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Monumentale Schauplätze

"Im Grunde Mord - Blutsbande"-Drehort: Wo spielt der neue Film der Krimi-Reihe?

Veröffentlicht:

von teleschau

Die Geschwister Paula Schäfer (Hanna Plaß) und Leon Schäfer (Jakob Benkhofer) ermitteln in ihrem ersten gemeinsamen Mordfall. Der Titel des Auftaktfilms der neuen Reihen lautet "Im Grunde Mord - Blutsbande".

Bild: ZDF/Frank Dicks


Ein Mann stürzt im Auftaktfilm der neuen Krimireihe "Im Grunde Mord - Blutsbande" von einem Felsen in den Tod. Aber nicht etwa von irgendeinem Felsen! Wir verraten dir, wo der Film gedreht wurde und welche regionalen Sehenswürdigkeit sonst noch zu sehen sind.

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Detmold: Die Heimat Tommi Schmitt, Iris Berben - und dem neuen ZDF-Krimi

Schauspielerin Iris Berben und Moderator Matthias Opdenhövel kommen aus Detmold, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Podcaster und Moderator Tommi Schmitt wurden ebenfalls hier geboren. Letzterer liebt seine Heimatstadt so sehr, dass er seinen Kollegen Pierre M. Krause in dessen Sendung "Kurzstrecke" kürzlich dort empfing.

Bei ihrer kleinen Tour durch Detmold kam Schmitt aus dem Schwärmen über seine Heimatstadt gar nicht mehr heraus. Kein Wunder: Auch im Auftaktfilm der neuen ZDF-Krimireihe "Im Grunde Mord - Blutsbande" bekommt man so einige schöne Ansichten der 47.000-Einwohner-Stadt und ihrer Umgebung zu sehen.

Landestheater, Christuskirche und Rathaus

So sieht man bei konkreten Szenen oder ganz nebenbei im Hintergrund bei Autofahrten des ermittelnden Geschwisterduos Paula (Hanna Plaß) und Leon (Jakob Benkhofer) immer wieder bekannte Gebäude. Darunter das Landestheater von Detmold. Nachdem das zuvor dort befindliche Hoftheater 1912 abgebrannt war, entstand hier am Theaterplatz 1 in den Jahren 1914/15 das neue Theatergebäude im neoklassizistischen Stil nach Plänen des Berliner Architekten Bodo Ebhardt.

In einer anderen Szene begleiten die Zuschauer:innen Ermittlerin Paula bei einem Treffen mit einem Informanten. Treffpunkt ist der Springbrunnen am Kaiser-Wilhelm-Platz, während ihres Gesprächs schlendern die beiden weiter, vorbei an der im neugotischen Stil erbauten Christuskirche.

Nur wenige Filmsekunden später wird ein weiteres bekanntes Gebäude Detmolds in Szene gesetzt: das historische Rathaus am Marktplatz im Stadtkern. Das rosfarbene klassizistische Bauwerk mit der Freitreppe und den Säulen am Eingang entstand zwischen 1828 und 1830. Genau hier treffen die Schauspieler Ann-Kathrin Kramer und Bernhard Schir aufeinander. Kramer spielt die Staatsanwältin Britta Everslage (Ann-Kathrin Kramer). Sie kandidiert, genau wie Bernhard Schirs Figur Torsten Brokämper, bei der Bürgermeisterwahl. Am Detmolder Rathaus kommt es zu einem intensiven Streitgespräch zwischen den beiden.

Der Teutoburger Wald und die Externsteine

Der Teutoburger Wald spielt neben den beiden Ermittler:innen im Auftaktfilm von "Im Grunde Mord" die dritte Hauptrolle. In dem berühmten Mittelgebirge geschieht zu Beginn des Films der Mord, um den sich die folgenden Ermittlungen drehen. Und zwar an und auf einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Teutoburger Waldes: den Externsteinen in Horn-Bad Meinberg.

Die imposante Formation aus 13 vom Boden bis zu 40 Meter senkrecht nach oben ragenden Felsen zählen zu den bekanntesten Natur- und Kulturdenkmälern des Landes. Sie bestehen aus Osning-Sandstein. Ihre Formation begann nach Schätzungen vor etwa 130 Millionen Jahren. Die massiven Druckkräfte in Folge der Verschiebungen der Erdkruste führten schließlich zu ihrer heutigen Ausprägung. Die Externsteine zählen zu den beliebtesten Besucherzielen der Region.

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Das Hermannsdenkmal und die Varusschlacht

So wie das Hermannsdenkmal auf der Grotenburg, einem knapp 400 Meter hohen Berg im Teutoburger Wald. Immer wieder sieht man im Film eindrucksvolle Kamerafahrten über den sommerlich grünen Wald. Und immer wieder kommt die Kamera dabei dem 53,5 Meter hohen Denkmal aus Sandstein ganz nahe.

Es entstand nach Plänen des Architekten Ernst von Bandel und wurde 1876 eingeweiht. "Hermann" ist der deutsche Name des Cheruskerfürsten Arminius. Im Jahr 9 nach Christus besiegte er in der sogenannten Varusschlacht mit seinem germanischen Heer drei römische Legionen unter dem Befehl von Publius Quinctilius Varus.

Dass die Schlacht wirklich hier im Teutoburger Wald stattfand, wie es einst hieß, ist schon lange umstritten. Nach neuesten Forschungen gilt als Favorit unter Wissenschaftlern die Gegend um den heutigen Ort Kalkriese im Landkreis Osnabrück als wahrer Austragungsort der Stadt. Das Hermannsdenkmal mit dem triumphierend das Schwert in die Luft streckenden Arminus erinnert natürlich weiterhin im südlichen Teutoburger Wald an den "Befreier Germaniens" (Tacitus) und seinen Sieg. Eine halbe Million Besucher kommen jedes Jahr, um sie zu sehen.

Du möchtest neben einem spannenden neuen Krimi die Schönheit und Besonderheit der Region um Detmold und den Teutoburger Wald erleben? Dann sieht dir am Montag, 20. April, 20:15 Uhr, "Im Grunde Mord - Blutsbande" im ZDF-Livestream bei Joyn an.


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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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