"Die Glücksbringerin"
"Rosamunde Pilcher"-Star Milena Straube privat: Ist sie vergeben?
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von teleschauIn "Rosamunde Pilcher: Die Glücksbringerin" trifft Clare Ridley (Milena Straube) überraschend ihre alte Jugendliebe Josh Harding (Vinzenz Wagner) wieder.
Bild: ZDF und Steve Tanner
Als der erste "Rosamunde Pilcher"-Film im ZDF lief, war Milena Straube gerade einmal ein Jahr alt. 33 Jahre später ist sie selbst in einer Verfilmung nach Rosamunde Pilcher zu sehen. Als Schornsteinfegerin sucht sie im Film das Glück, das Straube privat bereits gefunden hat.
In "Rosamunde Pilcher: Die Glücksbringerin" spielt Milena Straube die bodenständige und herzliche Schornsteinfegerin Clare, die überraschend ihre Jugendliebe Josh (Vinzenz Wagner) wieder trifft. Genauer gesagt, rettet sie ihm sogar das Leben. Denn der New Yorker Architekt ist so sehr in ein Telefonat vertieft, dass er um ein Haar überfahren wird.
Wer die Geschichten der 2019 verstorbenen Autorin Rosamunde Pilcher aus dem schönen Cornwall kennt, weiß, dass sich zwischen Clare und Josh am Ende wohl eine Liebesgeschichte entwickeln wird. Zuvor gilt es aber noch einige Hürden zu überwinden, in die auch Clares Vater ("Tatort"-Star Dietmar Bär) verwickelt wird. Welche genau das sind, siehst du am Sonntag, 6. September, um 20:15 Uhr, im ZDF-Livestream auf Joyn.
Im ZDF-Livestream auf Joyn: So sieht Milena Straube als Schornsteinfegerin aus

Die Glücksbringerin
So lebt Milena Straube privat
Privat hat Schauspielerin Milena Straube ihr Glück bereits gefunden: Anfang 2022 wurde die gebürtige Berlinerin Mutter eines Kindes. Der Vater des Kindes ist ihr Lebensgefährte Marius Bistritzky. Auch er ist Schauspieler und war 2025 unter anderem in einer Episode der ARD-Krimiserie "WaPo Elbe" zu sehen.
Heute lebt das Paar in Kassel. Zuvor war Hamburg jahrelang der Lebensmittelpunkt der Halbfranzösin. Von 2012 bis 2016 studierte Milena Straube an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Im Abschlussjahr erhielt sie ein Stipendium der Claussen-Simon-Stiftung. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie einige Jahre freiberuflich an verschiedenen Theatern in Hamburg: Sie habe sich dafür entschieden, um ihre "künstlerische Identität zu erlangen", erklärte Straube 2023 im Interview mit der "HNA". Offenbar mit Erfolg: "Ich zweifle nicht an meinen Kompetenzen, ich weiß, was ich kann."
Eine Hauptrolle in "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte"
Ihr erstes längeres TV-Engagement führte Milena Straube 2019 nach Erfurt: In der beliebten ARD-Vorabendserie "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" verkörperte sie bis 2024 die Hauptrolle Rebecca Krieger. Dabei handelte es sich um die uneheliche Tochter des kaufmännischen Direktors des Johannes-Thal-Klinikums, Wolfgang Berger (Horst Günter Marx). In der Serie verließ Rebecca Erfurt, um an eine Klinik in Berlin zu wechseln. 2025 kehrte sie für einen kurzen Zwischenstopp auf ihrer Reise nach Sydney nach Erfurt zurück. "Rebecca schert immer etwas aus, sie ist impulsiv", beschrieb sie ihre Rolle im Interview mit der "HNA". Privat ist Straube eher ruhig: "Hier würde ich ja nie aufspringen und rumschreien."
Kurz vor ihrer durchgehenden Hauptrolle hatte Straube bereits eine Episodenrolle in "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" übernommen: Damals spielte sie eine junge Frau, die nach einem Schlangenbiss in die Klinik eingeliefert wurde.
Darum geht es in ihrem Podcast
Ihren bislang größten beruflichen Erfolg feierte Straube allerdings 2024: Für ihre Hauptrolle in der 2023 in der ARTE-Mediathek veröffentlichten Miniserie "Haus Kummerveldt" erhielt Milena Straube den Grimme-Preis. Die Serie spielt Ende des 19. Jahrhunderts. Straube verkörpert darin Luise von Kummerveldt: Sie möchte Schriftstellerin werden. Doch als Frau zu der damaligen Zeit ist das alles andere als leicht.
Die schwierige Stellung von Frauen in der Gesellschaft beschäftigt die Schauspielerin auch jenseits der Kamera: 2022 rief sie den Podcast "Lost Sheroes - Frauen, die in den Geschichtsbüchern fehlen" ins Leben. Ziel ist es, historisch bedeutsame Frauen und ihr Wirken vorzustellen: "Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass es in der Geschichte keine Frauen als Vorreiterinnen gab", erklärte Straube ihre Motivation dafür im Interview mit "HNA".
"Eine Mischung aus Theater und Fernsehen wäre schön"
Ihr Privatleben hält Milena Straube ansonsten weitgehend bedeckt. Was ihre berufliche Zukunft betrifft, sei sie "offen für alles", sagte sie im "HNA"-Interview: "Eine Mischung aus Theater und Fernsehen wäre schön." Demnächst ist Milena Straube aber erst einmal im Kino zu sehen: In "Block 10" (Start: 5. November 2026) übernimmt sie eine Hauptrolle. Erzählt wird von dem gleichnamigen Abschnitt im Konzentrationslager Auschwitz, in dem hunderte jüdische Frauen zu Objekten medizinischer Experimente gemacht, misshandelt und verstümmelt wurden.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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