Selbstversuch mit Sohn Jánik
"JENKE. Experiment" droht zu scheitern: Diese OP zwingt Jenke zur Pause
Veröffentlicht:
von Johanna BeißelJenke von Wilmsdorff auf dem Weg aus der Schlaflosigkeit im neuen „JENKE. Experiment“
Bild: JOYN
Im neuen "JENKE. Experiment" sucht Jenke von Wilmsdorff gemeinsam mit seinem Sohn Jánik nach dem perfekten Schlaf. Doch ausgerechnet eine kurze Operation bringt den Selbstversuch plötzlich ins Wanken.
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Besser schlafen? Jenke und Sohn Jánik testen, was wirklich hilft
Wer hat nicht schon einmal gedacht: Schlafen kann ich später? Dabei gehört guter Schlaf zu unseren wichtigsten Grundbedürfnissen. Trotzdem bekommen viele Menschen dauerhaft zu wenig davon. Sieben bis neun Stunden gelten für Erwachsene als Richtwert, doch neben der Dauer kommt es auch auf die Schlafqualität an.
Im neuen "JENKE. Experiment" will Jenke von Wilmsdorff deshalb gemeinsam mit seinem Sohn Jánik herausfinden, was ihnen tatsächlich zu einer besseren Nachtruhe verhelfen kann. "Wir sind beide mit ziemlich schlechtem Schlaf gestartet, haben viel ausprobiert und dabei unglaublich viel gelernt", sagt Jánik über den gemeinsamen Selbstversuch.
Ein halbes Jahr lang testen Vater und Sohn dafür unterschiedliche Methoden: von Schlaftrackern und teuren Matratzen über veränderte Routinen bis hin zu vermeintlich schlaffördernden Mitteln. Nach rund vier Monaten gehen die beiden noch einen Schritt weiter und entscheiden sich für einen Eingriff am Zungenband. Was nur wenige Minuten dauert und eigentlich ihren Schlaf verbessern soll, bringt das gesamte Experiment schließlich ins Wanken.
Eine Zungenband-OP soll Jenke besseren Schlaf bringen
Bei der Untersuchung durch die Kölner Zahnärztin und Zungenband-Spezialistin Carole Engelberts zeigt sich: Sowohl bei Jenke als auch bei Jánik ist das Zungenband stark verkürzt. Ein zu kurzes Zungenband kann unter anderem die nächtliche Atmung beeinträchtigen, Verspannungen im Hals- und Schulterbereich auslösen und Schnarchen fördern.
Vater und Sohn entscheiden sich schließlich dafür, ihr Zungenband durchtrennen zu lassen. Die Erwartungen sind hoch: "Dafür soll der Schlaf sensationell werden. Ich bin gespannt und halte euch auf dem Laufenden", sagt Jenke vor dem Eingriff.
Nach der OP nehmen Jenkes Beschwerden zu
Doch die Hoffnung auf besseren Schlaf bekommt schon wenige Stunden später einen Dämpfer. Vater und Sohn leiden unter starken Schmerzen. Während sich Jániks Zustand trotz Komplikationen nach einigen Tagen wieder bessert, werden Jenkes Beschwerden immer heftiger. Vor allem sein Rücken macht ihm zunehmend Probleme.
Was zunächst wie eine vorübergehende Reaktion auf den Eingriff wirkt, entwickelt sich für Jenke zu einer wochenlangen Belastung. Schließlich kann er kaum noch sitzen, stehen oder gehen. "Ich kann eigentlich nur liegen. Gehen tut weh, stehen tut weh, sitzen tut weh", beschreibt er seinen Zustand.
Eine Woche nach dem Eingriff erhält Jenke die Diagnose: ein doppelter Bandscheibenvorfall. Bereits rund 25 Jahre zuvor hatte er ähnliche Probleme. Jenke selbst sieht einen Zusammenhang mit der Zungenband-OP: "Durch den Schnitt am Zungenband - da laufen so viele Nerven entlang - ist eine alte Wunde von mir, dieser Bandscheibenvorfall von vor 25 Jahren, getriggert worden."
Dabei ist Jenke von Wilmsdorff körperliche Belastungen durch seine zahlreichen Selbstversuche durchaus gewohnt. Ob Drogen, Alkohol, extreme Ernährung oder Schönheitsoperationen - für seine "JENKE. Experimente" ist der Reporter schon häufig an seine Grenzen gegangen. Trotzdem stellt er diesmal fest: "In vielen Jahren extremer Experimente habe ich nicht solche Komplikationen erlebt."
Zum ersten Mal muss Jenke ein Experiment unterbrechen
Trotz der Schmerzen versucht Jenke zunächst weiterzuarbeiten und reist noch für Dreharbeiten nach Lissabon. Doch irgendwann geht es nicht mehr. "Und dann zieh ich die nächsten Wochen den Stecker und muss leider alle anderen Drehs absagen", erklärt er.
Damit passiert etwas, das selbst für den erfahrenen Reporter neu ist. "Ich muss zum ersten Mal ein Experiment unterbrechen, weil ich vor Schmerzen nicht mehr kann."
Rund zehn Wochen kämpft Jenke mit den Beschwerden, bis schließlich eine Operation an der Wirbelsäule unausweichlich wird. Ausgerechnet eine Zungenband-OP, die nur wenige Minuten dauert, bringt die Suche nach dem perfekten Schlaf für Monate zum Erliegen.
Nach drei Monaten kehrt Jenke ins Experiment zurück
Erst ein Vierteljahr später kann Jenke seinen Selbstversuch fortsetzen. Nach all den aufwendigen Tests, ungewöhnlichen Methoden und körperlichen Strapazen wartet am Ende noch die entscheidende Frage: Haben Jenke und Jánik tatsächlich herausgefunden, wie sie besser schlafen können?
Zumindest Jániks Bilanz fällt eindeutig aus: "Für uns haben wir das Problem des schlechten Schlafs tatsächlich gelöst."
Welche der zahlreichen Methoden am Ende wirklich den Unterschied gemacht hat und ob auch Jenke nach der monatelangen Zwangspause seinem perfekten Schlaf näherkommt, zeigt das neue "JENKE. Experiment".
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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