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Martin Gruber, Markus Brandl und Co.: Welche Stars "Die Bergretter" bereits verlassen haben

Aktualisiert:

von Filiz Tamara Boga

Die ehemaligen "Bergretter"-Schauspieler:innen (v.l.) Maxi Warwel, Martin Gruber, Markus Brandl, Michael König und Ferdinand Seebacher.

Bild: Imago images/Adobe Stock/Manfred Siebinger/picture alliance/dpa


Bei "Die Bergretter" gehören nicht nur spektakuläre Rettungseinsätze, sondern leider auch einschneidende Abschiede zur Seriengeschichte. Immer wieder verlassen zentrale Figuren die ZDF-Serie. Diese Gipfelstürmer sind Fans besonders in Erinnerung geblieben.

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1. Martin Gruber als Andreas Marthaler

Knapp fünf Jahre verkörperte Martin Gruber die Rolle von Andreas Marthaler bei "Die Bergretter". Auch wenn der Schauspieler die Serie mit seiner Figur wesentlich prägte, war seine Familie immer noch die größere Priorität. "Die Rolle war super und die Dreharbeiten gehörten zu den spannendsten überhaupt. Aber ich habe auch noch eine Familie, die ich sehr liebe", erzählte er dem Magazin "Bunte".

Zu dieser Zeit sei erst kürzlich sein 14-jähriger Sohn aus erster Ehe zu ihm nach München gezogen und auch um seine Tochter wollte er sich mehr kümmern. Dazu kam das Bedürfnis andere Charaktere zu spielen. "Ich bin Schauspieler geworden, damit ich in verschiedene Rollen schlüpfen kann." Marthalers Geschichte sei weitestgehend auserzählt und hatte nach all den Jahren ihren Höhepunkt erreicht, führt er weiter aus.

Der Leiter der Bergrettung starb schließlich bei einem Einsatz. Die "Bergretter"-Ära ließ Gruber hinter sich und nahm seitdem, wie angekündigt, verschiedene Rollen an, unter anderem in "SOKO München", "Das Traumschiff" oder auch "Die Chefin". Heute ist der Deutsch-Amerikaner im Ermittlerteam "SOKO Wien" zu sehen.

Andreas Marthaler (Martin Gruber) war über sechs Staffeln der Leiter der Bergrettung in "Die Bergretter".

Bild: Sven Simon


2. Michael König in der Rolle des Peter Herbrechter

Der Serienausstieg von Michael König gehört zu den traurigsten Momenten der jüngeren "Die Bergretter"-Geschichte. In Folge drei der 15. Staffel erliegt seine Figur Peter Herbrechter, nachdem er bei einem Investorentreffen zusammenbricht, wenig später im Krankenhaus den Folgen eines Herzinfarkts. Für Michael König, der seit 2009 als Peter Herbrechter zu sehen war, endet somit in der Episode "Aus Angst" seine Zeit bei den "Bergrettern" mit einem tragischen Serientod .

Besonders bitter und emotional wird der Abschied für die Fans durch den vorherigen Streit mit Serien-Sohn Tobi, der sich danach schwere Vorwürfe machte. König selbst blickte dankbar zurück und erklärte, das Team sei für ihn wie eine "zweite Familie" gewesen. Gleichzeitig betonte er, dass der Tod seiner Figur auch neue dramaturgische Perspektiven für die Serie eröffne. Nach dem Austritt aus den "Bergrettern" stehe er weiterhin täglich am Theater in der Josefstadt in Wien auf der Bühne und wolle außerdem mehr Zeit für seine Familie haben.

Michael König, der Peter Herbrechter verkörperte, verließ die Serie nach 14 Jahren.

Bild: Manfred Siebinger


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3. Markus Brandl kehrte als Tobias Herbrechter zurück

2019 entschied sich das "Bergretter"-Urgestein Markus Brandl nach knapp neun Jahren für eine Auszeit. "Ich hatte auch eine neue Agentur, war in einem guten Alter und hatte viele Angebote, die ich vorher nie annehmen konnte", so der Schauspieler gegenüber "Closer". Jedoch kam ihm, wie vielen anderen, die Pandemie dazwischen und durchkreuzte sämtliche Pläne. Im Jahr 2022 entschied sich der Rosenheimer für ein Special zur Rückkehr zu den "Bergrettern".

Anschließend folgte erneut eine feste Integration ins Ensemble, die der 51-Jährige nicht mehr missen möchte. "Ich habe gemerkt, dass ich endlich akzeptieren muss, dass das, was ich hier mache, gut ist." Auch wenn Brandl sich einen Ausstieg nicht mehr vorstellen kann, malte er sich dennoch aus, wie der ideale Heldentod seiner Figur aussehen könnte: "Mit 99 Jahren beim Geschlechtsverkehr auf dem Gafstein-Gipfel." Na, wenn das kein Serientod ist, der in die TV-Geschichte eingehen würde.

Für Tobi (Markus Brandl, l.) und Markus (Sebastian Ströbel, r.) von "Die Bergretter" steht ein ganz besonderer Einsatz bevor.

Bild: ZDF und Barbara Bauriedl



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4. Maxi Warwel begeisterte als Jessica Pollath

Mit dem Tod der Polizistin Jessica Pollath endete 2023 Maxi Warwels Zeit bei den "Bergrettern" nach fünf Jahren offiziell. Die Schauspielerin hatte ihren Ausstieg selbst gewollt, auch wenn sie sich für ihre Figur ein weniger endgültiges Ende vorgestellt hatte, als den eines Absturzes. Im Gespräch mit "Bunte" betont die Schauspielerin, dass auch ihr der Abschied "alles andere als leicht gefallen" sei. In einem Instagram-Post zeigte sie ebenfalls ihr Bedauern über den Serienausstieg: "Fünf Jahre 'Die Bergretter'. Fünf Jahre Jessica Pollath. Fünf Jahre mit den besten Kollegen. Fünf Jahre mit dem besten Team. Fünf Jahre mit den allerbesten Fans", schrieb sie dort.

Ausschlaggebend für die Entscheidung waren für sie neue berufliche Perspektiven sowie der Wunsch nach mehr Zeit mit ihrer Familie in Berlin. Tatsächlich kehrte Warwel anschließend zwar für kleinere Rollen ins TV zurück, hat sich aber auch für Tätigkeiten hinter der Kamera entschieden: Nach ihrer Weiterbildung zur Intimitätskoordinatorin unterstützt sie Produktionen bei der Umsetzung sensibler Szenen und war unter anderem für Sky und das ZDF im Einsatz.

Maxi Warwel bei einer Filmpremiere in Berlin (2021).

Bild: imago images/Future Image


5. Ferdinand Seebacher spielte Simon Plattner

Mit Maxi Warwel verabschiedete sich kurze Zeit später auch Ferdinand Seebacher von der ZDF-Serie. Ein Doppelausstieg, wie er nur selten vorkommt. Simon, gespielt von Seebacher, wurde Zeuge von Jessicas fatalem Sturz. Dieser verkraftet den Verlust seiner Geliebten nur schwer und verlässt Ramsau.

In einem Instagram-Livestream äußerten die beiden Schauspieler gemeinsam, dass der Wunsch auszusteigen bereits 2021 bestand: "Weil da war klar, es werden die Bücher für das Folgejahr geschrieben, die dann gedreht werden", so verließ Seebacher die Serie also freiwillig, aber dennoch nur schweren Herzens. In einem Interview mit dem Kanal "Webtalkshow" verriet er dazu: "Ich habe das Team sehr gemocht. Ich habe die Kollegen sehr gemocht. Die Fans sind einfach großartig. Es wird etwas fehlen, auf alle Fälle. Dementsprechend sind meine Gefühle gemischt, muss ich gestehen." Ein Comeback würde er demnach nicht vollends ausschließen. Der Österreicher nahm nach dem Ausstieg weitere Rollen an, wie eine der Hauptrollen in der Neuauflage der Kult-Serie "Kommissar Rex".

Ferdinand Seebacher als Inspektor Felix Burger

Bild: Joyn


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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