Nominierungen & Auszeichnungen im Überblick
OSCARS®: Nur diese Marvel-Filme haben bisher einen Award abgeräumt
Aktualisiert:
von Lara BüsingDie Marvel-Filme erfreuen sich unglaublich großer Beliebthei - für einen OSCAR® hat es aber nur selten gereicht.
Bild: hamara - stock.adobe.com
Die beliebten Comic-Verfilmungen aus dem Marvel-Universum sind an den Kino-Kassen extrem erfolgreich. Aber haben die Marvel-Filme auch bei den OSCARS® abgesahnt? Tatsächlich haben bisher nur diese zwei Marvel-Filme einen OSCAR® gewonnen.
Immer up to date zu den OSCARS®
Zwei Marvel-Filme haben bisher OSCARS® gewonnen
"Black Panther": 2019 drei OSCARS® (für Kostümdesign, Originalmusik und Produktionsdesign)
"Black Panther: Wakanda Forever" 2013 einen OSCAR® (für Kostümdesign)
Diese Marvel Filme waren bei den OSCARS® dabei
Das Marvel-Universum kann einige OSCARS® für sich beanspruchen: Alle für den ersten "Black Panther"-Film. Im Jahr 2019 gewann "Black Panther" einen OSCAR® für die "Beste Filmmusik". Einen weiteren Goldjungen gab es für das "Beste Kostümdesign" und die letzte Auszeichnung hat das Szenenbild eingefahren. Außerdem war er für vier weitere OSCARS® nominiert (die Kategorien waren "Bester Film", beste Tonbearbeitung, bester Song und beste Tonmischung). Der Film wurde damals als historischer Moment in der Popkultur gefeiert. Es war einer der ersten populären Hollywood-Streifen mit fast ausschließlich afro-amerikanischen Schauspieler:innen. Aber welche Filme waren noch nominiert und gingen leider leer aus?
2009: "Iron Man" - zwei Nominierungen (beste Tonbearbeitung und beste visuellen Effekte)
2011: "Iron Man 2" - eine Nominierung (beste visuellen Effekte)
2013: "Avengers" - eine Nominierung (beste visuellen Effekte)
2014: "Iron Man 3" - eine Nominierung (beste visuellen Effekte)
2015: "The Return of the First Avenger" - eine Nominierung (beste visuellen Effekte)
2015: "Guardians of the Galaxy" - zwei Nominierungen (beste Tonbearbeitung und bestes Make-Up / beste Frisuren)
2017: "Doctor Strange" - eine Nominierung (beste visuellen Effekte)
2018: "Guardians of the Galaxy Vol. 2" - eine Nominierung (beste visuellen Effekte)
2019: "Avengers: Infinity War" - eine Nominierung (beste visuellen Effekte)
2020: "Avengers: Endgame" - eine Nominierung (beste visuellen Effekte)
2022: "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings" - eine Nominierung (beste visuellen Effekte)
2022: "Spider-Man: No Way Home" - eine Nominierung (beste visuellen Effekte)
2024: "Guardians of the Galaxy Vol. 3" - eine Nominierung (beste visuellen Effekte)
Erfahre mehr über Marvel in dieser Doku-Reihe:
"Black Panther: Wakanda Forever" bei den OSCARS® 2023
Der zweite "Black Panther"-Film mit dem Untertitel "Wakanda Forever" ging noch einen Schritt weiter in Sachen Popkultur. Chadwick Boseman, der Schauspieler, der den Black Panther selbst verkörperte, starb im August 2020 mit nur 43 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Anstatt Boseman nun mit einem anderen männlichen Schauspieler auszutauschen, leitete in "Wakanda Forever" ein Team aus starken Frauen die Story. Ein Hollywood-Film der von afro-amerikanischen Schauspielerinnen getragen wurde; das gab es noch nicht oft. Gleich in Fünf Kategorien wurde der Marvel-Film bei den OSCARS® 2023 nominiert:
Beste Nebendarstellerin Angela Bassett
Bester Originaler Song "Lift Me Up" von Rihanna
Bestes Make-up und Frisuren
Bestes Kostümdesign
Beste Visuelle Effekte
Die Goldstatue gab es dann aber nur für die Kategorie "Beste Kostümdesign".
91. Academy Awards: Schauspieler Chadwick Boseman aus "Black Panther".
Bild: Reuters / Mario Anzuoni
Es gibt aber auch ein paar OSCAR®-Filme mit Marvel-Charakteren, die nicht zum Marvel-Universum gehören. Der zweite Tobey- Maguire-Spider-Man-Film gewann im Jahr 2005 den OSCAR® für die "Besten Visuellen Effekte". 2019 gewann ein weiterer Spider-Man einen OSCAR®. Dieses Mal war es der "Beste Animierte Spielfilm" "für Spider-Man: A New Universe".
Diese Marvel Schauspieler:innen sind OSCAR®-Preisträger:innen
Unter den Darsteller:innen, die sich bei Marvel als Superheld:in oder als Superschurk(e):in zeigen, haben schon einige die OSCAR®-Jury überzeugen können. Ganze 29 Preisträger:innen finden sich unter den Marvel-Stars:
Kenneth Branagh für "Belfast" (2022)
Anthony Hopkins "Das Schweigen der Lämmer" (1992) & "The Father" (2021)
Daniel Kaluuya für "Judas and the Black Messiah" (2021)
Taika Waititi für "Jojo Rabbit" (2020)
Mahershala Ali für "Moonlight" (2017) & "Green Book" (2019)
Sam Rockwell für "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" (2018)
Brie Larson für "Room" (2016)
JK Simmons für "Whiplash" (2015)
Cate Blanchett für "Aviator" (2005) & "Blue Jasmine" (2014)
Lupita Nyong’o für "12 Years a Slave" (2014)
Jared Leto für "Dallas Buyers Club" (2014)
Natalie Portman für "Black Swan" (2011)
Jeff Bridges für "Crazy Heart" (2010)
Tilda Swinton für "Michael Clayton" (2007)
Rachel Weisz für "Der ewige Gärtner" (2006)
Forest Whitaker für "Der letzte König von Schottland" (2006)
Jamie Foxx für "Ray" (2005)
Jennifer Connelly für "A Beautiful Mind" (2002)
Benicio del Toro für "Traffic" (2001)
Angelina Jolie für "Durchgeknallt" (2000)
Gwyneth Paltrow für "Shakespeare in Love" (1999)
Matt Damon für "Good Will Hunting" (1998)
Marisa Tomei für "Mein Vetter Winnie" (1993)
Tommy Lee Jones für "Auf der Flucht" (1993)
Michael Douglas für "Wall Street" (1988)
William Hurt für "Kuss der Spinnenfrau" (1986)
F. Murray Abraham für "Amadeus" (1985)
Ben Kingsley für "Gandhi" (1983)
Robert Redford für "Eine ganz normale Familie" (1980)
Marvel-Film als Kassenschlager
An den Kino-Kassen fahren die Marvel-Filme seit Jahren hohe Ergebnisse ein. "Avengers: Endgame" ist der erfolgreichste Superhelden-Film aller Zeiten, dicht gefolgt von "Avengers: Infinity War". Weltweit haben diese Filme jeweils 2 bis 3 Billionen Dollar eingenommen. Das Marvel-Universum dominiert seinen Konkurrenten DC Comics ganz klar. Der meistverdienende DC Film "Aquaman" ist mit 1.1 Billionen Dollar nur auf Platz 10 der Liste der erfolgreichsten Superheld:innen-Filme aller Zeiten. Auch "Black Panther: Wakanda Forever" findet sich schon auf dieser Liste wieder.
Hier kannst du live bei den Academy Awards 2026 dabei sein
ProSieben und Joyn zeigen die 98. OSCAR®-Verleihung am 15. März 2026 aus dem Dolby Theatre® im Ovation Hollywood. Steven Gätjen bringt auch in diesem Jahr den Hollywood-Glamour ab 22 Uhr vom roten Teppich vor dem Dolby Theatre® im Ovation Hollywood nach Deutschland - exklusiv und live auf Joyn. Parallel zu Joyn überträgt ProSieben ab 23:30 Uhr am Sonntag, 15. März 2025, zum 28. Mal in Folge die OSCAR®-Verleihung live und in voller Länge im Free-TV. Moderiert werden die 98. OSCARS® erneut von EMMY®-Gewinner, Fernsehmoderator, Autor, Produzent und Comedian Conan O'Brien.
Vormerken: Die OSCAR®-Verleihung in der Nacht vom 15. auf den 16. März 2026 ab 23:30 Uhr ansehen
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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