Serien-Erlebnisse

10 Jahre bei "Ein starkes Team": Denkt Stephanie Stappenbeck an Ausstieg?

Aktualisiert:

von C3 Newsroom

Stefanie Stappenbeck beim Fototermin zur 100. Folge der ZDF-Krimiserie "Ein starkes Team".

Bild: Future Image


Stefanie Stappenbeck spielt seit zehn Jahren Linett Wachow in der ZDF-Krimiserie "Ein starkes Team". Aber wie lange will sie der erfolgreichen Serie noch treu bleiben?

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Als Hauptkommissarin Linett Wachow hat sie ihre Rolle in der ZDF-Krimiserie "Ein starkes Team" durch zahlreiche Fälle geführt - und durch sehr unterschiedliche gesellschaftliche Debatten.

Zehn Jahre im Dienst der Gerechtigkeit

In einem Interview mit dem Online-Portal "web.de" betont Stephanie Stappenbeck, wie sehr sie an das Grundprinzip der Serie glaubt: Verbrechen werden aufgeklärt, Täter:innen vor Gericht gestellt. Das ist besonders wichtig in Zeiten, in denen die Schlagzeilen aus dem wirklichen Leben oft schockierend sind.

Die 51-jährige erklärt: "Das macht mir umso bewusster, warum unser Krimi funktioniert: Er bietet kathartische Erlebnisse, bei denen die Bösen am Ende gefangen werden - ohne dass es zu dem Allerschlimmsten kommt."

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Konzepts der ZDF-Serie, der eine große Rolle spielt: "In den erzählten Geschichten kommen niemals Kinder zu Schaden. Das halte ich für ein wichtiges Element. Wir können uns auf eine spannende Geschichte rund um Mord und Totschlag einlassen, aber sie berührt nicht unsere tiefste Urangst, unseren Kindern könne etwas zustoßen", erzählt Stappenbeck.

Kennst du schon dieses Highlight mit Stephanie Stappenbeck?

Bleibt Stefanie Stappenbeck der Serie treu?

Zehn Jahre gehört Stappenbeck nun schon zu "Ein starkes Team". Nach so langer Zeit könnte der Wunsch nach Veränderung wachsen oder andere Projekte stärker in den Fokus rücken.

Für die Potsdamerin ist das kein Grund, der Serie den Rücken zu kehren:

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Solange mir das Projekt Spaß macht, werde ich weiter ein Teil der Reihe bleiben.

Stephanie Stappenbeck

"'Das starke Team'" ist für mich eine tolle Basis, in meiner Heimatstadt auf hohem Niveau interessante Krimis erzählen zu dürfen, die die Menschen begeistern und ihnen womöglich auch vereinzelte Denkanstöße geben", fügt die Schauspielerin hinzu.

Zusätzlich betont sie: "Indem ich mich zusätzlich künstlerisch austoben und Projekte wie zuletzt 'Vernau', 'Die Bachmanns' oder 'Mama ist die Bestie' umsetzen darf, kann ich fröhlich und in einem tollen Gleichgewicht mit meinem 'starken Team' weitermachen."

"Ein starkes Team": Fälle, die unter die Haut gehen

Auf die Frage nach besonders eindrücklichen Episoden, die dem ZDF-Star ganz besonders im Gedächtnis geblieben sind, nennt Stappenbeck zwei Produktionen: "In der Episode 'Jemma' haben wir die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die in die Prostitution geraten ist. Außerdem gab es eine Geschichte, die wir während des Me-Too-Skandals gedreht haben. Darin ging es um junge Models und Missbrauchserfahrungen."

Beide Themen hätten sie emotional stark bewegt. In manchen Szenen seien ihr selbst in der Rolle Tränen gekommen. "Ich glaube, in diesem Moment sind Erinnerungen aus meiner Anfangszeit als Schauspielerin in mir hochgekommen, die ich damals unter dem Glaubenssatz 'es war mein Fehler' vermeintlich abgehakt hatte." Erst später habe sie erkannt, dass nicht persönliche Schuld, sondern strukturelle Probleme und Machtmissbrauch dahinterstehen.

Weitere Film-Highlights mit Stephanie Stappenbeck findest du auf Joyn

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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