Kein guter Start
Staffel-Vorschau: Bei "Navy CIS: Origins" treffen die Special Agents Leroy Gibbs und Dwayne Pride aufeinander
Aktualisiert:
von C3 Newsroom"Navy CIS: Origins" mit Austin Stowell.
Bild: 2024 CBS Broadcasting, Inc. All Rights Reserved.
Im "Navy CIS"-Kosmos kennt man Leroy Gibbs und Dwayne Pride als eingeschworenes Team. Das Prequel "Navy CIS: Origins" enthüllt nun, dass ihr Kennenlernen wenig harmonisch verlief.
Streame "Navy CIS: Origins" auf Joyn
Schlägerei in einer Bar
Die Serie "Navy CIS: Origins" beleuchtet die frühen Jahre von NCIS-Special-Agent Leroy Jethro Gibbs, im Original verkörpert von Mark Harmon. In der 11. Episode der zweiten Staffel (Titel: "Feelin' Alright?") rückt mit Dwayne Cassius Pride (hier gespielt von Shea Buckner, später von Scott Bakula) eine der wichtigsten Bezugspersonen für Gibbs in den Fokus.
Gezeigt wird, wie sich die beiden in den 80er-Jahren erstmals in einer Bar begegnen. Nachdem der junge Leroy Jethro Gibbs (Austin Stowell) mit seinem Vater ein paar Drinks genossen hat und kurz zur Toilette geht, wird er bei seiner Rückkehr Zeuge einer Schlägerei. Der Pianist schlägt seinem Vater ins Gesicht, obwohl dieser sich nur ein Lied zu Ehren seiner verstorbenen Frau gewünscht hatte.
Es stellt sich heraus, dass der Pianist der NCIS-Agent Dwayne Cassius Pride ist. Elf Jahre später kreuzen sich ihre Wege erneut: Pride wird gemeinsam mit einem Team aus Panama zu einem Fall hinzugezogen, nachdem ein Leutnant an Land gespült wurde und Hinweise auf einen internationalen Schmugglerring liefert.
In dieser Folge treffen Gibbs und Pride erstmals in "Navy CIS" aufeinander
Von Erzfeinden zu besten Freunden
Während Gibbs die Vergangenheit nicht vergessen kann und Pride am liebsten meiden würde, scheint sich dieser kaum daran zu erinnern. Erst nach einer gemeinsam bewältigten Aufgabe wächst gegenseitiger Respekt - auch weil sich herausstellte, dass damals Gibbs' Vater den ersten Schlag in der Bar ausgeführt hatte.
Gegenüber der Branchen-Website "TVLine" beschrieb Austin Stowell, dass diese Ausgangslage gut nachvollziehbar für ihn war: "Ich kann mich daran erinnern, dass als Kind jemand meinen Vater verspottet hat und ich ihm direkt ins Gesicht geschlagen habe. Ich kann mich also wirklich gut in Gibbs hineinversetzen." Auch während der Dreharbeiten habe die Dynamik zwischen den Figuren funktioniert: "Ich konnte es in der Szene spüren, in der ich so etwas sage wie: 'Ich bin jetzt schon seit anderthalb Jahren hier, und niemand spricht mit mir in so einem freundlichen Ton!'", scherzte er.
Besonders gereizt habe es den Schauspieler, "in die Zeit zurückzukehren, als Gibbs noch bei den Marines war, und Ereignisse zu sehen, die den Mann, der er schließlich wird, wirklich prägen."
"Navy CIS" - Klarer Blick, scharfer Verstand
Spannung bewusst so angelegt
Dass die Beziehung zwischen Gibbs und Pride einen so holprigen Anfang nimmt, ist kein Zufall. Executive Producer David J. North erklärte gegenüber "TV Insider":
Wir wissen natürlich, dass die 'NCIS'-Fans wissen, wie nah sich Gibbs und Pride stehen und wie viel Respekt sie voreinander haben, also dachten wir, es wäre lustig und interessant zu sehen, wie die Beziehung begann.
Er ergänzte, dass gerade der schwierige Start Spannung erzeugt: "Dass sie sich so begegnen, wie sie es tun - also nicht auf einer Wellenlänge -, und dann gemeinsam undercover gehen, sorgt für jede Menge Spaß und lässt uns sehen, wie sich ihre Beziehung entwickelt hat."
Auch Produzentin Gina Lucita Monreal betonte: "Wir haben sie bisher als gute Freunde gesehen. […] Diese andere Seite von ihnen zu zeigen, hat uns beim Aufbau der Geschichte wirklich viel Freude bereitet."
Die Besetzung des jungen Pride
Bereits 2018 war Shea Buckner in "Navy CIS" als Xavier Blackburn zu sehen, doch die Rolle in "Navy CIS: Origins" stellte für ihn eine neue Herausforderung dar. "Er sieht aus wie die Figur, aber was noch wichtiger ist: Er verkörpert diesen Charme und diese einfach coole Art. Das ist uns als Erstes aufgefallen", so Gina Lucita Monreal.
Auch David J. North zeigte sich überzeugt: "Als er vorgesprochen hat, dachten wir: 'Okay, super.' Denn das ist nicht einfach. Scott Bakula hat so viel Charme und Charisma, wie Gina schon sagte, und deshalb hatten wir wirklich Glück, Shea zu finden."
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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