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Influencer-Falle

Nach Vanessa Mariposa: Jetzt nimmt Marvin Wildhage eine Med-Influencerin aufs Korn

Veröffentlicht:

von C3 Newsroom

Youtuber Marvin Wildhage sorgt mit seinen Pranks oft für Aufsehen.

Bild: 2022 Getty Images/Gerald Matzka


Mit aufwendig inszenierten Pranks deckt Marvin Wildhage immer wieder fragwürdige Werbepartnerschaften auf. Nachdem bereits die ehemalige "Das große Promi-Büßen"-Kandidatin Vanessa Mariposa auf einen seiner Tricks hereingefallen war, trifft es nun eine Med-Influencerin. Wie Marvin Wildhage sie hereinlegte und welche krassen Folgen das für sie hatte, liest du hier.

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Mit einer erfundenen Krankheit in die Influencer-Falle

Marvin Wildhage ist für seine außergewöhnlichen Experimente bekannt. Immer wieder nimmt der YouTuber Influencer:innen und deren Werbekooperationen unter die Lupe. Für sein neuestes Video entwickelte er eine aufwendig inszenierte Fake-Kampagne rund um die frei erfundene Krankheit "Post-Viral Nose Hypersensitivity" (PVNH). Um die Geschichte möglichst glaubwürdig wirken zu lassen, erfand er nicht nur ein fiktives Pharma-Unternehmen, sondern auch eine vermeintliche Expertin namens "Dr. Geppetto" - eine Anspielung auf eine Figur der Geschichte von Pinocchio.


Med-Influencerin Alina Walbrun fällt auf den Prank herein

Tatsächlich erklärte sich eine Med-Influencerin bereit, die Kampagne zu bewerben. In ihrem Video sprach sie sogar darüber, die angebliche Krankheit bereits aus dem Studium zu kennen. Außerdem ergänzte sie Symptome, die im Briefing gar nicht vorkamen - obwohl die Erkrankung frei erfunden war.

Besonders brisant: Auf der eigens eingerichteten Website versteckte Wildhage allerdings mehrere Hinweise, dass es sich um einen Prank handelte, unter anderem in den Datenschutzbestimmungen. Dennoch wurde die Kampagne veröffentlicht. Im Video erklärt der 30-Jährige:

Das heißt, wir wollen nichts anderes als Angst verbreiten.

Marvin Wildhage
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Er ergänzt: "Und ich finde, spätestens da muss Alina die Notbremse ziehen und sagen: 'Nicht mal für Geld mache ich dafür Werbung, wenn es nur um Angstmache geht."

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Alina Walbrun übernimmt Verantwortung

Nach Veröffentlichung des Videos meldete sich Alina selbst zu Wort. In einer Instagram-Story räumte sie ihren Fehler offen ein. "Ich möchte Stellung nehmen, nicht, um mich rauszureden, sondern weil ich es der Sache und euch schuldig bin." Außerdem gestand sie:

Was soll ich sagen? Ich bin drauf reingefallen.

Alina Walbrun

Sie erklärte weiter, sie habe den Namen der angeblichen Krankheit ungeprüft übernommen, und zog ein klares Fazit: "Die Moral der Geschichte:"

Ich hätte gründlicher sein müssen. Dafür übernehme ich die volle Verantwortung.

Alina Walbrun

Vanessa Mariposa tappte ebenfalls in seine Falle

Für Marvin Wildhage ist es nicht das erste Mal, dass er mit einem aufwendig geplanten Experiment für Schlagzeilen sorgt. Bereits die ehemalige "Promi-Büßen"-Teilnehmerin Vanessa Mariposa fiel auf einen seiner Pranks herein.

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Unvergessen. Aber auch unverzeihlich? Bei "Das große Promi-Büßen" bekommen prominente Teilnehmer:innen mit turbulenter Vergangenheit die Chance, sich ihren Sünden zu stellen. Dazu geben sie jeglichen Luxus auf und ziehen in ein Camp, in dem herausfordernde Challenges auf sie warten.

Verfügbar auf Joyn

Damals erfand der YouTuber den Amateurfilm "A Hole" und gab ihn als neuen Thriller aus. Obwohl der Film zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht fertig geschnitten war, machte Vanessa Mariposa in ihrer Instagram-Story Werbung dafür und erklärte sogar, sie habe ihn bereits gesehen. Im Video kommentierte Wildhage den Vorfall mit den Worten:

Was ich verstehe, ist, dass sie schwarz auf weiß lügt - schon wieder.

Marvin Wildhage

Mit seinen Enthüllungen sorgt der YouTuber regelmäßig für Diskussionen darüber, wie sorgfältig Influencer Kooperationen prüfen - und welche Verantwortung sie gegenüber ihrer Community tragen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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