Neuer Ablauf

"Mittagsmagazin" im Wandel: ARD und ZDF setzen künftig auf Service-Themen

Aktualisiert:

von C3 Newsroom

Die Moderatorinnen des ZDF-"Mittagsmagazins" Jana Pareigis (l.) und Mirjam Meinhardt

Bild: Metodi Popow, ZDF/Thomas Kierok


Für das Mittagsprogramm von ARD und ZDF gelten ab sofort neue Regeln. Beide Sender verzichten künftig auf den getrennten Nachrichtenblock um 12 Uhr zum Auftakt der Sendung.

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Bisher lieferte der klassische TV-Vormittag im Zweiten mit "Notruf Hafenkante" und "SOKO Wismar" erst fiktive Spannung, bevor der Schwenk zu harten News erfolgte. Seit 1. Dezember serviert das "Mittagsmagazin" eingangs keinen 10-Minuten-Stream harter Fakten aus aller Welt mehr, sondern setzt auf leichte Themen und Servicenachrichten. Das ZDF hat den Sendeplatz dauerhaft strategisch geändert und angepasst.


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Mehr Soft News zu Beginn der Sendung

Die erste MiMa-Stunde konzentriert sich künftig auf "lebensnahe und serviceorientierte" Beiträge, erklärte der Leiter der ZDF-Redaktion Tagesmagazine Berlin, Andreas Wunn, gegenüber "DWDL". Der bisher getrennt von ARD und ZDF produzierte Nachrichtenblock am Anfang der Sendung entfällt komplett.

Erst in der zweiten "Mittagsmagazin"-Hälfte, zwischen 13 und 14 Uhr, rückt die politische Berichterstattung aus Deutschland und aus aller Welt wieder in den Mittelpunkt. Durch den Wegfall der 10-minütigen Nachrichtenfenster von "Tagesschau" und "heute" werden Ressourcen frei. Sie sollen laut Andreas Wunn gezielt in den Ausbau des digitalen Angebots von ZDFheute fließen.

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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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