Selleck, Steve Guttenberg und Ted Danson war 1987 der erfolgreichste Film des Jahres an den US-Kinokassen.
Sein Verhältnis zu Spock war komplexer, als es der Titel seiner 1975 erschienenen Autobiografie "I Am Not Spock" vermuten ließ. Viele Fans verstanden das Buch als Abrechnung mit der Rolle. Leonard Nimoy erklärte später, er habe lediglich zwischen sich selbst und der Figur unterscheiden wollen und bezeichnete den Titel als Fehler. 1995 folgte passend dazu "I Am Spock". Ein Stück von Leonard Nimoy steckt sogar direkt in der Figur: Den berühmten vulkanischen Gruß mit gespreizten Fingern entwickelte er nach dem Vorbild eines jüdischen Segens, den er als Kind in der Synagoge erlebt hatte.
2009 kehrte Leonard Nimoy nach 18 Jahren noch einmal als älterer Spock auf die Leinwand zurück und traf in "Star Trek" auf Zachary Quinto als jüngere Version seiner Figur. 2013 folgte in "Star Trek Into Darkness" sein letzter Auftritt als Spock. 2014 machte Leonard Nimoy öffentlich, dass er an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung litt. Er führte die Krankheit auf jahrzehntelanges Rauchen zurück, obwohl er bereits rund 30 Jahre zuvor aufgehört hatte. Am 27. Februar 2015 starb Leonard Nimoy im Alter von 83 Jahren in seinem Haus in Los Angeles.
Nichelle Nichols (†) als Nyota Uhura: 1966 bis 1991
2019 besuchte Nichelle Nichols noch "Star Trek"-Conventions.
Bild: IMAGO/ZUMA Wire
Bevor Nichelle Nichols zur Uhura wurde, stand sie bereits als Sängerin und Tänzerin auf der Bühne und tourte als Teenager mit Duke Ellington. "Star Trek" machte sie 1966 weltbekannt. Nach der ersten Staffel wollte Nichelle Nichols aussteigen und zurück ans Theater. Nach eigener Erzählung überzeugte Martin Luther King Jr. sie, weiterzumachen: Ihre Rolle als Schwarze Offizierin ohne die damals üblichen Klischees sei zu wichtig.
1977 engagierte die NASA Nichelle Nichols, um mehr Frauen und Persons of Colour für das Astronaut:innen-Programm zu gewinnen. Ihre Kampagne trug dazu bei, dass sich deutlich mehr Menschen aus diesen Gruppen bewarben. Zwischen 1979 und 1991 spielte Nichelle Nichols in allen sechs "Star Trek"-Filmen mit. Daneben übernahm sie auch noch andere Rollen: 1974 spielte sie in "Truck Turner" eine knallharte Bordellchefin, 2002 die Mutter von Cuba Gooding Jr. in "Snow Dogs". 2007 war sie wiederkehrend als Nana Dawson in "Heroes" zu sehen. Ein Gastauftritt in "The Young and the Restless" brachte ihr 2017 ihre erste Emmy-Nominierung ein.
2015 erlitt Nichelle Nichols einen Schlaganfall, später erkrankte sie an Demenz. Sie starb am 30. Juli 2022 im Alter von 89 Jahren an Herzversagen.
Patrick Stewart als Jean-Luc Picard: 1987 bis 2023
Patrick Stewarts "Star Trek"-Figur ist so beliebt, dass sie mit "Picard" ihre eigene Serie bekommen hat.
Bild: IMAGO / Depositphotos
Patrick Stewart war bereits 47 Jahre alt, als er 1987 Captain Jean-Luc Picard wurde. Bis dahin hatte der Brite vor allem am Theater Karriere gemacht. Vor "Star Trek" war Patrick Stewart außerdem in der BBC-Serie "Ich, Claudius" sowie in den Kinofilmen "Excalibur" und "Dune - Der Wüstenplanet" zu sehen.
Mit "Star Trek: The Next Generation" änderte sich alles. Patrick Stewart rechnete anfangs selbst nicht mit einem langen Engagement, doch die Serie lief von 1987 bis 1994 über sieben Staffeln und 178 Folgen. Danach wechselte Jean-Luc Picard ins Kino: Zwischen 1994 und 2002 spielte Patrick Stewart den Captain in vier "Star Trek"-Filmen. In "Star Trek: Treffen der Generationen" traf Picard sogar auf William Shatners James T. Kirk. 2000 kam eine zweite Rolle hinzu, die Patrick Stewart über viele Jahre begleiten sollte: In "X-Men" spielte er erstmals Professor Charles Xavier. Es folgten mehrere Fortsetzungen, 2017 verabschiedete sich Patrick Stewart in "Logan" zunächst von der Figur. 2022 tauchte er in "Doctor Strange In The Multiverse Of Madness" wieder als Professor X auf. Und damit ist noch nicht Schluss: Im Dezember 2026 kehrt Patrick Stewart mit 86 Jahren in "Avengers: Doomsday" erneut in die Rolle zurück. Das Theater gab Patrick Stewart trotz der Hollywood-Erfolge nie auf. 2006 spielte er Mark Anton in "Antonius und Cleopatra", Claudius in "Hamlet" und stand außerdem in "Warten auf Godot" und "No Man's Land" auf der Bühne.
In diesem Sci-Fi-Abenteuer spielt Patrick Stewart mit
2010 wurde Patrick Stewart für seine Verdienste um das Theater zum Ritter geschlagen. In der Comedy-Serie "Blunt Talk" spielte er einen selbstverliebten TV-Moderator, im Thriller "Green Room" einen eiskalten Neonazi-Anführer. 2020 setzte Patrick Stewart seine bekannteste TV-Rolle mit "Star Trek: Picard" fort. Die Serie lief drei Staffeln bis 2023 und brachte zum Abschluss auch zahlreiche Stars aus "The Next Generation" zurück.
Im selben Jahr veröffentlichte Patrick Stewart seine Autobiografie "Making It So", in der er auch über seine schwierige Kindheit mit einem gewalttätigen Vater schreibt. Privat hat er zwei erwachsene Kinder und ist seit 2013 in dritter Ehe mit der Sängerin Sunny Ozell verheiratet.
Brent Spiner als Data: 1987 bis 2023
2026 hat Brent Spiner an den Saturn Awards teilgenommen.
Bild: IMAGO / Everett Collection
Bevor er 1987 zum Androiden Data wurde, stand Brent Spiner vor allem auf Theaterbühnen. Am Broadway spielte er in Musicals wie "Sunday In The Park With George" und "Big River". Für Data musste er plötzlich mit minimaler Mimik arbeiten. Gerade deshalb wurde die Figur spannend: Der Android wollte verstehen, wie Menschen fühlen, lachen und lieben.
Sieben Staffeln "Star Trek: The Next Generation" und vier Kinofilme folgten. Brent Spiner spielte dabei nicht nur Data, sondern auch dessen Bruder Lore, den Androiden B-4 und mehrere Mitglieder der Familie Soong. In "Star Trek: Nemesis" starb Data 2002 zunächst, doch "Star Trek: Picard" brachte ihn zurück. 2023 stand Brent Spiner noch einmal mit Patrick Stewart und der alten Crew vor der Kamera.
In "Independence Day" spielte Brent Spiner 1996 den exzentrischen Wissenschaftler Dr. Brackish Okun. 20 Jahre später kehrte er für die Fortsetzung zurück. Und er kann sogar singen: 1991 veröffentlichte Brent Spiner das Album "Ol' Yellow Eyes Is Back". Der Titel spielt auf Datas gelbe Augen und Frank Sinatras Spitznamen "Ol' Blue Eyes" an. Bei einem Song sangen sogar seine "Star Trek"-Kollegen Patrick Stewart, Jonathan Frakes, LeVar Burton und Michael Dorn im Hintergrund mit.
2021 veröffentlichte Brent Spiner außerdem "Fan Fiction: A Mem-Noir". Das Buch ist keine klassische Autobiografie, sondern mischt Erinnerungen an seine "Star Trek"-Zeit mit einer erfundenen Krimihandlung. Auch einige seiner früheren Co-Stars tauchen darin auf.
Ganz aktuell ist Brent Spiner vor allem wieder mit alten Weggefährten unterwegs. 2024 kehrte er in "Night Court" als Pechvogel Bob Wheeler zurück, eine Rolle, die er zuletzt 1987 gespielt hatte. Seit 2026 hostet er den Podcast "Dropping Names ... And Other Things" über Karriere, Hollywood und kuriose Begegnungen. Auch frühere "Enterprise"-Kollegen wie LeVar Burton und Michael Dorn waren bereits dabei.
Chris Pine als James T. Kirk: 2009 bis 2016
Chris Pine schaute 2026 beim Tennisturnier French Open in Roland Garros zu.
Bild: IMAGO / ZUMA Press Wire
Ausgerechnet der neue Captain Kirk war kein Trekkie. Chris Pine wuchs eher mit "Star Wars" auf und zögerte zunächst sogar, die Rolle anzunehmen. Zur Vorbereitung kaufte er sich die Originalserie und arbeitete sich durch die ersten Folgen. Dann merkte Chris Pine, dass er vor allem versuchte, William Shatners Spiel zu imitieren, und änderte die Strategie. Statt einer Kopie wollte er einen eigenen Kirk entwickeln. Nur kleine Eigenheiten wie William Shatners aufrechte Körperhaltung ließ er einfließen.
Für Kirks Humor und Draufgängertum orientierte sich Chris Pine auch an Harrison Ford als Han Solo und Indiana Jones. Das passte zur Neuauflage: In "Star Trek" von 2009 ist James T. Kirk noch kein souveräner Captain, sondern ein rebellischer Draufgänger, der erst ins Kommando hineinwächst. Chris Pine spielte die Rolle auch in "Star Trek Into Darkness" von 2013 und "Star Trek Beyond" von 2016.
Mit Denzel Washington drehte er "Unstoppable", 2014 wurde er Jack Ryan und für das vielfach Oscar-nominierte Drama "Hell Or High Water" bekam Chris Pine viel Kritikerlob. Als Steve Trevor in "Wonder Woman" und "Wonder Woman 1984" folgten zwei weitere große Produktionen. 2023 führte Chris Pine als Barde Edgin das Team in "Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben" an. Kurz darauf probierte er sich selbst als Regisseur: Für "Poolman" schrieb er am Drehbuch mit, produzierte den Film und spielte die Hauptrolle. Sein Regiedebüt fiel bei der Kritik allerdings durch.
Heute setzt der 46-Jährige weiter auf unterschiedliche Stoffe. Anfang 2026 stellte Chris Pine beim Sundance Film Festival das Liebesdrama "Carousel" mit Jenny Slate vor. Außerdem gehört er zum Cast des Survivalfilms "Yeti", in dem eine Lawine ein urzeitliches Wesen aus dem Eis freilegt. Mit Jessica Chastain ist das Drama "This Is Pleasure" geplant. Als James T. Kirk dürfte Chris Pine vorerst nicht zurückkehren: Der nächste "Star Trek"-Kinofilm soll eine neue Geschichte ohne seine Crew erzählen.
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Zachary Quinto als Spock: 2009 bis 2016
Zachary Quinto hat in über 70 TV- und Filmproduktionen mitgespielt.
Bild: IMAGO / Everett Collection
Spock-Nachhilfe vom Original: Bevor Zachary Quinto 2009 erstmals die spitzen Ohren trug, setzte er sich mit Leonard Nimoy vor den Fernseher. Gemeinsam sahen sie zwei Folgen der Originalserie und sprachen darüber, wie Leonard Nimoy die Figur angelegt hatte. Zachary Quinto wollte ihn nicht kopieren, sondern Spock verstehen. Besonders reizte ihn dessen Widerspruch: Der Vulkanier empfindet starke Gefühle, versucht sie aber ständig zu kontrollieren. Zwischen den beiden Darstellern entstand später sogar eine enge Freundschaft.
Vor seinem Einsatz auf der Enterprise kannte das Publikum Zachary Quinto vor allem als Serienkiller Sylar aus "Heroes". Als Spock stand er dann dreimal neben Chris Pine vor der Kamera: in "Star Trek" von 2009, "Star Trek Into Darkness" von 2013 und "Star Trek Beyond" von 2016. Im Börsendrama "Margin Call" spielte Zachary Quinto eine Hauptrolle und produzierte den Film mit. Für den mörderischen Psychiater Dr. Oliver Thredson in "American Horror Story: Asylum" gab's eine Emmy-Nominierung. Dazu kamen die Horrorserie "NOS4A2" und große Theaterrollen am Broadway. 2018 folgte eine weitere Verbindung zu Leonard Nimoy: Zachary Quinto übernahm die Mystery-Reihe "In Search Of", die sein Spock-Vorgänger Jahrzehnte zuvor moderiert hatte. Zuletzt spielte der 49-Jährige in "Brilliant Minds" den Neurologen Dr. Oliver Wolf. Die von Oliver Sacks inspirierte Krankenhausserie endete im Juli 2026 nach zwei Staffeln.
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Zoë Saldaña als Nyota Uhura: 2009 bis 2016
2026 Locarno Film Festival: Zoë Saldaña ist ein gern gesehener Gast.
Bild: IMAGO / ABACAPRESS
Während der Dreharbeiten zu "Star Trek" traf Zoë Saldaña auf ihre berühmte Vorgängerin Nichelle Nichols. Ihr Segen für die Rolle der Uhura habe ihr viel bedeutet, sagte Saldaña später. 2009 spielte sie Uhura erstmals im Kino, 2013 und 2016 folgten zwei weitere Filme. Im selben Jahr wie ihr erster Einsatz auf der Enterprise kam "Avatar" ins Kino. Als Neytiri wurde die Schauspielerin Teil des nächsten Milliarden-Franchises. 2014 folgte mit Gamora in "Guardians Of The Galaxy" gleich das dritte. Sie spielte die Marvel-Figur später auch in den "Avengers"-Filmen.
Vier Filme mit Zoë Saldaña knackten weltweit jeweils die Marke von zwei Milliarden US-Dollar: "Avatar", "Avatar: The Way of Water", "Avengers: Infinity War" und "Avengers: Endgame". 2025 bekam sie einen Oscar für ihre Rolle in "Emilia Pérez". Ende desselben Jahres war sie in "Avatar: Fire and Ash" erneut als Neytiri zu sehen. Aktuell gehört Zoe Saldaña außerdem zum Team der Spionage-Serie "Lioness" mit Nicole Kidman und Morgan Freeman. Die dritte Staffel startete im August 2026.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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