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"Nicht so schlecht für die Nerven"

"Ein starkes Team"-Star Stefanie Stappenbeck über die Vorteile einer getrennten Erziehung

Aktualisiert:

von Anna-Maria Hock, C3 Newsroom

Stefanie Stappenbeck ist seit 2018 geschieden. Das Patchwork-Leben empfindet sie als Bereicherung.

Bild: IMAGO / Panama Pictures


"Ein starkes Team"-Star Stefanie Stappenbeck und ihr Ex-Mann teilen sich die Erziehung ihrer Tochter. Bei der MDR-Sendung "Riverboat" verriet die Schauspielerin, was an dem Modell sogar gut für die Nerven ist.

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+++ Ursprüngliche Meldung +++

Stefanie Stappenbeck über das Konzept Ehe

Nach der Trennung von ihrem Ex-Mann ist Stefanie Stappenbeck mittlerweile in einer neuen Partnerschaft. Der neue Mann an ihrer Seite heißt Paolo, wie die 52-Jährige gegenüber "Bunte" verriet. Doch obwohl sie in einer glücklichen Beziehung ist, kommt eine weitere Ehe für die die Schauspielerin nicht infrage. Gegenüber dem Magazin stellte sie klar:

Ich halte die herkömmliche Ehe allein für nicht mehr zeitgemäß.

Stefanie Stappenbeck, 2025

Doch was sind die Gründe dafür? "Die Ehe nur auf einen Partner zu beschränken, das erzeugt so viel Druck auf die Beziehung", erklärte Stefanie und fügte hinzu: "Dieses Konzept der Kernfamilie mit zwei berufstätigen Menschen ist eigentlich eine völlige Überbeanspruchung der Elternteile."

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"Ein starkes Team" am 6. Juni im ZDF-Livestream


Stefanie Stappenbeck würde lieber Freunde heiraten

Doch was wäre für Stefanie ein zeitgemäßeres Konzept der Ehe? "Ich würde mir wünschen, dass Freunde heiraten könnten oder sogar Freundesgruppen", führte sie weiter aus. So könnten Freunde gemeinsam den Nachwuchs großziehen. "Kinder sollten der zentrale Ausgangspunkt sein, nach dem sich die Gesellschaft richtet. Entsprechend fände ich es auch gut, wenn drei, vier Freunde quasi heiraten könnten, um eine Versorgungsgemeinschaft zu bilden", erklärte die "Lautlose Tropfen"-Darstellerin.

Mit ihrer besten Freundin lebe Stefanie bereits seit einigen Jahren ein ähnliches Konzept. "Sie hat zwei Töchter, die ein wenig älter sind als meine Tochter. Wir leben nicht zusammen, aber wir teilen sehr viel im Alltag, helfen uns mit den Kindern, fahren zusammen in den Urlaub. Das funktioniert wunderbar", schwärmte die 52-Jährige.


Stefanie Stappenbeck sieht viele Vorteile im Patchwork-Leben

Im Interview mit "Bunte" machte die "Ein starkes Team"-Darstellerin zudem deutlich, dass es zwischen ihrem Ex und ihr kein böses Blut gebe. Christopher wohne nur ein paar Straßenecken von der Schauspielerin und ihrer Tochter Frida entfernt. Das Sorgerecht für ihre Tochter teilen sich die beiden. "Wir haben weiterhin ein sehr gutes Verhältnis", versicherte sie gegenüber dem Magazin.

In der MDR-Talkshow "Riverboat" hat sie unter anderem über die Vorteile gesprochen, die ihr Patchwork-Familienleben mit sich bringt. Dass es so gut laufe, liege auch an dem nach wie vor guten Verhältnis zu ihrem Ex-Mann: "Der Vater meiner Tochter ist einfach ein richtig guter Typ", sagte die 52-Jährige.

Die gemeinsame Tochter sei mittlerweile alt genug, um selbst zu entscheiden, wo sie mehr Zeit verbringen möchte. Für Stappenbeck ist die getrennte Erziehung auch ein Gewinn: "Ich finde getrennt erziehend gar nicht so schlecht - für die Nerven." Zwar vermisse sie ihr Kind, wenn es nicht bei ihr sei. Doch einen Abend für sich allein wisse sie zu schätzen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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