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Besonderes Spin-off

"Major Crimes": So hängt die Serie mit "The Closer" zusammen

Veröffentlicht:

von Annalena Graudenz

Neue Fälle, gleiches Universum: "Major Crimes"

Bild: © Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved.


Wer "The Closer" mochte, wird in "Major Crimes" viele vertraute Gesichter und Schauplätze wiedererkennen. Das ist kein Zufall, denn die Krimiserie ist die direkte Fortsetzung. Die Handlung setzt unmittelbar nach dem Ende von "The Closer" ein und übernimmt große Teile des bisherigen Ermittler:innenteams.

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Beide Serien spielen beim Major Crimes Division des Los Angeles Police Department (LAPD) und begleiten die Arbeit einer Spezialeinheit, die besonders schwere Verbrechen untersucht. Neben den Fällen stehen auch die Dynamik innerhalb des Teams sowie persönliche Entwicklungen der Figuren im Mittelpunkt.

Krimi aus L.A.

Streame ganze Folgen von "Major Crimes"

Sharon Raydor übernimmt die Leitung der "Major Crimes Division" des LAPD und tritt somit in die Fußstapfen ihrer ehemaligen Kontrahentin Brenda Leigh Johnson. Mit einer neuen Führungskraft wird auch die Abteilung neu aufgestellt sowie Neuerungen eingeführt, wie zum Beispiel die sogenannten "Plea Bargains" - außergerichtliche Deals mit der Staatsanwaltschaft im Falle eines Schuldeingeständnisses. Doch nicht alle sind mit der neuen Regelung einverstanden ...

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Der Wechsel einer Hauptfigur

Die größte Verbindung zwischen beiden Serien ist der Führungswechsel innerhalb der Abteilung. In "The Closer" steht Deputy Chief Brenda Leigh Johnson (Kyra Sedgwick) im Mittelpunkt. Sie ist für ihre außergewöhnlichen Verhörmethoden bekannt und erzielt immer wieder Geständnisse, die schwierige Fälle lösen.

Zum Ende von "The Closer" verlässt Johnson die Major Crimes Division. Damit endet ihre Geschichte als Hauptfigur der Serie. Direkt anschließend übernimmt Captain Sharon Raydor (Mary McDonnell) die Leitung der Einheit. Raydor war bereits in "The Closer" regelmäßig zu sehen und spielte dort zunächst häufig die Rolle einer internen Gegenspielerin von Brenda. In „Major Crimes“ entwickelt sie sich zur zentralen Figur und führt das Team auf ihre eigene Weise.

Viele bekannte Figuren bleiben erhalten

Ein wesentlicher Grund dafür, dass sich "Major Crimes" wie eine unmittelbare Fortsetzung anfühlt, ist die Rückkehr zahlreicher Hauptfiguren. Viele Mitglieder des Ermittler:innenteams wechseln gemeinsam mit Sharon Raydor in die neue Serie und setzen ihre Arbeit ohne größeren Bruch fort. Mit dabei sind unter anderem Jon Tenney als Fritz Howard, Tony Denison als Andy Flynn oder Robert Gossett als Russel Taylor.

Dadurch werden laufende Beziehungen, Konflikte und Freundschaften aus "The Closer" weiterentwickelt. Zuschauer:innen, die die Vorgängerserie kennen, erleben bekannte Charaktere in neuen Situationen, während Neueinsteiger:innen die Figuren dennoch ohne Vorkenntnisse kennenlernen können.

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Neuer Schwerpunkt bei den Ermittlungen

Obwohl beide Serien im selben Umfeld spielen, unterscheidet sich der Schwerpunkt der Ermittlungen. Während unter Brenda Leigh Johnson alles darauf ausgerichtet war, ein Geständnis zu erhalten, legt Sharon Raydor größeren Wert darauf, Fälle so vorzubereiten, dass sie vor Gericht Bestand haben.

"Major Crimes" beschäftigt sich stärker mit der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft sowie mit den rechtlichen Folgen der Ermittlungen. Und auch die Akzeptanz der anfangs kritisch gesehenen neuen Leitung lässt das Publikum mit dem Cast mitfiebern. Der Ton der Serie verändert sich im Vergleich zum Original leicht, ohne seine kriminalistische Grundausrichtung zu verlieren.

Muss man "The Closer" vorher gesehen haben?

Grundsätzlich lässt sich "Major Crimes" auch ohne Vorkenntnisse verfolgen. Die einzelnen Kriminalfälle stehen meist für sich und wichtige Informationen zu den Figuren werden im Verlauf der Serie vermittelt. Wer jedoch zuvor "The Closer" gesehen hat, versteht viele Anspielungen, persönliche Entwicklungen und Beziehungen innerhalb des Teams besser. Vor allem der Wechsel von Brenda Leigh Johnson zu Sharon Raydor erhält dadurch zusätzliche Bedeutung.

Deshalb gehören beide Serien zusammen

Die Verbindung zwischen "The Closer" und "Major Crimes" geht weit über ein klassisches Spin-off hinaus. "Major Crimes" führt die Geschichte derselben Spezialeinheit fort, übernimmt zahlreiche Figuren und knüpft unmittelbar an die Ereignisse des Serienfinales von "The Closer" an. Der wichtigste Unterschied liegt im Führungswechsel und im veränderten Ermittlungsstil unter Sharon Raydor. Damit ergänzt die Serie ihre Vorgängerin, anstatt sie zu ersetzen und erzählt die Geschichte der Major Crimes Division gekonnt weiter.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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