Rührende Worte aus der Werkstatt
"Menschlich nicht zu toppen!": Morlock-Motors-Mitarbeiter über Michael Manousakis als Chef
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von Nicola SchillerWie ist Morlock-Motors-Chef Michael Manousakis (l.) so abseits der Kamera? Mitarbeiter Kalle (r.) packt aus.
Bild: Kabel Eins
Den Chef der Morlocks kennen Zuschauer:innen aus der Sendung als echten Macher. Er ist laut, direkt und mitunter etwas aufbrausend seinen Mitmenschen gegenüber. Doch anscheinend hat Michael Manousakis auch eine andere Seite.
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In einem offenen Interview plaudern drei Mitarbeiter von Morlock Motors locker drauflos. Unter anderem über ihren Chef Michael Manousakis und dessen Führungsqualitäten - und was sie da sagen, könnte den ein oder anderen Zuschauenden überraschen.
Wie ist Michael so als Chef?
Volker ist nicht nur Mitarbeiter sondern auch ein alter Schulfreund von Michael. Er unterstützt das Team in Teilzeit und verbringt pro Woche etwa zwei Tage auf dem Schrottplatz. Er bringt Michaels Chef-Kompetenzen gut auf den Punkt. Er sei "eigentlich" ein guter Chef. "Wenn er einen schlechten Tag hat, merkt man ihm den Chef an". Ansonsten gehe aber alles locker seinen Gang.
Auch Mechaniker Kalle stimmt dem zu: "Wir kommen gut miteinander aus", hinter der Kamera hört man jemanden nachfragen "Und was, wenn nicht?", das sei bisher noch nicht vorgekommen, sagt er grinsend: "Bisher waren wir uns immer einig".
Ehrlich, direkt, menschlich
Und dann teilt Gerhard eine Geschichte, die man so gar nicht vom knallharten Geschäftsmann Michael Manousakis erwartet hätte.
"Michael sagt dir, wenn du ein blöder Hund bist. Er sagt dir, wenn du ein Arschloch bist. Er sagt dir sogar, wenn du die Fresse halten sollst - alles brühwarm ins Gesicht."
Das klingt erst mal nach einem wahr gewordenen Albtraum für Mitarbeiterzufriedenheit. Doch Gerhard lenkt schnell ein: "Zu 95 Prozent ist das immer gerechtfertigt!" Und noch wichtiger, die Beziehung funktioniert auch in die andere Richtung: Wenn man etwas braucht, hört Michael hin und hilft, wo er kann.
Ich hatte noch nie so ein Arbeitsverhältnis mit dem Geschäftsführer.
Harte Schale, weicher Kern?
Vor ein paar Jahren musste Gerhards Frau nach einem Unfall ins Krankenhaus. Die Tage danach waren für den Schrauber alles andere als leicht: kleine Tochter bespaßen, zum Kindergarten bringen, Haushalt führen, nebenbei arbeiten. Der Schlaf blieb auf der Strecke, und das sah man ihm an.
Ein paar Kollegen wussten zwar Bescheid, vor dem Chef hielt er die Situation allerdings geheim. Michael hätte ja schließlich "genug andere Sorgen", dachte er sich damals. An einem Samstagnachmittag klingelt dann das Telefon. Es ist Michael. Gerhard erwartet Anschiss.
Stattdessen erkundigt sich der Chef nach seinem Befinden und dem seiner Frau - Gerhard ist sichtlich gerührt. Anschiss gab's dann aber trotzdem, allerdings anders als erwartet. Warum habe er Michael nichts erzählt? Er hätte doch schließlich helfen können.
Leck mich am Ar***. So was habe ich in 40 Jahren nicht erlebt. Von der Menschlichkeit nicht mehr zu toppen.
Das ganze Interview siehst du hier
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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