Weltfrauentag

"Rote Rosen" sendet erstmals Folge komplett ohne Männer

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von C3

Volle Aufmerksamkeit für Lilly (Lilou Röder) und ihre Mutter Carla (Maria Fuchs, v.l.) beim "Rote Rosen"-Spezial!

Bild: NDR


Zum Weltfrauentag setzt "Rote Rosen" ein besonderes Zeichen: In einer Episode stehen ausschließlich Frauen vor der Kamera. Auch der Vorspann wurde dafür eigens neu gestaltet.

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Sonderfolge zum 8. März

Anlässlich des Internationalen Frauentags zeigt Das Erste eine Spezialausgabe der Erfolgsserie "Rote Rosen". Die Episode 4299 läuft am 10. März um 14:10 Uhr im Ersten.

Sogar das Intro wurde angepasst: Statt der gewohnten Mischung stehen diesmal die Frauenfiguren der Serie im Mittelpunkt. Auch in der Handlung selbst treten nur weibliche Charaktere auf - ein Novum in der langjährigen Geschichte der Telenovela, die von der Studio Hamburg Serienwerft produziert wird.


"Kein Meilenstein, sondern selbstverständlich"

Produzent Jan Diepers erinnert daran, dass die Serie von Anfang an mit einem klaren Konzept entwickelt wurde:

Rote Rosen wurde mit der Idee entwickelt, eine Frau über 40 ins Zentrum zu stellen.

Jan Diepers
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Er betont, dass es gerade heute wichtig sei, Geschichten konsequent aus weiblicher Perspektive zu erzählen "Rote Rosen" zeige Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen, die ihren Alltag auf ganz unterschiedliche Weise gestalten. Dass gesellschaftlich relevante Themen dabei authentisch umgesetzt werden können, führt Diepers auch auf die Arbeitsweise hinter den Kulissen zurück: Viele wichtige Positionen in der Produktion sind bewusst gleichberechtigt besetzt. Außerdem werden zahlreiche Geschichten maßgeblich von Frauen entwickelt.

Wechseljahre als selten erzähltes Thema

Der Ausgangspunkt für die besondere Episode war der runde Geburtstag der Serienfigur Carla Saravakos, gespielt von Maria Fuchs. Für Theresa Schwarz (Writer Producerin) und Britta K. Öhding (Head of Story) eine gute Gelegenheit, ein Thema stärker zu beleuchten, das oft zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.

"Der 50. Geburtstag unserer langjährigen Figur Carla Saravakos war für uns der Anlass, eine ganz besondere Folge zu planen", erklären die beiden Frauen. Gleichzeitig wollten sie damit zeigen, was die Serie seit jeher auszeichne:

Komplexe Frauenfiguren mit eigener Haltung.

Theresa Schwarz und Britta K. Öhding

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Carlas persönliche Auseinandersetzung mit den Wechseljahren. Diese Phase sei in der Öffentlichkeit noch immer unterrepräsentiert, obwohl sie viele Frauen betreffe. Die Entscheidung, die Episode ausschließlich mit weiblichen Figuren zu erzählen, sei deshalb auch eine bewusste dramaturgische Zuspitzung gewesen.

Die Folge verstehen Schwarz und Öhding allerdings nicht als außergewöhnlichen Meilenstein. "Wir sehen das nicht als Meilenstein, sondern als Selbstverständlichkeit. Vielleicht ist genau das das eigentliche Signal."


Diese Serie legt auch vollen Fokus auf die Wechseljahre


Carla im Mittelpunkt

Die 50 löst bei Carla gemischte Gefühle aus - auch, weil sie sich zunehmend mit den körperlichen und emotionalen Veränderungen der Wechseljahre konfrontiert sieht.

Eine geheimnisvolle Perlenkette holt Carla schließlich aus ihrer Antriebslosigkeit heraus. Auf der Suche nach ihrer Besitzerin findet sie neuen Mut - und feiert am Ende gemeinsam mit ihren Freundinnen ihren Geburtstag. Ganz bewusst ohne Männer.

Parallel kämpfen auch andere Frauenfiguren mit ihren eigenen Herausforderungen: Jess (gespielt von Juana Nagel) versucht, ihre Gefühlswelt in ein Bestsellerprojekt zu verwandeln, während Lara (Alexandra Fonsatti) im Sorgerechtsstreit um ihre Kinder Unterstützung von Valerie (Maike Johanna Reuter) erhält.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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