Promi-Nachwuchs
Zwischen Kameras und Stars: So wuchsen die Kinder von "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderatorin Marlene Lufen auf
Aktualisiert:
von Lena MaierTV-Profi und stolze Mama: "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderatorin Marlene Lufen.
Bild: imago images / Future Image
Moderatorin Marlene Lufen gehört zu den bekanntesten und beliebtesten TV-Gesichtern Deutschlands. In ihrem Podcast spricht sie nun offen darüber, wie ihre eigenen Kinder in diesem besonderen Umfeld voller Kameras groß geworden sind.
Von Montag bis Freitag ab 5:30 Uhr und am Wochenende ab 9 Uhr
Egal ob sie uns am frühen Morgen im "SAT.1-Frühstücksfernsehen" weckt oder zur Primetime durch den beliebten Reality-Hit "Promi Big Brother" führt - Moderatorin Marlene Lufen ist ein absoluter Medien-Profi. Doch wie geht eigentlich ihre Familie mit der ständigen Präsenz in der Öffentlichkeit um? Genau diese Frage beantwortete die Zweifach-Mama nun in einem ehrlichen Gespräch.
Aufwachsen in der TV-Blase: "Wenn der Papa arbeitet, sieht man ihn im Fernsehen"
In der neuesten Ausgabe #74 ihres Podcasts "M wie Marlene - Wie gelingt das Leben?" (Titel: "Warum wir optimistisch sein können - die Problemlösungs-Folge") begrüßte Lufen die Zukunftsforscherin Florence Gaub. Als diese erzählte, dass ihre kleine Nichte die mediale Sichtbarkeit ihrer Tante für etwas völlig Alltägliches hält ("Die denkt, jeder hat ne Tante, die im Fernsehen ist"), fühlte sich Marlene direkt an ihren eigenen Nachwuchs erinnert.
Denn auch für ihre Kinder war die Fernsehwelt von Beginn an die absolute Normalität. Der Grund: Nicht nur sie steht vor der Kamera, auch der Vater der Kinder, Claus Lufen, ist als Sportreporter ein bekanntes Gesicht. Zudem bestand der Freundeskreis in den 90er-Jahren fast ausschließlich aus Leuten aus der Branche.
"Dadurch sind die Kinder wirklich so darin groß geworden", plaudert Marlene aus dem Nähkästchen. Die logische Schlussfolgerung für die Kleinen damals: "Wenn der Papa arbeitet, sieht man ihn im Fernsehen."
Wollen Marlene Lufens Kinder auch ins Rampenlicht?
Wer nun aber denkt, dass die Kinder durch das prominente Umfeld abgehoben seien oder nun zwanghaft selbst ins Rampenlicht drängen, der irrt gewaltig. Die 53-Jährige stellt im Podcast unmissverständlich klar, dass sich der Nachwuchs darauf rein gar nichts einbildet. Auch der Drang nach einer eigenen TV-Karriere fehle völlig.
"Keines dieser Kinder, meine gleich gar nicht, wollten auf Teufel komm raus auch diese Karriere und dachten: 'Ah, Mama ist beim Fernsehen, jetzt will ich auch'", betont die Moderatorin. Anstatt in die prominenten Fußstapfen zu treten, gehen sie ihren ganz eigenen Weg. Marlene stolz:
Die haben andere Ziele und Wünsche.
Ein Umstand, den auch Podcast-Gästin Florence Gaub als absolute Errungenschaft der heutigen Generation sieht: "Das ist doch auch der Luxus der Zeit von heute, oder? Viele machen doch heute das, worauf sie Lust haben."
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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