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Aufklärung nach zwei Jahren

Peinlicher Moment: Julian Nagelsmann entschuldigt sich bei TV-Moderator Klaas Heufer-Umlauf

Veröffentlicht:

von Annalena Graudenz

Der Moment, in dem Trainer Julian Nagelsmann Moderator Klaas Heufer-Umlauf aus Versehen einen Korb gibt.

Bild: IMAGO/Moritz Müller


Der virale Stadion-Moment zwischen Julian Nagelsmann und Klaas Heufer-Umlauf während der Fußball-EM 2024 hat ein überraschendes Nachspiel bekommen. Der Bundestrainer stellt sich nun erstmals ausführlich der Situation - und liefert eine Erklärung zu dem peinlichen Moment von vor zwei Jahren.

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Live, überraschend, ungefiltert: An vier Sonntagen, live und irgendwo in Deutschland. Wo genau Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf ihre Quizpulte aufschlagen werden? Ein Geheimnis, bis kurz vor der Ausstrahlung.

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Während der Europameisterschaft 2024 sorgte eine Szene nach dem Spiel Deutschland gegen die Schweiz für reichlich Gesprächsstoff. Und dabei ging es nicht ums Unentschieden oder etwa ein Foul. Nagelsmann lief nach Abpfiff Richtung Tribüne - scheinbar direkt auf Klaas zu. Das dachte dieser zumindest und streckte ihm bereits die Hand entgegen. Doch der Trainer zog an ihm vorbei und fiel stattdessen seinem Bruder in die Arme.

Ein Moment, der viral ging

Was für Julian Nagelsmann ein emotionaler Familienmoment war, wirkte für Zuschauende wie ein klassischer Korb vor laufenden Kameras. Autsch! Der Clip verbreitete sich rasant in den sozialen Medien und wurde vielfach kommentiert. Mit viel Humor und einer ordentlichen Portion Fremdscham, denn die meisten konnten sich gut in die Situation von Klaas versetzen und den peinlichen Moment nachempfinden.

So hat Nagelsmann den Moment wahrgenommen

Jetzt gibt es neue Einblicke. In der Sendung "Best Besetzung" mit Johannes B. Kerner wird Nagelsmann per Videobotschaft von Joko Winterscheidt auf die Szene angesprochen. Klaas’ Kumpel interessiert, wie der Bundestrainer die Situation damals wahrgenommen hatte.

"Die Situation im Stadium war mir null bewusst, ich habe meinen Bruder gesehen und Klaas war dahintergestanden, wenn ich mich recht erinnere. Und ich hab ihn gar nicht wahrgenommen und ihm nicht bewusst die Hand weggezogen, sondern meinen Bruder gesehen", erinnert sich Julian Nagelsmann mit einem Lachen. "Erst hinterher hat mir jemand gesagt: 'Das war eine seltsame Situation, schau dir das mal an!'"

Mit diesen Worten macht Nagelsmann deutlich, dass keine Absicht hinter dem Korb von damals steckte. Vielmehr sei der Moment zufällig entstanden.

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Wie alles ins Rollen kam

Interessant ist auch, dass die Szene direkt nach dem Spiel gar keine große Aufmerksamkeit bekommen hatte. Sie war in einem Video eingebettet, das im Juni 2024 auf dem Instagram-Account der Tagesschau gepostet wurde. Unter dem Titel "Gut Kick ins Achtelfinale" wurde die Frage gestellt, mit wem Nagelsmann den Abpfiff feiert und die Auflösung lautete: "Glückwunsch von Klaas … und Bruder André".

So weit, so gut. Erst Tage später nahm die Geschichte dann aber richtig Fahrt auf. Am 1. Juli teilte eine Nutzerin den entscheidenden Ausschnitt auf X und kommentierte, sie habe selten eine unangenehmere Situation gesehen. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Video millionenfach angesehen. Sogar Boris Becker reagierte und repostete den Clip mit einem knappen "lol".


Alle Folgen von "Joko & Klaas gegen ProSieben" auf Joyn


Klaas reagiert mit Humor

Während viele Menschen den Moment als unangenehm empfanden, nahm Klaas Heufer-Umlauf die Situation gelassen. Statt sich zu ärgern oder im Boden zu versinken, konterte er mit einem Augenzwinkern auf Social Media. Kurz nach dem viralen Durchbruch veröffentlichte er ein Foto mit Toni Kroos und schrieb ironisch dazu, er habe nach der "herzlichen Begrüßung" mit Nagelsmann das Spiel noch einmal im Detail mit ihm analysiert. Damit zeigte der Moderator genau das, wofür ihn seine Fans so lieben: jede Menge Selbstironie.

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Und auch Nagelsmanns Erklärung zwei Jahre später macht deutlich: Was wie ein öffentlicher Korb wirkte, war in Wahrheit schlicht ein Versehen. "Erst mal wollte ich mich noch entschuldigen", findet auch Julian Nagelsmann abschließende und versöhnliche Worte für eine Situation, die weder er noch Klaas so schnell vergessen wird.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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