Liebe am Set

ARD-Star Moritz Führmann: So begann die Beziehung zu Ex-"Tatort"-Kommissarin Anna Schudt

Veröffentlicht:

von Johanna Grauthoff

Anna Schudt und Moritz Führmann sind seit 16 Jahren zusammen glücklich - sowohl vor als auch hinter der Kamera.

Bild: IMAGO / Sven Simon


Vor der Kamera liebt er die Abwechslung, privat setzt Moritz Führmann auf Beständigkeit. Seit über 16 Jahren ist der ARD-Star mit Schauspielkollegin Anna Schudt verheiratet. Kennengelernt haben sich die beiden bei der Arbeit - ein Detail, das ihre Beziehung bis heute prägt.

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Vom Theater zur großen Liebe

Manchmal schreibt das Leben die schönsten Drehbücher selbst. Bei Moritz Führmann und Anna Schudt begann alles dort, wo Emotionen eigentlich gespielt sind: auf der Theaterbühne.

Am Düsseldorfer Schauspielhaus standen sie gemeinsam für "Anna Karenina" auf der Bühne - sie in der Titelrolle und er als ihr Bruder. Wochenlang probten sie Seite an Seite, doch hinter den Kulissen blieb es zunächst bei vorsichtigen Annäherungen.

Der entscheidende Moment kam überraschend nach der Premiere. Führmann erinnerte sich später im Interview mit der "Rheinischen Post":

Hier haben wir uns im Februar 2010 zum ersten Mal geküsst.

Moritz Führmann

Am Inspizientenpult kurz bevor es zurück auf die Bühne zum Applaus ging, wurde aus einer Umarmung plötzlich mehr. Für beide kam dieser Moment überraschend - schließlich hatten sie während der gesamten Probenzeit nur ein wenig geflirtet.

Hinzu kam, dass Führmann zu diesem Zeitpunkt erst wenige Tage zuvor eine schwierige Trennung erlebt hatte. Ein paar Monate nach ihrem ersten Kuss folgte bereits die Hochzeit.

Für mich ist Moritz ein Hauptgewinn!

Anna Schudt, 2018 im Interview mit "Top Magazin"
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Zwei Karrieren, die sich perfekt ergänzen

Beruflich ist Moritz Führmann so vielseitig unterwegs wie kaum ein anderer. Ob als Arzt in "Charité", als Verdächtiger im "Tatort" oder als bodenständiger Briefträger in "Harter Brocken" - der Schauspieler liebt die Vielfalt seiner Rollen.

Auch seine Frau Anna Schudt ist einem Millionenpublikum bekannt. Besonders als Kommissarin Martina Bönisch im Dortmunder "Tatort" prägte sie über ein Jahrzehnt hinweg die Reihe.

Nicht selten kreuzen sich die beruflichen Wege des Ehepaars. Im "Tatort" standen sie gemeinsam vor der Kamera: Sie von 2012 bis zu ihrem Filmtod 2023 als Kommissarin Bönisch, er seit 2015 als Staatsanwalt Matuschek. Für Schudt ist genau das ein besonderes Geschenk: "Es macht unheimlich Spaß, zusammen zu arbeiten. Das verläuft so harmonisch, dass es sogar unsere Identität als Paar mit ausmacht", erzählte sie der Deutschen Presse-Agentur.


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Familienleben zwischen Drehplan und Alltag

Trotz intensiver Dreharbeiten haben Anna Schudt und Moritz Führmann ihr Familienleben fest im Griff. Gemeinsam ziehen sie drei Söhne groß, darunter ein Kind aus Schudts früherer Beziehung.

Dass das nicht einfach ist, gibt die Schauspielerin offen zu. Im Interview erklärte sie:

Es ist zwar herausfordernd, aber es klappt trotzdem immer.

Anna Schudt im "Bunte"-Interview

Ein entscheidender Faktor dafür ist die Unterstützung aus dem engsten Umfeld. Ein Prinzip, das sich durch ihre gesamte Beziehung zieht: Sie holen sich bewusst Unterstützung, statt alles allein stemmen zu wollen.

"Wir sind blockweise unterwegs, aber eben auch blockweise zuhause. So ist das eben in diesem schönen Beruf. Unsere Familie unterstützt uns, wo sie kann und ich werde ihnen bis zu meinem letzten Atemzug dankbar sein dafür", erzählte Schudt im "t-online"-Interview.

Das Geheimnis ihrer Ehe

Während Führmann beruflich die Abwechslung sucht, setzt das Paar privat auf Stabilität. Für Anna Schudt sind Vertrauen und Akzeptanz essenziell.

Kommunikation, nachgeben, immer wieder auf die "Liebe-Taste" drücken.

Anna Schudt im "t-online"-Interview

So beschreibt sie ihre Strategie für eine funktionierende Beziehung. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern darum, immer wieder aktiv aufeinander zuzugehen.

Auch kleine Unterschiede im Alltag gehören dazu und werden akzeptiert: "Ich stehe immer sehr früh auf, und abends will ich dann früh ins Bett. […] Bei Moritz sind die genau andersrum", sagte sie mal in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung.

Früh auf Paartherapie gesetzt

Dass Kommunikation für das Paar so zentral ist, zeigt sich auch in einer ungewöhnlichen Entscheidung zu Beginn ihrer Beziehung: Was viele Paare erst in Krisenzeiten nutzen, haben Schudt und Führmann bewusst von Anfang an gewählt - professionelle Unterstützung. "Wir waren zu 100 Prozent davon überzeugt, dieses Großprojekt Familie damit besser durchziehen zu können. Paare müssen sich heute mehr denn je auf emotionaler Ebene verbinden", erzählte Anna Schudt.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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