Offene Worte

Krebskranke Patrice Aminati: Das ist ihr Wunsch für ihren letzten Tag

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von spot on news

Patrice Aminati geht offen mit ihrer Krebserkrankung um.

Bild: Imago Images / Eventpress


Die an Krebs erkrankte Patrice Aminati hat in einem Interview über ihre Familie und über den bescheidenen Wunsch für ihren letzten Tag gesprochen.

Patrice Aminati (30) hat einmal mehr einen Einblick in ihr Seelenleben gegeben. 2023 hatte sie bekannt gemacht, dass sie schwarzen Hautkrebs mit Metastasen in der Lunge hat. Seither teilt die Mutter einer Tochter regelmäßig gesundheitliche und private Updates.

Anfang vergangenen Oktober hatte Aminati ihren rund 233.000 Instagram-Followern mitgeteilt, dass sie ihre letzte Bestrahlung abgeschlossen hat. Die studierte Psychologin wird nun nur noch palliativ behandelt. Im Dezember 2025 gab die 30-Jährige zudem nach sechs Jahren Beziehung und drei Jahren Ehe die Trennung von Ehemann Daniel Aminati (52) bekannt. 2022 waren die beiden Eltern geworden.

Im Gespräch mit der neuen RTL-Moderatorin Rebecca Mir (34) berichtet Patrice Aminati, dass sie nach der Trennung zu ihren Eltern gezogen sei und sich dort sehr wohlfühle. "Das ist was ganz Tolles, eine Familie zu haben", betont sie. Angesprochen auf ihren Wunsch für ihren vielleicht letzten Tag, erklärt Aminati dementsprechend: "Dann würde ich gerne mit meinen Eltern auf dem Sofa sitzen. Wir würden ein Stück Kuchen essen, einen Kaffee trinken." Das bedeute für sie "absolutes Glück".

Patrice Aminati: "Das Glück liegt ganz nahe"

Durch eine Krebserkrankung wie ihre "wirst du auf das Minimum zurückgeworfen", erklärt Aminati ihre demütige Sichtweise auf das Leben. Das Glück liege für sie ganz nahe. "Ich war zwei Wochen im Krankenhaus und hatte eine Zahnbürste und ein OP-Hemd. Und ich habe gemerkt: Ich kann leben und ich kann glücklich sein."

Auch ihre Einstellung zum Tod habe sich gewandelt. Eine Erkrankung könne sehr kräftezehrend sein, "gerade wenn es viele Jahre sind". Die Kraft lasse nach und der Tod sei dann "nicht immer das Allerschlimmste, was passieren kann. Es kann tatsächlich auch eine Erlösung sein."


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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