Aussergewöhnlich
ESC 2026: Wer ist eigentlich die Schweizer Sängerin Veronica Fusaro?
Aktualisiert:
von C3 NewsroomVeronica Fusaro wird die Schweiz beim ESC 2026 vertreten.
Bild: SRF / Nils Sandmeier
Die Schweiz hat ihre Vertreterin für den Eurovision Song Contest 2026 bestimmt: Veronica Fusaro wird mit dem Song "Alice" für das Land antreten. Damit steht die Sängerin in den Halbfinals und mit etwas Glück auch im Mai 2026 in Wien auf der Bühne.
Die ESC-Halbfinals hier ansehen:
Mit "Alice" geht Veronica Fusaro für die Schweiz mit keinen klassischen ESC-Popsong an den Start, sondern mit einem sehr tiefgehenden Stück. Der Titel erzählt die Geschichte einer Frau, deren persönliche Grenzen immer wieder überschritten werden. Die Figur Alice steht dabei stellvertretend für Menschen, die Gewalt erfahren - nicht nur in körperlicher Form, sondern auch durch psychische Kontrolle, Manipulation oder Machtmissbrauch, wie "SRF" berichtet.
Besonders eindrücklich ist dabei ein erzählerischer Kunstgriff: Obwohl der Song nach ihr benannt ist, kommt Alice selbst im gesamten Stück nicht zu Wort. Gerade dieses Schweigen macht hörbar, wie Betroffenen in solchen Situationen oft die eigene Stimme genommen wird.
Musikvideo greift tiefe Message auf
Im Musikvideo, inszeniert von Regisseur Ruy Okamura, bildet eine Hochzeit den erzählerischen Rahmen. Was zunächst wie ein romantisches Ereignis wirkt, wird Schritt für Schritt sehr beklemmend. Das Video verstärkt damit die Botschaft des Songs und zeigt die Diskrepanz zwischen gesellschaftlicher Fassade und persönlicher Realität.
Entstanden ist "Alice" in Zusammenarbeit mit der britischen Produzentin Charlie McClean, die bereits mit internationalen Künstler:innen wie Diana Ross und Icona Pop gearbeitet hat.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube.
Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.
Ein grosser Schritt für Veronica Fusaro
Für Veronica Fusaro bedeutet der ESC-Auftritt einen weiteren wichtigen Schritt in einer Karriere, die schon früh international ausgerichtet war. Erste größere Aufmerksamkeit erhielt sie 2016, als sie als SRF 3 Best Talent ausgezeichnet wurde.
Seitdem hat sie sich vor allem als starke Live-Künstlerin etabliert. Mehr als 600 Konzerte im In- und Ausland haben sie auf große Bühnen und renommierte Festivals geführt, darunter das Glastonbury Festival, das Montreux Jazz Festival sowie das Gurtenfestival. Auch als Support-Act für Mark Knopfler im Amphitheater von Nîmes stand sie bereits vor internationalem Publikum.
Eurovision Song Contest: So fiel die Entscheidung
Die Entscheidung für Fusaro als Schweizer ESC-Beitrag fiel nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren. Insgesamt wurden 493 Songs für die Teilnahme eingereicht. Eine internationale Publikums- und Fachjury bewertete die Titel in mehreren Runden, wobei beide Gruppen - ähnlich wie beim eigentlichen Wettbewerb - jeweils zur Hälfte in die Entscheidung einflossen. Am Ende setzte sich "Alice" als Beitrag durch, der musikalische Eigenständigkeit mit einer klaren Botschaft verbindet.
Lust auf das grosse ESC-Finale?
Mehr entdecken

Während Training
"Let's Dance"-Schock: Joel Mattli durch Malika verletzt!
"Nord Nord Mord"-Star
Das macht "Stromberg"-Star Oliver Wnuk heute

Hollywood lag ihr zu Füßen
Senta Berger wird 85: So sah die Film-Ikone früher aus

Große Herausforderung
Enormer Druck: Victoria Swarovskis Tage vor dem ESC

Modernes Liebesmodell
Isabell Horn spricht über ihre offene Beziehung

Zwischen Bühne, Familie und Herkunft
Johannes Zirner stammt aus einer Promi-Familie: So wuchs er auf

Von Bundeswehr bis Schauspielerei
Wotan Wilke Möhring: Die Geschwister des Schauspielers

Wo sind die Herrchen?
So verliefen die Karrieren der Ex-"Kommissar Rex"-Schauspieler

Beziehung der 2000er
Giovanni Zarrella früher: Seine Ex-Freundin war ein deutscher Pop-Star
