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Vom Opfer zum Täter

Die verstörende Geschichte des Rhein-Ruhr-Rippers im neuen "Aktenzeichen XY"-Ableger

Veröffentlicht:

von Nina Lindemann

Seine ersten Verbrechen beging er schon im jungen Alter. Er wurde mit der Zeit immer grausamer. Frank Gust, später als Rhein-Ruhr-Ripper bekannt, gilt als einer der brutalsten Serienmörder Deutschlands.

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Die Kindheit des Rippers

Der Rhein-Ruhr-Ripper, mit bürgerlichem Namen Frank Gust, hatte keine einfache Kindheit. Er wurde von Nachbarskindern gemobbt und gequält. Eine Bezugsperson und ein sicherer Zufluchtsort, ein Zuhause, fehlten ihm zu dieser Zeit. Nachdem sich seine Eltern scheiden ließen, verbrachte er die meiste Zeit seiner Kindheit in Heimen. Teilweise kümmerte sich auch seine Großmutter um ihn.

Sehr früh fing er an, Tiere zu quälen. Seine Großmutter forderte ihn auf, sein Meerschweinchen zu töten, auf das sein Stiefvater allergisch war. Als er das Tier tötete, empfand er Lust. Für Frank Gust ein einschneidender Moment.

Er tötete daraufhin immer mehr Tiere, vor allem Kaninchen, aber auch Hunde und ein Pferd. Als Jugendlicher brach er in Leichenhallen ein und schändete die dort aufbewahrten Körper.

Heute in "XY Spuren des Verbrechens": Details zum Fall des Rhein-Ruhr-Rippers


Seine ersten menschlichen Opfer

1994 begann Frank Gust seine Mordserie. In vier Jahren tötete er vier Frauen: Die Anhalterin Katherine T. (1994), die Prostituierte Svenja E. (1996), seine angeheiratete Tante Gerlinde O. und schließlich die Prostituierte Sandra B. (1998).

Seine Taten beging er im Rhein-Ruhr-Gebiet. Die Leichen seiner stark verstümmelten Opfer legte er an gut einsehbaren Plätzen ab, sodass sie schnell gefunden wurden. Diese und weitere Ähnlichkeiten zum berüchtigten Londoner Serienmörder "Jack The Ripper", brachten ihm bald den Spitznamen "Rhein-Ruhr-Ripper" ein.

Seine Taten gestand er seiner Mutter und seiner damaligen Partnerin. Lange Zeit passierte dennoch nichts.

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Sein Leben jetzt

Im Jahr 2000 hat ihn das Landgericht Duisburg "wegen Mordes in vier Fällen, davon einmal in Tateinheit mit Vergewaltigung, zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe als Gesamtstrafe verurteilt". Er selbst hat sogar den Wunsch geäußert, bis zu seinem Tod hinter Gittern zu bleiben, da er sich als Gefahr für andere sehe.

Seine Meinung hat er jedoch mittlerweile geändert. Inzwischen kämpft er für seine Freilassung. Seit 2020 hat er bereits begleiteten Freigang. Eine Entlassung von Frank Gust ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht absehbar.

Interessiert dich der Rhein-Ruhr-Ripper und auch wie er überführt wurde? In Staffel 1, Folge 24, der Serie "Deutschlands spektakulärste Kriminalfälle" erfährst du mehr über den brutalen Serienmörder.

Außerdem läuft am 20. Mai eine neue Folge von "XY Spuren des Verbrechens" im ZDF um 19:25 Uhr, in der Frank Gust ebenfalls Thema ist.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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