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"Klar eine Bereicherung"

"Tatort"-Debüt: So kommt Rosalie Thomass bei den Fans an

Veröffentlicht:

von Lars-Ole Grap

Rosalie Thomass (l.) feiert als Kommissarin Emilia Rathgeber ihre Premiere im Franken-"Tatort".

Bild: BR/Claussen+Putz Filmproduktion GmbH/Hendrik Heiden


Im Franken-"Tatort" ermittelt Felix Voss erstmals mit seiner neuen Kollegin Emilia Rathgeber. Wie kommt das neue Duo bei den Fans an?

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Der "Tatort" im Ersten sonntags um 20:15 Uhr


"Tatort: Gottesgarten": Ein Mord führt Felix Voss und Emilia Rathgeber nach Oberfranken

Mit Rosalie Thomass als Kriminalhauptkommissarin Emilia "Emmy" Rathgeber bekommt der Franken-"Tatort" eine neue Ermittlerin. In ihrem ersten gemeinsamen Fall "Gottesgarten" müssen die beiden den Mord an dem Travestiekünstler Elias Schaller (Moritz Bock) aufklären, der erstochen in einem Nürnberger Stundenhotel gefunden wird. Weil die Spurensicherung unzählige DNA-Spuren früherer Freier entdeckt und die Tatwaffe fehlt, gestaltet sich die Suche nach dem Täter schwierig.

Erst die Recherchen von Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheid) führen Voss und Rathgeber in die oberfränkische Region Gottesgarten, wo Elias aufgewachsen ist. Dort treffen sie auf seine Eltern, deren unterschiedliche Reaktionen auf den Tod ihres Sohnes weitere Fragen aufwerfen. Nach und nach entwickelt sich der Fall zu einem komplexen Rätsel um Recht und Gerechtigkeit. Doch wie kommt der neue Franken-"Tatort" beim Publikum an? In den sozialen Medien erhält vor allem das neue Ermittlerteam aus Felix Voss und Emmy Rathgeber viel Zuspruch - allerdings gibt es auch kritische Stimmen.

Franken-"Tatort": So kommt das neue Ermittlerteam bei den Fans an

Viele Kommentare zum neuen "Tatort" fallen positiv aus. "Ein guter Start vom neuen Team", heißt es in einem Kommentar, ein anderer vergibt "9/10". Mehrere Fans wünschen sich bereits weitere Folgen mit dem Duo. Fabian Hinrichs sei "sowieso großartig", schreibt ein Fan, und Rosalie Thomass sei "ein toller Gegenpart". Auch die Nebenrollen erhalten positives Feedback.

Vor allem die Chemie zwischen Voss und Rathgeber kommt gut an. Fans loben den freundlichen Umgang der beiden, der auch angesichts des ernsten Falls ohne Streit und Drama auskommt. Ein Kommentar bringt es auf den Punkt: "endlich mal ohne Stress und Drama".

Beim Kriminalfall selbst gehen die Meinungen auseinander. Einige Zuschauer:innen beschreiben die Geschichte als "bedrückend, packend und brutal", andere loben die beklemmende Atmosphäre und die Umsetzung. Auch das Ende der Folge bleibt im Gedächtnis: Ein Kommentar bezeichnet es als "krass" und schreibt mit Blick auf die neue Kommissarin: "welcome in Franken". Auch wer zunächst wenig mit der Folge anfangen kann, lässt sich teilweise noch überzeugen: Eine Person beschreibt den Einstieg als etwas zäh, findet den weiteren Verlauf dann aber gelungen.

Ganz ohne Kritik kommt der Neustart allerdings nicht davon. Rosalie Thomass sei zwar "klar eine Bereicherung", wie ein Fan schreibt, doch das ändere nichts daran, dass der Nürnberger "Tatort" für diese Person nicht richtig funktioniere. Die Atmosphäre sei jedes Mal "ziemlich merkwürdig". Andere urteilen deutlich härter und finden den Krimi schlicht langweilig.

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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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