Der XXL-Chef
Redo bei "Promi Big Brother": Sein Weg vom Meme-König zur polarisierenden Netzfigur
Aktualisiert:
von Lena MaierWer ist hier der Boss? Kult-Gastronom Redo gibt das Kommando an Big Brother ab.
Bild: Joyn/Marc Rehbeck
Er wurde über Nacht zum Social-Media-Phänomen. Doch mit dem Hype kamen der Hass, Pranks und reale Probleme. Für XXL-Gastronom Redo wird "Promi Big Brother" 2026 zur nächsten Bewährungsprobe.
Promi Big Brother
Promi Big Brother
In dieser Show tauschen Promis das Leben auf dem roten Teppich gegen die totale Überwachung aus. Um zu bleiben, gilt es tägliche Herausforderungen zu meistern.
Steckbrief
Name: Redo (bürgerlich: René Dost)
Alter: 57
Wohnort: Ketzin / Havel
Beruf: Unternehmer, Gastronom
Innerhalb weniger Monate wurde aus dem Brandenburger Gastronomen René "Redo" Dost, den man vorher höchstens aus Formaten wie "Mein Lokal, Dein Lokal" kannte, ein nationales Internet-Phänomen. Seine lauten "GIG - Gastro ist geil"-Videos machten ihn zum Meme-König. Doch der rasante Aufstieg hatte eine Kehrseite. Fake-Bestellungen, Telefon-Terror und eine wachsende Anti-Fangemeinde, die ihn gezielt sabotiert, wurden zum Alltag. Jetzt flüchtet der umstrittene Unternehmer in die nächste Eskalationsstufe: "Promi Big Brother".
Aufstieg und Fall im Zeitraffer: Wenn der Hype zum Albtraum wird
Redos Aufstieg in den sozialen Medien verlief rasant. Mit seiner direkten Art wurde er zur Projektionsfläche. Doch mit der wachsenden Bekanntheit kam auch Kritik. Berichte über massive Hygiene-Mängel in seinen Betrieben machten die Runde. Eine eskalierte Autogrammstunde mit seinem Lamborghini auf dem Berliner Ku'damm endete mit einem Polizeieinsatz und einem verletzten Mädchen. Aus dem gefeierten "Macher" wurde für viele eine Reizfigur.
Der Kontrollfreak im Glashaus
Redo ist ein Mann, der alles selbst kontrollieren will. Er ist der Unternehmer, der den Hype mit einem eigenen Song („Glück ist geil“) und einem Business-Buch für sich nutzt. Er ist der Regisseur seiner eigenen viralen Clips. Doch im "Promi Big Brother"-Haus wird ihm all das genommen. Kein Handy, keine Firma, keine Mitarbeiter. Nur er, fremde Menschen und Kameras, die jede seiner Reaktionen einfangen - ohne dass er den Schnitt kontrollieren kann.
Mehr als nur der laute Chef?
In seltenen Momenten, wie in einem fast fünfstündigen Podcast mit Tim Gabel, zeigte Redo auch schon eine andere Seite: einen sensiblen, fleißigen Mann, der unter dem Hass leidet. Doch kann diese Seite auch im PBB-Haus zum Vorschein kommen? Oder stößt der Mann, der so gern die Kontrolle behält, an seine Grenzen?
Redo jetzt bei "Promi Big Brother" 2026: Die Zwangspause als Chance oder Katastrophe?
Für Redo ist die Show eine radikale Entziehungskur von seinem Arbeitsleben. Er selbst stellt sich die Frage: Was bleibt eigentlich übrig von René Redo, wenn man ihm alles wegnimmt? Die Zuschauer:innen werden die Antwort live miterleben.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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