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Durchbruch in den 2000ern

Rea Garvey: So sah der "The Voice of Germany"-Coach vor 21 Jahren aus

Veröffentlicht:

von teleschau

Werden aller guten Dinge drei? Rea Garvey tritt in der 16. Staffel von "The Voice of Germany" als Coach an, um zum dritten Mal nach 2012 und 2020 ein Talent zum Sieg zu führen.

Bild: ProSieben / SAT.1 / Richard Hübner


Reas Erfolgsgeschichte als Sänger geht einige Jahrzehnte zurück. Bei "The Voice of Germany" sitzt er 2026 zum neunten Mal auf dem Coach-Stuhl. Das nehmen wir zum Anlass, einen Blick auf seine Karriere-Anfänge zu werfen.

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Wie heißt der Typ denn nun? Reamonn Garvey? Oder Rea Garvey? Oder ganz anders? Als der schon damals bärtige hippiehafte Zottel aus Irland 2000 in Deutschlands Charts und ersten TV-Shows auftauchte, waren sich weder Moderatoren noch Fotografen sicher. Zu überraschend war der Erfolg dieser Band "Reamonn" um den irischen Frontmann und seine vier deutschen Mitmusiker.

Aber eins war klar: "Supergirl", die Single der Truppe, war ein Monsterhit. Er stieg bis auf Platz vier in den deutschen Charts und startete die Karriere des Polizistensohns aus Tralee, der 1998 nach Deutschland kam - mit nur 50 Euro, ohne Job, ohne Deutschkenntnisse. Aber mit jeder Menge Hoffnung, Elan, Stimme und Stehvermögen. Es zahlte sich aus - auch privat.

Denn das "Supergirl", das Reamonn erfolgreich und den Frontmann zum Superstar machte, existiert wirklich.

Sie ist sein Supergirl: Rea Garvey verliebte sich 1999 in Josephine, als er ihre Stimme am Telefon hörte. Schon beim zweiten Date machte er ihr einen Heiratsantrag.

Bild: 2026 Getty Images/Andreas Rentz


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Rea Garvey war schon zweimal "Winning Coach" bei "The Voice of Germany"

Raymond Michael Garvey - mit diesem Namen kam er im Mai 1973 zur Welt und der Bandname stammt von der irischen Form seines Vornamens (Réamonn) - schlug sich im Raum Ravensburg als Roadie auf Festivals und Sänger in Kneipen durch und gab eine Anzeige auf: "Sänger sucht Band für Platte und Tour". Kurz darauf hatte er eine Band. Und wollte noch einen Manager.

Als Rea bei einem Kandidaten anrief, ging unerwartet dessen Schwester Josephine, damals 22, ans Telefon - und Rea verliebte sich in die Stimme des Mädchens. Ihretwegen schrieb er als nächsten Song "Josephine" - ohne sie bis dahin überhaupt persönlich getroffen zu haben. Rea hielt das Tempo hoch: Nach dem ersten Date schrieb er "Supergirl". Bei der zweiten Verabredung hielt er schon um ihre Hand an. Josephine nahm an, auch wenn sie erst 2002 heirateten.

Damals wie heute trug Rea meistens Sonnenbrille und Bart. Der variiert zwar in Länge und Schnittstyling, ebenso wie sein Haupthaar, aber ganz ab war er nie.

Am liebsten live: Rea Garvey kam 1998 nach Deutschland und schlug sich als Roadie und Kneipen-Sänger durch. 2000 gelang der Durchbruch mit "Supergirl". 2005 (Foto) spielte er mit seiner Band Reamonn bereits auf den größten Bühnen.

Bild: 2005 Getty Images/Andreas Rentz


Auch die Kurzhaar-Phase obenrum war 2005 nicht von Dauer. Da erinnerte er viele zu sehr an seinen "The Voice"-Kumpel Samu Haber, mit dem er in der zehnten Staffel von "The Voice of Germany" (2020) sogar einen Doppel-Stuhl teilte - und prompt mit der Schweizerin Paula Dalla Corte zum "Winning Coach" wurde. Den Titel hatte er 2012 in der zweiten Staffel solo schon geholt (mit Nick Howard) - jetzt sollen "aller guten Dinge drei" für den Publikumsliebling werden.

Kurz war's nur kurz: Reas Kurzhaar-Phase dauerte 2005 nicht lange.

Bild: 2005 Getty Images/Sean Gallup


Bei "The Voice of Germany" wird Rea ab 11. September wieder antreten. Die Folgen laufen immer freitags um 20:15 Uhr in SAT.1 und samstags um 20:15 Uhr auf ProSieben. Alle Folgen gibt es wie gewohnt auch kostenlos online auf Joyn zu sehen. Alle Sendezeiten im Überblick.

The Voice of Germany

The Voice of Germany

Fünf Coaches bleiben auf Position: Shirin David, Rea Garvey, Nico Santos und Michi Beck & Smudo nehmen 2026 erneut auf den berühmten roten Stühlen von "The Voice of Germany" Platz. Für die eingespielte Coach-Truppe heißt es jetzt zum zweiten Mal: An die Buzzer, ready, go! Der gemeinsame Fight um die besten Stimmen des Landes beginnt.

Verfügbar auf Joyn

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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