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Sie stammt aus Schauspiel-Familie

Sie spielt Jürgen Vogels Film-Tochter bei "Jenseits der Spree": Das ist Bella Bading

Veröffentlicht:

von Annalena Graudenz

Bella Bading ist längst kein Neuling mehr in der Film- und Fernsehbranche.

Bild: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd


Bella Bading hat sich in den letzten Jahren von der Kinderschauspielerin zum Nachwuchstalent entwickelt und spielt mittlerweile an der Seite von Fernsehgrößen wie Jürgen Vogel. Wie tickt sie abseits des Filmsets und was weiß man über die Berlinerin?

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Während manche Kinderstars im Teenageralter oder spätestens nach der Schule einen anderen Berufsweg einschlagen, bleibt Bella Bading ihrer Leidenschaft bislang treu. Die 19-Jährige hat schon früh Erfahrungen in der Film- und Fernsehwelt gesammelt, stand mit sechs Jahren das erste Mal für "Doc meets Dorf" vor der Kamera. Seitdem liegen zahlreiche Drehtage hinter ihr. "Mir macht es Spaß das Gegenteil davon zu sein, wie ich sonst bin", erzählt sie in einem Interview mit "Mentling Interview".

Für das Nachwuchstalent gehört der Beruf seit ihrer Kindheit zum Alltag dazu. "Das finde ich richtig reizvoll, andere Leute zu überraschen und ihnen zu zeigen, was ich kann", so Bading. Und sie kann einiges, überzeugt immer wieder in Castings und wird für verschiedenste Rollen gebucht.

Bella Bading und Jürgen Vogel heute um 20:15 Uhr in "Jenseits der Spree" im kostenlosen Livestream.


Zwischen Filmset und Schulalltag

So selbstverständlich Bella Bading vor der Kamera unterschiedliche Figuren verkörpert, beschreibt sie sich im echten Leben deutlich zurückhaltender. Über sich selbst sagte sie 2022 im Interview: "Meine Mitschülerinnen würden mich als ehrgeizig, lustig und kooperativ beschreiben." In Diskussionen ist sie allerdings nie die Laute, sondern halte sich häufig zurück. "Weil ich oft Versagens­ängste habe beziehungsweise Angst, etwas Falsches zu sagen oder dass andere meine Meinung zugrunde reden", sagt Bading.

Auch am Filmset sei sie oft eher "schüchtern und zurückhaltend". Selbst wenn man von Klein auf an Dreharbeiten gewöhnt ist, können einen große Crews und berühmte Drehpartner:innen verunsichern. Eine Umgebung, die in vielen Menschen – egal wie alt und erfahren – alltägliche Unsicherheiten auslösen dürfte.

Schauspielerei und ein jugendgerechtes Privatleben unter einen Hut zu bekommen, musste Bading in den letzten Jahren lernen. "Man muss immer Kompromisse eingehen. Für die nächste Rolle verpasse ich die Klassenfahrt", verriet sie vor ein paar Jahren. Der Traum vieler junger Menschen von einem Leben als TV-Star bedeutet eben auch Verzicht – vor allem dann, wenn Schule, Freundschaften und Dreharbeiten miteinander vereinbart werden müssen.

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Schauspielerei liegt bei Bella Bading in der Familie

Dass Bella Bading schon früh ihren Weg in die vor die Kamera gefunden hat, ist kein Zufall. Ihre Eltern sind beide Schauspieler:innen und auch ihre ältere Schwester Emma Bading kennt man unter anderem aus dem Film "Die kleine Hexe". Bella stand sogar schon gemeinsam mit ihrer Mutter vor der Kamera. "So konnte ich mal erleben, wie sie arbeitet und schauspielert, also mal von einer anderen Seite sehen", erzählte Bella. Auch mit ihrer Schwester hat sie bereits zusammengearbeitet. Emma Bading führte bei ihrem ersten eigenen Filmprojekt "Unerhört" Regie, in dem Bella mitspielte.

Bella Bading als Emmi Heffler in "Jenseits der Spree"

Heute kennt man Bella Bading vor allem durch ihre Rolle in der ZDF-Krimiserie "Jenseits der Spree". Seit dem Start der Reihe im Jahr 2021 spielt sie Emmi Heffler, die jüngste Tochter des von Jürgen Vogel verkörperten Ermittlers Robert Heffler. Die Serie verbindet spannende Kriminalfälle mit Einblicken in das Privatleben des alleinerziehenden Vaters und seiner Familie. Während Robert Mordfälle aufklärt, muss er sich auch den Herausforderungen des Familienalltags stellen.

Neben "Jenseits der Spree" war Bading unter anderem in "Die drei !!!", "Es ist nur eine Phase, Hase" und "Lassie – Eine abenteuerliche Reise" zu sehen. "Ich denke, man sollte nicht verbissen versuchen, berühmt zu werden, sondern immer weitermachen und dafür stehen, was man macht. Dann fliegt einem der Erfolg vielleicht zu", so Bading. Bislang scheint diese Formel für sie aufzugehen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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