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"Rosenheim-Cops"-Hausmeister Steffen Wolf: Das hat er beim Dreh immer dabei

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von teleschau

Steffen Wolf als Hausmeister Hannes Winkler mit Sarah Thonig (links) als Empfangsmitarbeiterin Christin Lange und Anastasia Papadopoulou als Rechtsmedizinerin Dr. Elena Dimos.

Bild: ZDF / Linda Gschwentner


Als Hausmeister Hannes Winkler genießt Steffen Wolf bei den "Rosenheim-Cops" Kultstatus. Bei seinen Auftritten erinnern ihn zwei besondere Dinge seiner Töchter daran, was im Leben wirklich zählt.

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"Die Rosenheim-Cops" siehst du dienstags um 19:25 Uhr


Es wird "außerirdisch" bei den "Rosenheim-Cops": In der Episode "Ufos und Umzugspläne" muss der Autor Herbert Schröckenfuchs dran glauben. Ausgerechnet an seinem eigenen Bücherstand auf einem Ufologen-Kongress wird er vergiftet.

Steckt seine Frau Amalia (Theresa Bendel) dahinter, die sich als Ghostwriterin nicht angemessen entlohnt fühlt? Oder UFO-Forscher Jörn van der Loon (Gerry Hungbauer), dem Schröckenfuchs die Fälschung von Alien-Artefakten nachweisen konnte?

Ganz geerdet geht es hingegen im Polizeipräsidium zu. So muss Hausmeister und Frohnatur Hannes Winkler (Steffen Wolf) mal wieder seine Wartungs- und Reparaturkünste unter Beweis stellen. Und macht nebenbei der Empfangs-Mitarbeiterin Christin Lange (Sarah Thonig) schöne Augen.

Steffen Wolf geht als Hausmeister in sein fünftes "Rosenheim-Cops"-Jahr

Seit Staffel 22 ist Steffen Wolf als Hausmeister Hannes Winkler in der Serie zu sehen. Zuvor hatte er bereits mehr als ein Dutzend Einsätze als Paketbote. Selber Name, anderer Job - erklärt wurde das nie. Was ein wenig auch den Charme der Serie ausmacht, findet der in Effeltrich, zwischen Forchheim und Erlangen, aufgewachsene Darsteller.

Bei den "Rosenheim-Cops" werde darauf gesetzt, dass sich die Zuschauer:innen nicht in kleinen Details oder Veränderungen verlieren, erklärte er kürzlich im Nürnberger Podcast "Mit.Menschen". Überhaupt sei es die leichte Unterhaltung, die zum Erfolgsrezept des seit 2002 laufenden Vorabend-Formats gehöre. Nach dem Genuss einer neuen Folge werde man auf jeden Fall "nicht aufgewühlt ins Bett gehen", so Wolf.

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Steffen Wolf über "Die Rosenheim-Cops": "Kann man ne Schleife drum machen!"

Für ihn als Schauspieler sei die Serie ein "unverschämtes Glück", schwärmt er im Podcast. Zunächst einmal mache es ihm "wahnsinnig Spaß". Zudem passe das Ganze ideal in seine aktuelle Lebenssituation: "Dass ich zwei gesunde Kinder habe, Hausmann bin und so viel von meinen Kindern mitbekommen darf." Im laufenden Jahr "hab ich jetzt 28 Drehtage haben dürfen. Spitze! Kann man 'ne Schleife drum machen!"

Wenn eine Staffel abgedreht ist, lässt der passionierte Bartträger seine Gesichtsbehaarung übrigens kräftig sprießen. Unter dem Jahr müsse er ja "immer einen Anschlussbart" haben, der von Folge zu Folge gleich ist.

Er ist seit langem in einer Beziehung

Seine beiden Töchter hat Steffen Wolf mit seiner langjährigen Partnerin. Bereits als junger Erwachsener kam der 42-Jährige mit ihr zusammen. Eine Zeit lang führten die beiden eine Fernbeziehung, weil sie in Mainz studierte. Als Wolf nach einigen Theaterengagements eine Weile keine Aufträge hatte, zog er kurzerhand zu ihr und jobbte in einem Café.

Überhaupt ist Steffen Wolf in Sachen Arbeit sehr flexibel. Nach seinem Realschulabschluss lernte er zunächst Einzelhandelskaufmann bei einem Werkzeughändler in Forchheim. "Ich wollte auch mal Schreiner werden und Koch", verrät er in "Mit.Menschen", denn er bastelt für sein Leben gern. Auch am Herd zu stehen und was zu essen zu zaubern, liegt ihm sehr.

Warum er doch Schauspieler geworden ist? "Rainer Streng ist schuld", sein Klassenlehrer in der 7. Klasse, der später eine Theatergruppe leitete. "In der neunten ging ich in seine Theatergruppe, und dann hat er mich gekriegt." Der Lehrer habe ihn "angezündet, und das hat mir wahnsinnig Spaß gemacht".

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Ein bisschen Schauspielerei liegt ihm im Blut

Auch sein familiärer Background deutet darauf hin, dass Steffen Wolf zum Darsteller geboren ist. Seine Oma war zweite Bürgermeisterin von Effeltrich und glänzte auf Faschingsveranstaltungen als begnadete Rednerin, "und meine Mutter hat Theater und Bütten gespielt", so der Schauspieler.

So versuchte er sein Glück, ging nach München auf eine private Schauspielschule. Seine Großmutter unterstützte ihn finanziell, den Rest verdiente sich Steffen, indem er in den Ferien bei seiner Ausbildungsfirma jobbte. Die Schule, "Actors in Motion", ging bald darauf pleite - doch nun ließ sich der künftige TV-Star nicht mehr bremsen. "Wichtig ist, wenn man einen Wunsch hat, den zu verteidigen - mit allem, was man hat."

Ein Bekannter aus der Schauspielschule vermittelte Steffen Wolf an das Hoftheater Bergkirchen, mit dem er auf Tournee ging. Danach zog er zwischenzeitlich zu seiner Freundin nach Mainz und jobbte im Café. Und vor seinem großen Wurf bei den "Rosenheim-Cops" verdiente er sich als Weihnachtsmann bei "Galeria Kaufhof" ein bisschen Geld. "Ich bin nicht mehr scharf drauf, das noch mal zu machen", gesteht er in "Mit.Menschen".

Die Armbänder seiner Töchter erinnern ihn daran, dass es noch etwas Größeres gibt

Neben zahlreichen Kopfbedeckungen in allen Variationen ("weil ich halt ziemlich wenig Haare auf dem Kopf hab, im Sommer unerlässlich") besitzt Steffen Wolf auch zwei Armbänder seiner beiden Töchter. Diese würden ihn bei seinen Auftritten "sehr erden". Er denke dann immer: "Wenn das jetzt vorbei ist und ich komm heim, dann zählen andere Sachen."


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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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