"Was abschneiden"
Was Ferdinand Hofer von seinen Münchner "Tatort"-Vorgängern übernehmen will
Aktualisiert:
von Filiz Tamara BogaIvo und Franz sind weg, Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer) wird befördert.
Bild: picture alliance/SvenSimon
Beim Filmfest München hat Ferdinand Hofer im Interview mit Joyn verraten, wie er auf seine neue Rolle im "Tatort" blickt.
Stress oder Vorfreude?
Der Schritt zum Kommissar ist zwar bedeutend, aber kein Grund, sich unter Druck setzen zu lassen. "Es ist schon eine organische Entwicklung", sagt Hofer über seinen Aufstieg. Druck verspüre er deshalb nicht wirklich. Vielmehr sei es für ihn "eine große Ehre und eine große Freude", dass es nun so weitergehe. Ganz neu sei diese Veränderung ohnehin gar nicht mehr, erklärt der Schauspieler: Zwei Filme wurden bereits gedreht, aktuell befindet sich das Team schon in der Vorbereitung des dritten Films. Nach außen wirke alles noch frisch, für ihn selbst sei der Prozess aber schon deutlich weiter. Man komme "allmählich an", so Hofer.
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Was er sich von Nemec und Wachtveitl abgeschaut hat
Im Gespräch blickt der Serienstar auch auf die Zusammenarbeit mit Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl zurück. Die beiden Schauspieler haben den Münchner "Tatort" über Jahrzehnte geprägt. An dem Duo habe er besonders bewundert, dass sie immer positiv geblieben seien.
Der TV-Star betont, es habe praktisch keinen Tag gegeben, an dem die beiden schlecht gelaunt ans Set gekommen seien. Stattdessen hätten sie stets eine starke Energie mitgebracht, das Team einbezogen und eine positive Stimmung verbreitet. Für den neuen Kommissar ist genau das eine Qualität, von der man sich "was abschneiden kann".
Das neue Ermittler-Duo wächst zusammen
Künftig steht Ferdinand Hofer gemeinsam mit Carlo Ljubek vor der Kamera. Schon jetzt scheint die Chemie zwischen den beiden zu stimmen. Zwar sind sie noch nicht so lange ein eingespieltes Team wie ihre Vorgänger, doch eine Basis besteht.
Über die Dreharbeiten erzählt Hofer: "Wir haben eine sehr gute Zusammenarbeit und es macht wirklich viel Spaß mit ihm." Mit der Zeit entstehe eine Vertrautheit, man könne den anderen besser einschätzen und bekomme zunehmend ein Gespür dafür, wie das Gegenüber denkt und reagiert. Der neue Ermittler und sein Kollege scheinen also nicht vor der Kamera, sondern auch als Team hinter den Kulissen immer besser zusammenzufinden.
Viel Respekt, viel Teamgeist
Das Joyn-Interview beim Münchener Filmfest zeigt: Hofer startet mit Respekt, Freude und einer spürbaren Bodenständigkeit in eine neue "Tatort"-Ära. Der gebürtige Oberbayer sieht seinen Aufstieg als Auszeichnung. Gleichzeitig bringt er große Wertschätzung für seine Vorgänger mit und arbeitet gemeinsam mit Carlo Ljubek daran, ein neues, glaubwürdiges Duo zu formen.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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