"Zwei Jahre krebsfrei"
"Härteste Zeit meines Lebens": "Spreewaldklinik"-Star Muriel Baumeister über Brustkrebs und Alkoholsucht
Aktualisiert:
von BuzzwooSchauspielerin Muriel Baumeister spricht offen über Schicksalsschläge und wie sie heute vorsichtig optimistisch nach vorn blickt.
Bild: picture alliance / PIC ONE
Ein Moment in der Badewanne veränderte im Sommer 2022 das Leben von "Spreewaldklinik"-Star Muriel Baumeister. Brustkrebs, Chemotherapie und die jahrelange Alkoholsucht: Die Schauspielerin erzählt jetzt ihre Geschichte.
Der Moment, der alles veränderte
"Ich lag da und dachte: Häh, komisch… Es blieb die Zeit stehen, es war wie in einem schlechten Film", erinnert sich Muriel Baumeister (54) an den Moment, als sie einen Knoten unter der Achsel entdeckte. Kurz darauf folgte die Diagnose: Brustkrebs. Der Tumor war bereits sechs Zentimeter groß.
"Der Arzt sagte: 'Um Gottes Willen! Das sieht nicht gut aus!'", berichtet sie. Es folgte eine harte Therapie: Chemotherapie, Antikörperbehandlung, Operation und Bestrahlung. "Das volle Programm. Das wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht", sagt sie schonungslos.
Die Chemotherapie war besonders brutal, dennoch kämpfte sie für sich und ihre drei Kinder Linus (31), Frieda (19) und Ava (11). Heute ist Baumeister zwei Jahre krebsfrei.
Meine Kehle war blutig wie ein Filetsteak. Ich konnte weder Wasser trinken noch essen. Es war grausig.
Die Alkoholsucht kam schleichend
Lange vor der Krebsdiagnose hatte Muriel Baumeister bereits mit Alkoholproblemen zu kämpfen. "Wir haben ja alle getrunken", beschreibt sie den leichten gesellschaftlichen Umgang. Die Sucht verschärfte sich nach einer pränatalen Depression 2014. Ein entscheidender Weckruf kam von ihrer besten Freundin, die unmissverständlich sagte: "Ich gucke mir das nicht mehr an."
Rückschlage und Durchbruch
Ein öffentlicher Vorfall 2016 machte die Sucht endgültig bekannt: Baumeister wurde mit 1,4 Promille am Steuer erwischt, während ihre Tochter mit im Auto saß. Zwei vorherige stationäre Aufenthalte hatten keinen dauerhaften Erfolg. Erst der dritte Versuch in der geschlossenen psychiatrischen Abteilung der Berliner Charité brachte die Wende.
Seitdem lebt die Schauspielerin abstinent: kein Alkohol im Haushalt, klare Strukturen und tägliche Wachsamkeit.
Es gibt jeden Tag einen Moment, wo es kippen könnte.
Die Erfahrung hat ihren Blick für die Doppelstandards in der Unterhaltungsbranche geschärft: Männer dürfen sich vieles erlauben, Frauen werden deutlich strenger beurteilt.
Du willst dir die "Spreewaldklinik" mit Muriel Baumeister ansehen?
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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