Ermittler hoffen auf Durchbruch
"Aktenzeichen XY ... Ungelöst" rollt 50 Jahre alten Fall neu auf: Wer tötete die 13-Jährigen Sonja H.?
Aktualisiert:
von teleschau / C3 NewsroomBei "Aktenzeichen XY ... Ungelöst" geht Moderator Rudi Cerne spannenden Kriminalfällen nach.
Bild: ZDF/Nadine Rupp
Das ZDF zeigt am Mittwoch eine neue Folge "Aktenzeichen XY … Ungelöst". Dabei geht es unter anderem um den Mord an einem 13-jährigen Mädchen. Eine neue Spur lässt die Polizei über 50 Jahre nach dem Verbrechen auf einen Durchbruch hoffen.
"Aktenzeichen XY ... Ungelöst" geht neuer Spur im Mordfall einer 13-Jährigen nach
Die neue Ausgabe von "Aktenzeichen XY … Ungelöst" bildet am Mittwoch (21. Januar, 20:15 Uhr) den Auftakt für zwölf neue Folgen der ZDF-Fahndungssendung. Moderator Rudi Cerne berichtet wieder über ungeklärte Kriminalfälle und bittet die Zuschauer:innen um ihre Mithilfe bei der Aufklärung der Verbrechen.
In der ersten Sendung des Jahres geht es um zwei Mord- und zwei Raubüberfälle. So wird laut ZDF über einen "ungeheuerlichen Verdacht" berichtet, den die Kriminalpolizei im Fall der Ermordung eines damals 13 Jahre alten Mädchens habe.
Sonja H. verschwand 1981 in Bayern
Die Leiche der 13 Jahre alten Schülerin Sonja H. wurde in Kempten gefunden.
Bild: -/Polizeipräsidium Schwaben Süd/West/dpa
Der Fall Sonja H., der sich im Jahr 1981 in Bayern ereignete, eröffnet die neue Folge von "Aktenzeichen XY ... Ungelöst". In der Nacht vom 4. auf den 5. Juli machte sich das Mädchen in Kempten im Allgäu nach einem Streit mit der Mutter auf den Weg zu seiner Großmutter, kam dort aber nie an.
Die Leiche wurde drei Monate später gefunden. Sonja H. wurde laut den Ermittlern Opfer eines Sexualmords. 2023 rollte die Kriminalpolizei Kempten den ungeklärten Fall wieder auf, nachdem sie dank neuer kriminaltechnischer Methoden an den Beweismitteln eine DNA-Spur sichergestellt hatte. Bei einer Reihenuntersuchung wurden Speichelproben von 300 Männern, genommen, die zum Tatzeitpunkt in der Nähe wohnten - jedoch ohne Ergebnis.
Am Mittwochabend zur Primetime ruft Rudi Cerne in "Aktenzeichen XY ... Ungelöst" dazu auf, sich mit neuen Hinweisen zum Fall zu melden. Die Sendung läuft im ZDF und Livestream auf Joyn am 21. Januar um 20:15 Uhr.
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Möglicher Zusammenhang zwischen zwei Sexualmorden
Aktuell geht die Polizei einer neuen Spur in dem Fall nach. Demnach gibt es einen möglichen Zusammenhang zu einem anderen Mord an einem Mädchen in Bayern acht Jahre zuvor: Die damals zwölf Jahre alte Marion B. wurde in der Nacht zum 2. Juli 1973 im rund 260 Kilometer entfernten Oberasbach in Mittelfranken ermordet.
Am Abend zuvor hatte sie das Fischerfest im benachbarten Zirndorf besucht. Ein Arbeiter fand das tote Mädchen am nächsten Morgen auf der Baustelle eines Neubaugebiets. Auch hier gehen die Ermittler von einem Sexualmord aus.
Obwohl am Tatort verschiedene Beweismittel gefunden wurden wie Schuhabdrücke sowie ein Silbermedaillon mit dem Heiligen Christophorus, das vermutlich dem Täter gehörte, konnte dieser nicht ermittelt werden. Der Sexualmord war 1974 auch schon einmal Thema bei "Aktenzeichen XY…".
Ermittler hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung
Jetzt ergab eine neue Untersuchung der Beweismittel, dass der Mord an der zwölfjährigen Marion B. Parallelen zu dem Mord an der 13-jährigen Sonja H. im Allgäu aufweise, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilte. In der neuen Ausgabe von "Aktenzeichen XY… Ungelöst" bitten Ermittler die Bevölkerung aus der Umgebung um Hinweise zu den beiden Mordfällen.
Auch diese Fälle werden am 21. Januar bei "Aktenzeichen XY ... Ungelöst" behandelt
Laut ZDF sollen außerdem diese drei Kriminalfälle in der ersten Ausgabe des Jahres von "Aktenzeichen XY … Ungelöst" im Fokus stehen:
"Mord wirft Fragen auf": Eine Seniorin fällt in ihrem Zuhause einer gewaltsamen Attacke zum Opfer und stirbt an den Folgen. Laut Polizei hatte sie unmittelbar vor der Tat Kontakt zu einem Fremden. Jetzt stellt sich die Frage: Steckt dieser Mann möglicherweise hinter dem Verbrechen?
"Überfall zu Hause": Ein Ehepaar wird in seinem Zuhause Opfer eines Raubüberfalls. Die Täter handeln am Tage und fesseln ihre Opfer, ehe sie später selbst die Polizei rufen. Die Ermittler:innen gehen der Frage nach, was hinter diesem ungewöhnlichen Ablauf steckt.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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