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Heute ist sie dankbar

"Unabhängiger, ehrgeiziger, disziplinierter" - Sylvie Meis über ihre Krebsdiagnose: Wie ein Anruf ihr Leben veränderte

Veröffentlicht:

von C3 Newsroom

Rafael van der Vaart und Sylvie Meis: Als der Anruf mit der Diagnose kam, befand sich ihr Ehemann in einem Trainingslager.

Bild: imago/Bruno Press


Ein Anruf stellte 2009 das Leben von Sylvie Meis auf den Kopf. Jetzt spricht die Moderatorin offen über ihre schwerste Zeit, ihre Angst und wie die Krebsdiagnose auch ihren Charakter veränderte.

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Das Leben von Sylvie Meis änderte sich an einem Tag im Jahr 2009. Während ihr damaliger Mann, Fußballprofi Rafael van der Vaart, im Trainingslager war, erhielt sie einen Anruf vom Arzt. Diagnose: Brustkrebs. "Da habe ich laut geschrien und geweint und alles herausgelassen, was ich an Gefühlen hatte." So beschrieb sie diesen Moment jetzt im Podcast "MayWay". Und erzählte, wie sehr die Krankheit sie selbst und ihr Leben prägte.

Da habe ich laut geschrien und geweint und alles herausgelassen, was ich an Gefühlen hatte.

Sylvie Meis

Todesangst und Therapie

Auf die Diagnose folgte eine schwere Zeit, geprägt von Todesangst und stundenlangen Chemotherapien. "Mein Leben war von einem Tag auf den anderen komplett anders." Kraft schöpfte sie vor allem durch ihren damals dreijährigen Sohn Damian. Die Behandlung dauerte sechs Monate. In dieser Zeit veränderte die Krebsdiagnose nicht nur ihren Körper, sondern auch ihren Charakter.

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Die Krankheit habe sie "unabhängiger, ehrgeiziger, disziplinierter" gemacht, erzählt die Moderatorin in dem Podcast. Ihrem damaligen Mann Rafael könne sie – trotz der später gescheiterten Beziehung – keine Vorwürfe machen. "Mit dreißig eine Frau zu haben, die plötzlich Brustkrebs hat, muss man erst einmal verkraften".

Dankbarkeit statt Dauerangst

Heute, mehr als 16 Jahre später, denke sie immer noch täglich an die Krankheit, erzählte die immer gut gelaunte und perfekt gestylte Moderatorin weiter. "Nicht immer aus Angst. Vor allem, um mir klarzumachen, wo ich heute stehe". Und eines der wichtigsten Gefühle dabei sei: Dankbarkeit.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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