Späte Reue
"Mist geredet": Für diese Worte an Senta Berger will sich Natascha Ochsenknecht heute entschuldigen
Aktualisiert:
von C3 NewsroomNatascha Ochsenknecht (l.) bewundert Senta Berger (r.) seit vielen Jahren.
Bild: Getty Images / Matthias Nareyek, APress
Eigentlich wollte Natascha Ochsenknecht Senta Berger nur ein Kompliment machen. Noch Jahrzehnte später geht ihr die Begegnung nicht aus dem Kopf. Sollte sie die Schauspielerin wiedersehen, möchte sie deshalb etwas loswerden.
Ein Empfang in München, Senta Berger steht plötzlich vor ihr - und Natascha Ochsenknecht möchte ihrem großen Idol ihre Wertschätzung zum Ausdruck bringen. Eigentlich ein schöner Moment. Doch die 61-Jährige hadert mit ihrer damaligen Wortwahl.
In ihrem Podcast "Wondermom" blickt Ochsenknecht auf das Treffen zurück. Von Senta Berger schwärmt sie noch immer:
Die hat eine Aura, eine großartige Schauspielerin, einfach eine ganz tolle Frau.
Als sich die beiden damals begegneten, wollte Ochsenknecht genau diese Bewunderung zum Ausdruck bringen. Sie sagte zu Berger:
Mensch, ich wäre froh, wenn ich mal im Alter so gut aussehen würde wie Sie.
Dieser Satz ließ Natascha Ochsenknecht nicht mehr los
Ein Kompliment - zumindest war es genau so gemeint. Doch später begann Ochsenknecht, über ihre Formulierung nachzudenken. Anschließend fragte sie sich:
Was hast du denn da für einen Mist geredet?
Senta Berger hat bei der Begegnung zwar gelächelt, trotzdem blieb der Moment bei der Mutter von Jimi Blue hängen. Heute würde sie ihre Worte anders wählen. "Das kannst du ja heutzutage nicht mehr sagen: 'Ich möchte im Alter so aussehen wie Sie.' [...] Das ist bestimmt über 20 Jahre her oder so. Und das hängt mir immer noch nach."
Dass Senta Berger selbst noch über den Moment nachdenkt, glaubt sie dagegen nicht. "Da kann sie sich bestimmt nicht dran erinnern", vermutet sie. Für sie selbst sei die Situation jedoch bis heute präsent geblieben.
Natascha Ochsenknecht möchte sich bei Senta Berger entschuldigen
Deshalb hat Natascha einen Plan für den Fall, dass sich ihre Wege noch einmal kreuzen. "Wenn ich sie mal wieder sehe - ich wohne halt jetzt nicht mehr in München - aber dann würde ich sagen: 'Ich hab das damals zu Ihnen gesagt und das tut mir furchtbar leid.'"
Schon gesehen? Natascha Ochsenknecht zu Gast im Podcast $HZ:
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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