Promi Big Brother • Staffel 14
Redo
Veröffentlicht:
von Lena MaierWer ist hier der Boss? Kult-Gastronom Redo gibt das Kommando an Big Brother ab.
Bild: Joyn/Marc Rehbeck
Vom Imbisswagen zum XXL-Imperium, vom Gastronomen zum viralen Social-Media-Phänomen: Redo, der Mann hinter dem Slogan "Gastro ist geil", tauscht den Chefsessel gegen das "Promi Big Brother"-Haus.
Promi Big Brother
Promi Big Brother
In dieser Show tauschen Promis das Leben auf dem roten Teppich gegen die totale Überwachung aus. Um zu bleiben, gilt es tägliche Herausforderungen zu meistern.
| Name | Alter | Wohnort | Beruf |
|---|---|---|---|
| Redo | 57 | Ketzin/Havel | Unternehmer, Gastronom |
Redo, geboren am 6. November 1968, ist einer der bekanntesten und polarisierendsten Gastronomen Deutschlands. Aufgewachsen in einer Gastronomenfamilie in der DDR, hat er nach der Wende ein beeindruckendes Gastro-Imperium aufgebaut und wurde zuletzt zu einer nationalen Internet-Berühmtheit.
Vom Imbisswagen zum XXL-Imperium
Redo lernte das Gastronomie-Handwerk von der Pike auf. Nach der Wende machte er sich mit Anfang 20 mit einem Imbisswagen selbstständig. Aus diesen Anfängen baute er die REDO-Unternehmensgruppe auf. Berühmt wurde er vor allem für sein Konzept "Redo XXL". Heute gehören über 40 Geschäftsbereiche und mehr als 210 Mitarbeitende zu seinem Unternehmen.
Im Clip: Was steckt hinter dem Erfolg von René Dost, aka Redo?
Galileo
10 Fragen an Redo: Wie geil ist das XXL-Geschäft?
Videoclip • 17:05 Min • Ab 12
Der unaufhaltsame Aufstieg zum Social-Media-Star
Obwohl Redo schon lange durch TV-Auftritte bei "taff" oder "Mein Lokal, Dein Lokal" medienerfahren war, explodierte seine Bekanntheit 2025/26 durch Social Media. Mit kurzen, direkten Videos erreichte er auf TikTok und Instagram ein Millionenpublikum. Sein Slogan "GIG - Gastro ist geil" wurde zum Kult. Den Hype vermarktet er 2026 professionell mit einem eigenen Business-Buch und dem Song "Glück ist geil (GIG)".
Die dunkle Seite des Hypes
Mit der enormen Reichweite kamen auch die Probleme. Fake-Bestellungen, Telefon-Pranks und massiver Hass im Netz wurden zum Alltag. Auch ernsthafte Kontroversen entstanden: 2026 gab es eine öffentliche Debatte um Hygienemängel und eine eskalierte Lamborghini-Aktion auf dem Berliner Ku’damm sorgte für negative Schlagzeilen.
Der Chef im Ausnahmezustand
Redo ist es gewohnt, die Kontrolle zu haben. Für den Mann, der sein Leben als "99,9 Prozent Arbeit" beschreibt, ist der Einzug ins "Promi Big Brother"-Haus die ultimative Herausforderung: eine radikale Zwangspause ohne Handy, ohne Firma und ohne die Möglichkeit, alles selbst zu bestimmen.
Interview mit Redo:
Was bringst du für die neue Staffel "Promi Big Brother" mit?
Ich bringe vor allem eins mit: 100 Prozent René Redo. Ich bin laut, ich bin direkt, ich bin emotional und manchmal wahrscheinlich auch ein bisschen anstrengend - aber ich bin immer echt. Ich liebe Menschen, ich liebe Unterhaltung und ich habe überhaupt keinen Bock, mich für irgendeine Kamera zu verstellen. Bei mir weißt du morgens nie, was abends passiert und genau das bringe ich mit zu "Promi Big Brother".
Was erwartest du dir von deiner Zeit bei "Promi Big Brother"? Was hast du dir vorgenommen?
Ich will die ganze Nummer komplett erleben, nicht irgendwie absitzen, sondern Vollgas geben! Ich will lachen, ich will Menschen kennenlernen, ich will an meine Grenzen kommen und natürlich will ich auch zeigen, wer Redo wirklich ist. Wenn ich irgendwo reingehe, dann nicht mit dem Gedanken, nur möglichst lange dabei zu sein - ich will ins Finale! Definitiv. Ich muss nicht gewinnen, aber ich will definitiv derjenige sein, der mit noch jemand anderem übrigbleibt. Dann kann ich sagen, es war nicht Gold, aber es war Silber. Aber am Ende des Tages … wenn ich schon im Finale bin, will ich trotzdem gewinnen.
Du begibst dich unter 24-stündige Kamerabeobachtung … Wovor hast du den größten Respekt?
Den größten Respekt habe ich vor mir selber. Ich bin Unternehmer, habe jeden Tag tausend Sachen im Kopf und bin ständig am Telefon, ständig unterwegs und gewohnt, mein Leben selbst zu bestimmen. Das war schon immer so und das habe ich von Anfang an so gemacht. Ich hatte auch in den letzten 35 Jahren Selbstständigkeit niemand, der mir vorschreibt, wie was wo. Und jetzt habe ich den großen Bruder und der sagt mir die ganze Zeit, was ich machen muss - ditt is schon krass.
Es ist krass, dass mir dann plötzlich alles weggenommen wird. Kein Handy, keine Firma, keine Rückzugsmöglichkeit. 24 Stunden volles Programm, 24 Stunden Kamera. Dazu kommen fremde Menschen auf engstem Raum, das wird für mich richtig hart.
Aber genau deshalb reizt mich "Promi Big Brother". Ich muss immer an meine Grenzen gehen und wissen, wie fühlt sich etwas an, was ich noch nie gemacht habe. So war mein ganzes Leben. Ich will wissen, was bleibt eigentlich übrig von René Redo, wenn man mir alles wegnimmt? Ich glaube, das ist die größte Erfahrung, die man bei "Promi Big Brother" machen kann.
Diese Bewohner:innen sind auch dabei
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
Mehr entdecken

"STARGIRL" im Reality-Check
TikTok-Star Nina Bridney bei PBB 2026: Zerbricht ihre pinke Glitzerwelt?

Die stille Kämpferin
Nadja Benaissa bei "Promi Big Brother" 2026: Von der Krise zum Comeback

TV-Rowdy & Papa-Softie
Maurice Dziwak zieht ins PBB-Haus: Der zweifache Papa im Kampf gegen den Löwen in sich

Keine Fassade, keine Lügen
Von der Kokain-Hölle ins "Promi Big Brother"-Haus: Die Geschichte von Sido-Ex Gia Georgina

Vom Laufsteg in den Kampfmodus
GNTM-Zweitplatzierter Godfrey Egbon: Bringt er das PBB-Haus zum Weinen?

Ein Star, zwei Lieben
"Kommissar Rex"-Star Gedeon Burkhard lebt offen in einer Dreierbeziehung

Die Reality-Königin der Extreme
Francesca Morgese: Die ganze Wahrheit über Schulden, OnlyFans & TV-Zoff

Vom Bad Boy zum Botschafter
Die Akte Christian Lell: Die ganze Wahrheit über Kokain, Schulden und den tiefen Absturz

Ab ins Grüne!
Bewohner:innen im Überblick: Diese zehn Stars sind dabei













