Lebensgefahr auf entlegener Pazifik-Insel
Im Auge des Taifuns: Wie das Galileo-Team den stärksten Sturm 2026 überlebte
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von Joyn RedaktionExklusiv vor Ort: Das "Galileo"-Team ist das einzige Kamerateam, das die Zerstörung des Taifuns hautnah miterlebt.
Bild: Galileo ProSieben
Eigentlich wollte Galileo-Redakteur Tim Grübl einen Film über den Marianen-Graben, den tiefsten Punkt der Welt, produzieren. Doch während der Dreharbeiten auf den abgelegenen Marianen-Inseln, entwickelt sich über dem Nordpazfik der Super-Taifun "Sinlaku", der direkt auf die kleine Insel Saipan Kurs nimmt, auf der sich das Galileo-Team zu der Zeit befindet.
Wie ein Dokumentarfilm zur Überlebensstory wurde
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 320km/h wird "Sinlaku" in die höchste Wirbelsturm-Kategorie 5 eingeordnet - und gilt bis heute als der weltweit stärkste Sturm des Jahres 2026. Und das, obwohl die Dreharbeiten mehrere Monate vor der Wirbelsturm-Saison stattfanden. Für das Galileo-Team gibt es nach Bekanntwerden des Sturms kein Entkommen. Alle Flüge sind gecancelt, mit dem Schiff würde es fünf Tage bis zum sicheren Festland dauern und selbst das Auswärtige Amt kann dem Filmteam nicht helfen. US-Präsident Donald Trump ruft den Notstand für die Inseln aus und das Galileo-Team verschanzt sich in den Badezimmern ihres Hotels, um dort den Impact des Super-Taifuns auszusitzen. Doch kurz vor der stärksten Phase des Wirbelsturms, zwingt sie ein Evakuierungs-Alarm aus den Zimmern - und die Reise wird endgültig zu einer lebensbedrohlichen Katastrophe. "Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich wirklich Todesangst hatte", beschreibt Redakteur Tim Grübl die Phase während der nächtlichen Notfall-Evakuierung. Sie überleben, doch die Insel ist komplett zerstört. Fünf Tage kann die Außenwelt die Marianen wegen der Katastrophe nicht erreichen - und das Galileo-Team dokumentiert als weltweit einziges Kamerateam die Folgen und Ausmaße des Monstersturms, was sie selbst in nationale und internationale Nachrichten bringt.
Am Ende wird das Galileo-Team vom amerikanischen Militär auf die US-Base Guam evakuiert. Die Dokumentation "Im Auge des Taifuns" erzählt die Geschichte des Wirbelsturms aus den Augen der Überlebenden und beantwortet die Frage, welchen Einfluss die umstrittenen Deep-Sea-Mining-Pläne der chinesischen und amerikanischen Regierung auf die Naturkatastrophe hatte. Eine Geschichte, die weit über den Wirbelsturm hinausgeht und bereits jetzt weitreichende politische Konsequenzen hat.
Galileo X-Plorer "Im Auge des Taifuns" - am Sonntag, den 30. August 2026 um 19:05 Uhr auf Prosieben und zum Streamen auf Joyn.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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