Weitere Extrem-Challenges geplant
Falk erzählt von Naturkatastrophen und anderen Erlebnissen bei "The Race"
Veröffentlicht:
von Emilia TöpperFalks Komfortzone ist sein Zelt.
Bild: Joyn
Man kennt ihn von seinen Wanderungen quer durch Kroatien, Bosnien und die Türkei. Falk scheut nicht davor zurück, sich immer wieder in extreme Situationen zu begeben und ist stolz darauf, Abenteuer seinen Beruf nennen zu dürfen. Im Interview berichtet er uns von seinen Erfahrungen bei "The Race".
Alle Folgen von "The Race" auf Joyn
Obwohl er erst 20 Jahre alt ist, bringt er die besten Voraussetzungen mit um "The Race" zu gewinnen. Auf seinem Instagram-Account falkventures berichtet er seinen Follower:innen von seinen Wanderungen und Wildnis-Abenteuern.
Das Ziel von "The Race", die winzige Fischer-Insel Pulau Benan ohne Geld und Handy zu erreichen, ist aber auch für den erfahrensten Abenteurer eine Herausforderung. Unterstützung bekommt Falk dabei von Teampartner Adrian. Auf Joyn kannst du kostenlos sehen, wie sich die beiden geschlagen haben. Alle Release-Termine der Folgen.
Im Interview mit Joyn Behind The Screens erzählt Falk von den größten Herausforderungen und was er als Nächstes geplant hat.
Falk im Interview
Joyn: Gab es eine Situation, die dich besonders an deine Grenzen gebracht hat?
Falk: Es gab viele Situationen, die mich in die Nähe meiner Grenzen gebracht haben. Zum Beispiel stundenlang im Regen an der Straße zu stehen und von den Autos einfach ignoriert zu werden. Und dann hält endlich jemand an, man denkt sich "geil, jetzt geht’s weiter" - und die Person will Geld fürs Mitnehmen und fährt einfach weg. In solchen Momenten trotzdem weiterzumachen, war schon heftig. Am krassesten war es für mich aber, in Singapur anzukommen und zu wissen: Wenn wir hier weiterkommen wollen, müssen wir jeweils über 100 Euro verdienen - und das in ein paar Stunden - das war nicht geil. Generell Geld zu erschnorren hat mich wirklich viel Überwindung gekostet und mich dadurch mental echt an meine Grenzen gebracht, auch wenn das in der Serie manchmal vielleicht gar nicht so rüberkam. Aber generell waren Adrian und ich echt sehr lösungsorientiert, haben einfach immer weiter gepusht und uns nicht von Misserfolgen unterkriegen lassen - zum Beispiel als uns der Lkw-Fahrer in Thailand angelogen und einfach auf der Autobahnraststätte zurückgelassen hat.
In dieser Folge lässt der Lkw-Fahrer Adrian und Falk im Stich
Joyn: Wie hat dich "The Race" verändert?
Falk: Ich muss sagen, es war nicht meine erste Erfahrung in die Richtung - also ohne Geld reisen und auf Fremde angewiesen sein, das habe ich schon öfter gemacht. Aber es war für mich das erste Mal komplett ohne Handy zu reisen, und das war wirklich besonders.
Ich hab gemerkt, dass man es wirklich überhaupt nicht vermisst - im Gegenteil, es war irgendwie befreiend und man konnte sich voll auf das Abenteuer konzentrieren.
Joyn: Wie war es, das Ganze im Team mit Adrian zu bewältigen?
Falk: Adrian war für mich der perfekte Teammate. Wir konnten uns extrem gut gegenseitig motivieren und haben uns richtig gut ergänzt. Er ist vor allem sehr stark darin, mit Locals zu connecten und schnell eine Verbindung aufzubauen - da konnte ich auch viel von ihm lernen. Wir hatten beide irgendwie voll den starken Drive und Ehrgeiz, wir haben einfach immer durchgezogen und haben auch mal mitten in der Nacht, obwohl wir komplett fertig waren, an einer Raststätte weiter nach einem Ride gesucht statt zu schlafen. Der einzige Nachteil als Team unterwegs zu sein, war vielleicht, dass es zu zweit manchmal schwieriger ist, mitgenommen zu werden als alleine. Aber insgesamt haben die Vorteile ganz klar überwogen. Ich war megahappy, ihn als Teampartner zu haben - und das war definitiv nicht das letzte Mal, dass wir zusammen reisen gehen - da kommt noch was!
Falk und Adrian sehen sich selbst als Favoriten. Werden sie sich wirklich durchsetzen?
Bild: Joyn
Joyn: Was wäre dein wichtigster Tipp für Leute, die ein ähnliches Abenteuer versuchen wollen?
Falk: Was für mich das Besondere am Abenteuerreisen ist: Man kommt in Situationen, in die man beim normalen Reisen einfach nie kommen würde. Gerade wenn man Bock hat, wirklich mit Locals zu connecten. Man lernt Menschen kennen und erlebt Dinge, die man sich vorher niemals ausmalen könnte - und die man auch nicht planen kann. Genau deswegen:
Einfach machen.
Man muss nicht direkt mit etwas Extremem anfangen, aber wenn man irgendwo hin will und Zeit hat, einfach mal sagen: "Ich probiere jetzt, dahin zu trampen." Oder "Ich fahr da jetzt mit Fahrrad und Zelt hin." Klar, die erste Überwindung ist riesig - jemanden anzusprechen oder sich an die Straße zu stellen, kostet echt Mut. Und man braucht auch Durchhaltevermögen. Aber ich habe bisher wirklich immer jemanden gefunden. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, kann ich empfehlen, immer den Standort zu teilen oder die Kennzeichen der Autos an die Familie zu schicken. Aber am Ende gilt: rausgehen, ausprobieren und sich langsam steigern. Es lohnt sich jedes Mal.
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Joyn: Welches deiner Abenteuer war am krassesten? War "The Race" am heftigsten oder gab es noch etwas Krasseres?
Falk: Ich würde schon sagen, dass "The Race" mit die intensivsten Tage meines Lebens waren. So viele Länder in so kurzer Zeit, ständig unterwegs, wenig Schlaf und dann noch die Naturkatastrophe zwischendrin - alleine die war für mich eine komplett surreale und extrem prägende Erfahrung. Ich glaube, in so einem kurzen Zeitraum habe ich noch nie so viel erlebt. Wenn man aber das Gesamt-Abenteuer betrachtet, waren meine Langstreckenwanderungen noch mal auf eine andere Art krass. Zum Beispiel die Wanderung 3,5 Monate von München bis nach Istanbul - die war körperlich deutlich fordernder und auch dort hatte ich extrem schöne Begegnungen. Ähnlich war es auch jetzt gerade bei meiner Brasilien-Wanderung: Die sechs Wochen bis zum Karneval in Rio waren allein schon wegen des Klimas unfassbar anstrengend und haben so viel Willenskraft gekostet, dass ich am Ende richtig krank wurde.
Hier siehst du, wie Falk und Adrian es mit einer Naturkatastrophe zu tun bekommen
Joyn: Welche Reisen oder Challenges hast du als Nächstes geplant?
Falk: Dieses Jahr wird sehr wild und ist schon komplett vollgepackt. Ende April, Anfang Mai starte ich zusammen mit Adrian ein neues Abenteuer in Namibia. Wir laufen zuerst einen dreitägigen Ultramarathon durch die Wüste und wollen danach eine Woche lang "The Race"-like durch Afrika trampen. Da wird das Duo wieder vereint - und ich hab richtig Bock drauf.
Dann steht noch ein Ultramarathon an, der Last Soul Ultra, bei dem ich versuchen will, 200 Kilometer am Stück zu laufen, das wird sehr wild. Generell sind Langstreckenwanderungen voll mein Ding. Ich habe ja schon mehrere gemacht - von Rumänien nach Deutschland, von München nach Istanbul und zuletzt durch Brasilien bis nach Rio.
Und weil es so bockt, kommt dieses Jahr noch eine neue, verrückte Wanderung dazu. Die Details verrate ich noch nicht, aber die ist für den Herbst geplant und wird noch mal ein richtig großes Abenteuer. Ich find es komplett surreal und ich bin sehr dankbar, dass ich mittlerweile an dem Punkt bin, Abenteuer meinen Beruf nennen zu dürfen - und ich habe extrem Bock, in den nächsten Jahren noch viele verrückte Projekte umzusetzen. Meine Ideenliste ist lang, also freut euch - die nächsten Jahre werden auf jeden Fall sehr wild.
Alle Folgen von "The Race" auf Joyn
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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