Tochter von Heiner Lauterbach
"Helen Dorn"-Star Maya Lauterbach: Darum will sie keinen Papa-Bonus
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von teleschauMaya Lauterbach (l.) als verstörte Teenagerin Tamara im Krimi "Helen Dorn - Verdammte Familie". Rechts ihre Filmmutter Liane Forestieri als Luisa Vizzante, Helen Dorns Halbschwester.
Bild: ZDF / Georges Pauly
An ihre erste Rolle wird sie sich nicht erinnern: Schon mit zwei Jahren war Maya Lauterbach in einer Filmproduktion zu sehen - an der Seite ihres berühmten Vaters. Auch im aktuellen Kinofilm "Ein fast perfekter Antrag" spielen Papa und Tochter mit. So tickt die Jungschauspielerin.

"Verdammte Familie" im Livestream
Vom Kleinkind in "Zwei Männer und ein Baby" bis zum Entführungsopfer im neuesten "Helen Dorn"-Krimi: Maya Lauterbach ist längst erwachsen geworden. In der Episode "Verdammte Familie" kehrt die 23-Jährige aber noch mal in die Teenagerzeit zurück: als 16-jährige Tamara, Tochter von Helen Dorns krimineller Halbschwester Luisa (Liane Forestieri). Die Ermittlerin, gespielt von Anna Loos, bekommt es mit der Mafia zu tun - und mit den Schattenseiten ihrer Familie. Die Situation eskaliert, als Tamara entführt wird.
Da hatte es Maya Lauterbach bei ihrem Bildschirmdebüt im Jahr 2004 deutlich leichter. Die Zweijährige musste einfach nur Kind sein. Ihr berühmter Vater, Filmstar Heiner Lauterbach, hatte in der Komödie eine der Hauptrollen. Und wachte beim Dreh mit Argusaugen über sein zweijähriges Kind.
Heiner Lauterbach über seine Tochter: "Sie kann auch Gärtnerin werden oder in die Politik gehen"
Dass Maya später in die Fußstapfen ihres Vaters treten würde, war damals noch nicht abzusehen. Auch wenn sie bereits ein Jahr später erneut in einer Filmkomödie mitwirkte: im Film "Andersrum", ebenfalls mit Heiner Lauterbach. Der betonte gut zehn Jahre später in einem "Gala"-Interview, dass er sie keinesfalls in diesen Beruf pushen wollte: "Für mich gibt es nur eines: Maya soll glücklich sein. Sie soll das, was sie macht, gut machen und mit Leidenschaft dabei sein." Alles andere sei ihm egal. "Sie kann auch Gärtnerin werden oder in die Politik gehen. Allerdings kann ich dann nicht so viel beisteuern", fügte er schmunzelnd hinzu.
Doch seine Tochter hatte bald Spaß am Schauspiel. In einem Interview mit dem "Stern" blickte sie auf ihre ersten Einsätze zurück, an die sie sich bewusst erinnern kann, so "mit neun oder zehn Jahren": Sie habe "bemerkt, dass mir das richtig Spaß macht und ich das gerne machen möchte".
Dass sie das Zeug dazu hat, merkte auch Vater Heiner bald. Im "Merkur"-Interview erklärte er 2017: "Sie ist einfach begabt. Sie hat Talent." Darüber hinaus habe sie noch etwas, was man nicht lernen könne:
Sie hat eine tolle Ausstrahlung. Wenn sie in einen Raum reinkommt, dann schaut man da hin. Das ist für einen Schauspieler etwas, für das er sich nur bedanken kann.
Mayas Mutter Victoria war der Wendepunkt in Heiner Lauterbachs Leben
Maya, benannt nach Heiner Lauterbachs Mutter, kam 2002 zur Welt. Da hatte der Schauspieler, der 1985 mit dem Film "Männer" quasi über Nacht zum Star wurde, gerade die Kurve gekriegt. Im Jahr 2000 hatte er nach zwei Ehen und zahlreichen Trink- und Drogen-Eskapaden Victoria kennengelernt, bald darauf Ehefrau Nummer drei.
Das ehemalige Model ist heute noch an seiner Seite - und half ihm dabei, abstinent zu werden. "Früher hätte ich eine stabile, glückliche Ehe, die 25 Jahre lang hält, eher nicht für möglich gehalten", sagte der Film-Star 2025 gegenüber "t-online". Nach der gemeinsamen Tochter Maya kam 2007 Söhnchen Vito zur Welt.
Aus seiner Vergangenheit macht der Darsteller keinen Hehl. "Meine Tochter kann mich alles fragen, das weiß sie auch", unterstrich er 2016 in der "Gala". Maya ist froh um seine Offenheit. "Man lernt aus den Fehlern seiner Eltern. Die exzessive Zeit meines Vaters ist mir sehr im Gedächtnis geblieben. Ich wollte es anders und besser machen", sagte sie im "Stern".
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Lauterbach-Bonus? Maya möchte das nicht
Dass sie einen berühmten Vater hat, sieht Maya Lauterbach mittlerweile mit gemischten Gefühlen. In gewisser Weise profitiere sie davon, räumte sie im "Stern" ein, "aber ich möchte das eigentlich nicht." Deshalb versuche sie, Berufliches und Persönliches zu trennen. "Ich möchte keinen Sonderstatus und auch nicht, dass jemand für mich ein gutes Wort einlegt oder mir Vorteile verschafft." Von 2020 bis 2023 besuchte Maya, deren Beziehungsstatus unbekannt ist, die East 15 Acting School in Essex bei London.
Ihre erste Hauptrolle hatte sie 2013 mit elf Jahren im Kinderfilm "V8 - Du willst der Beste sein". "Als ich meine erste Hauptrolle im Fernsehen spielte, war ich 30 Jahre alt", erinnerte sich Heiner dagegen 2017 im "Merkur". Der Kino-Star hatte in "V8" auch einen Part, ebenso in der Fortsetzung "V8 - Die Rache der Nitros". Weitere gemeinsame Projekte: Der ARD-Zweiteiler "Spuren der Rache", "Tannbach - Schicksal eines Dorfes" und der Kinofilm "Enkel für Anfänger".
Aktuell sind Maya und Heiner Lauterbach im Kinofilm "Ein fast perfekter Antrag" zu sehen. Der 73-Jährige spielt einen neu eingeschriebenen Kunststudenten - der sich von seiner jungen Kommilitonin erst mal erklären lassen muss, was "misogyn" heißt.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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